Stellungnahmen 1.0
Arbeit & Erwerbsleben
Armee/Zivieldienst/Zivilschutz
Einführung eines obligatorischen Orientierungstags für Schweizerinnen
Die EKF lehnt obligatorischen Informationstag für Frauen ab, betont bestehende Ungleichheiten, fordert Priorität für Gleichstellungsmassnahmen und kritisiert mangelnde Sicherheit sowie Diskriminierung und Gewalt innerhalb der Armee deutlich heute.
Vorentwurf zur 6. Revision des Bundesgesetzes über die Erwerbersatzordnung für Dienstleistende in Armee und Zivilschutz
Die EKF unterstützt höhere Kinderzulagen, eine zivilsandsunabhängige Grundentschädigung, faire Anerkennung von Erziehungs- und Betreuungsarbeit und eine Mindestentschädigung von 75 %.
Mitwirkung der Frau in der Gesamtverteidigung
Die Kommission unterstützt Frauenbeteiligung in der Gesamtverteidigung, fordert Gleichberechtigung, Zugang zu bestimmten Funktionen, klare Ausbildungskonzepte, sozialpolitische Absicherung sowie organisatorische und gesetzliche Anpassungen für freiwillige und obligatorische Dienste.
Behinderung
Bildung
CEDAW
Stellungnahme der EKF zu den Schlussbemerkungen zum sechsten periodischen Bericht der Schweiz zum CEDAW-Übereinkommen 2024 (auf Englisch)
Die EKF fordert im Rahmen von CEDAW zur Umsetzung der Empfehlungen aus den Schlussbemerkungen zum sechsten Staatenbericht verbindliche Massnahmen, insbesondere CEDAW-Schulungen, ausreichende Gleichstellungsstrukturen, einen konsequenten Opferschutz und wirksame Antidiskriminierung.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten Staatenbericht der Schweiz 2022
Vor dem Hintergrund des 6. Staatenberichts fordert die EKF im Rahmen von CEDAW eine ausreichend finanzierte nationale Menschenrechtsinstitution, eine geschlechtergerechte Digitalisierung sowie geschlechtersensible Lehren aus der Covid-19-Pandemie.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten periodischen Bericht 2021
Die EKF zeigt im CEDAW-Bericht bestehende Gleichstellungsdefizite auf und fordert verbindliche Massnahmen zu politischer Partizipation, Lohngleichheit, Elternzeit, sozialer Sicherheit, Digitalisierung sowie zum Schutz vor Armut.
Stellungnahme der EKF im Vorfeld der CEDAW-Berichterstattung über die Schweiz (auf Englisch)
Die EKF benennt gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zentrale Defizite bei Gleichstellung, politischer Teilhabe, Lohn- und Rentengleichheit, Vereinbarkeit, Armutsbekämpfung und fordert verbindliche gesetzliche Massnahmen.
Bericht zur 65. Session des CEDAW-Ausschusses
Der Bericht dokumentiert die Beteiligung der EKF an der CEDAW-Session 2016, ihre zentralen Forderungen zur Gleichstellung und die kritische Befragung der Schweiz zu politischen, sozialen und rechtlichen Defiziten.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht der Schweiz (auf Englisch)
Die EKF fordert in ihrer mündlichen Stellungnahme zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht verbindliche Massnahmen für politische Teilhabe, Elternzeit, Frauen in Führungspositionen sowie den Abbau sozialer und familienrechtlicher Diskriminierungen.
Bericht an den Ausschuss der UNO zur Beseitung von Diskriminierung
Die EKF bilanziert 2009–2015 Fortschritte (u. a. Strafnorm gegen FGM, Namensrecht, Zwangsheiraten), kritisiert strukturelle Diskriminierung (Lohn, Elternurlaub, Vertretung, Datenlücken) und fordert verbindliche Massnahmen.
Stellungnahme der EKF zu Gleichstellung der Geschlechter und zu kulturellen/religiösen Praktiken 2010 (CEDAW) (auf Englisch)
Die EKF betont, dass Gleichstellung nicht relativierbar ist, verurteilt diskriminierende religiöse und kulturelle Praktiken und fordert staatliche Massnahmen zum Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum dritten periodischen Bericht der Schweiz
Die EKF analysiert anlässlich des dritten CEDAW-Staatenberichts Fortschritte und Defizite der Gleichstellung in der Schweiz und fordert verbindliche institutionelle Strukturen, ausreichende Ressourcen sowie wirksame Massnahmen gegen Diskriminierung und Gewalt an Frauen.
Fakultativprotokoll zum Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
Die EKF unterstützt den Beitritt zum Fakultativprotokoll CEDAW, fordert die rasche Ratifizierung, einen stärkeren innerstaatlichen Menschenrechtsschutz und umfassende Information sowie die Umsetzung der Empfehlungen des CEDAW-Ausschusses.
Stellungnahme zum Entwurf des ersten und zweiten Berichts der Schweiz über die Umsetzung des CEDAW-Übereinkommens
Die EKF begrüsst den CEDAW-Bericht, kritisiert unzureichende Ressourcen und fordert konkrete Massnahmen zur Gleichstellung, insbesondere gegen Gewalt, Lohndiskriminierung, fehlende Mutterschaftsversicherung und ungleiche politische Partizipation.
Digitalisierung
Neues Gesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (auf Französisch)
Der Vorentwurf zum Plattformgesetz bildet eine solide Grundlage für die Regulierung digitaler Plattformen in der Schweiz, muss jedoch Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung klar integrieren, um die Rechte der Nutzenden wirksamer zu stärken.
Stellungnahme zum Thema Erwerbsarbit: Die Digitaliesierung geschlechtergerecht gestalten
Die EKF fordert eine geschlechtergerechte Digitalisierung mit mehr Frauen in der Informatik, einem gesichertem Zugang zu Weiterbildung, fairen Arbeitsbedingungen, sozial abgesicherter Plattformarbeit und verbindlichen Gleichstellungszielen.
Diversity
Familie
Überprüfung Neuordnung ausserparlamentarische Kommissionen 2025
Die EKF lehnt die vorgeschlagenen Einschränkungen der Kommunikation ausserparlamentarischer Kommissionen sowie beispielsweise die Abschaffung des Schweizer Wissenschaftsrats SWR entschieden ab, da sie Unabhängigkeit, Expertise und demokratische Mitsprache schwächen.
Einführung eines obligatorischen Orientierungstags für Schweizerinnen
Die EKF lehnt obligatorischen Informationstag für Frauen ab, betont bestehende Ungleichheiten, fordert Priorität für Gleichstellungsmassnahmen und kritisiert mangelnde Sicherheit sowie Diskriminierung und Gewalt innerhalb der Armee deutlich heute.
Neues Gesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (auf Französisch)
Der Vorentwurf zum Plattformgesetz bildet eine solide Grundlage für die Regulierung digitaler Plattformen in der Schweiz, muss jedoch Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung klar integrieren, um die Rechte der Nutzenden wirksamer zu stärken.
Stellungnahme zu den Änderungen des Familienzulagengesetzes
Die EKF unterstützt die Erhöhung der Familienzulagen, da sie Armut mindern, insbesondere bei Einelternfamilien, und fordert eine regelmässige Anpassung an die Teuerung zur Stärkung von Familien.
Unterstützung der Präventionskampagne gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt des EBG
Die EKF unterstützt die nationale Präventionskampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt und fordert ausreichende Ressourcen sowie konsequente politische Massnahmen auf allen staatlichen Ebenen.
Parlamentarische Initiative zur alternierende Obhut
Die EKF begrüsst die Förderung der alternierenden Obhut ohne Automatismus, betont das Kindeswohl und fordert bessere Rahmenbedingungen statt gesetzlicher Verschärfungen zur Gleichstellung.
Stellungnahme zum IAO-Übereinkommen Nr. 190
Die EKF begrüsst die Ratifizierung des ILO-Übereinkommens 190 als klares Bekenntnis gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt und fordert eine konsequente Nulltoleranzpolitik.
Familienzeit-Initiative
Die EKF unterstützt das Anliegen der Familienzeitinitiative grundsätzlich, da paritätische Elternzeit Gleichstellung fördert, kritisiert jedoch die kurze Dauer.
Stellungnahme zum Entlastungspaket 27
Die EKF lehnt das Entlastungspaket 2027 ab, da es Frauen überproportional belastet, Gleichstellungsfortschritte gefährdet und ohne ausreichende soziale und geschlechtersensible Folgenabschätzung erfolgt.
Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz (Live-in)
Die EKF unterstützt Sonderbestimmungen für Live-in-Betreuung, fordert aber die Ausdehnung des Arbeitsgesetzes auf alle Haushaltangestellten sowie besseren Schutz vor Ausbeutung und klare Arbeits- und Ruhezeiten.
Parlamentarische Initiative: Armut ist kein Verbrechen
Die EKF begrüsst den Schutz vor Aufenthaltsentzug bei unverschuldetem Sozialhilfebezug, fordert jedoch eine Präzisierung auf «mutwilligen» Missbrauch und die konsequente Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Armutsrisiken.
Vernehmlassung zum Vorentwurf für eine Teilrevision des Opferhilfegesetzes
Die EKF begrüsst die Stärkung der Opferhilfe, fordert schweizweite Mindeststandards, kostenlose rechtsmedizinische Leistungen ohne Strafanzeige und den Ausbau spezialisierter, rund um die Uhr zugänglicher Krisenzentren.
Stellungnahme der EKF zu den Schlussbemerkungen zum sechsten periodischen Bericht der Schweiz zum CEDAW-Übereinkommen 2024 (auf Englisch)
Die EKF fordert im Rahmen von CEDAW zur Umsetzung der Empfehlungen aus den Schlussbemerkungen zum sechsten Staatenbericht verbindliche Massnahmen, insbesondere CEDAW-Schulungen, ausreichende Gleichstellungsstrukturen, einen konsequenten Opferschutz und wirksame Antidiskriminierung.
Kein Verbot von Familiennachzug für vorläufig Aufgenommene
Die EKF und weitere Kommissionen lehnen ein Verbot des Familiennachzugs für vorläufig Aufgenommene ab und betonen Verfassungs-, Völker- und Kinderrechtsverletzungen sowie gravierende Folgen für Kinder und die Integration.
Umsetzung und Finanzierung der Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente
Die EKF begrüsst die Einführung der 13. AHV-Rente, fordert ihre Ausdehnung auf alle Renten der ersten Säule und eine soziale Finanzierung ohne Kürzung des Bundesanteils.
Parlamentarische Initiative WBK-N: Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung
Die EKF begrüsst die Verstetigung der Kinderbetreuungsfinanzierung, lehnt die Subjektfinanzierung ab und fordert dauerhafte Bundesbeiträge an Kantone mit verbindlichen Vorgaben zu Qualität, Arbeitsbedingungen und Bezahlbarkeit.
Beijing +30: Umsetzung der Erklärung und des Aktionsplans von Beijing
Die EKF anerkennt Fortschritte bei «Beijing + 30», kritisiert aber ungenügende Ziele und Ressourcen und fordert verbindliche Massnahmen, Leadership und regelmässige Berichterstattung zur Gleichstellung in allen Lebensbereichen.
Vernehmlassung zur Angleichung der Erwerbsersatzleistungen
Die EKF unterstützt die Angleichung der Erwerbsersatzleistungen, fordert gleiche Höchsttagessätze bei Mutterschaft und Militärdienst sowie eine bessere Absicherung bei Spitalaufenthalten von Mutter oder Kind.
Teilrevision des AHVG: Anpassung der Hinterlassenenrenten
Die EKF begrüsst gleiche Leistungen für Witwen und Witwer. Sie lehnt Rentenabbau sowie die Streichung laufender Renten ab und fordert zivilstandsunabhängige Hinterlassenenrenten, insbesondere die zivilstandsunabhängige Ausrichtung auch der Übergangsrenten, sowie begleitende Wiedereinstiegsmassnahmen.
Verankerung der Menschenrechte im Kirchenrecht
Die EKF fordert die Schweizer Bischofskonferenz auf, Menschenrechte im Kirchenrecht zu verankern, um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt systemisch zu verhindern.
Fachartikel von Caroline Henchoz im Frauenfragen 2023: Geld in Paarbeziehungen
Der Artikel der Soziologin Caroline Henchoz zeigt, wie Schweizer Paare ihre Finanzen organisieren und welche Herausforderungen sie dabei haben.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2023: Geld
Das Heft analysiert Einkommens- und Vermögensungleichheiten, Finanzkompetenzen, Bewertung von Arbeit sowie Armut und Schulden aus einer Geschlechterperspektive in der Schweiz.
Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI 2025–2028)
Die EKF kritisiert die finanzielle Stagnation der BFI-Botschaft 2025–2028 und fordert höhere Mittel sowie eine konsequente Ausrichtung auf die Chancengerechtigkeit und den Abbau von Geschlechterstereotypen im Bildungssystem.
Parlamentarische Initiative: StGB-Tatbestände mit Stalking ergänzen
Die EKF begrüsst einen eigenen Straftatbestand für Stalking, fordert besseren Opferschutz, Rechtssicherheit sowie schweizweite Mindeststandards für polizeiliche Interventionen.
Änderung der AHV-Verordnung zur Umsetzung von AHV 21
Die EKF fordert bei der Umsetzung von AHV 21 eine Anpassung der Rentenzuschläge für Frauen der Übergangsgeneration an die Lohn- und Preisentwicklung.
Unterstützung von jungen Frauen in der Politik
Die EKF fordert die Parteien auf, gezielt junge Frauen zu fördern, da sie trotz politischem Engagement in kantonalen Parlamenten weiterhin stark untervertreten sind.
Parlamentarische Initiative: Härtefallpraxis nach Artikel 50 AIG bei häuslicher Gewalt
Die EKF begrüsst die Revision von Artikel 50 AIG und fordert einen wirksamen, niederschwelligen Schutz für ausländische Opfer häuslicher Gewalt unabhängig von Aufenthaltsstatus oder Beziehungsform.
Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung
Die EKF befürwortet die Individualbesteuerung als zivilstandsneutrales Modell, lehnt Korrektive für Einverdienerehepaare ab und fordert steuerliche Rahmenbedingungen, die Erwerbstätigkeit und Gleichstellung fördern.
Politisches Mandat und Mutterschaft
Die EKF warnt vor einer Lockerung des Mutterschaftsurlaubs für Parlamentarierinnen, fordert einen Gesundheitsschutz, die zeitliche Befristung und bevorzugt ein Stellvertretungssystem zur Förderung politischer Gleichstellung.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten Staatenbericht der Schweiz 2022
Vor dem Hintergrund des 6. Staatenberichts fordert die EKF im Rahmen von CEDAW eine ausreichend finanzierte nationale Menschenrechtsinstitution, eine geschlechtergerechte Digitalisierung sowie geschlechtersensible Lehren aus der Covid-19-Pandemie.
Totalrevision der Verordnung über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen
Die EKF begrüsst die Revision der Maturitätsverordnung, kritisiert jedoch das Fehlen der Geschlechterperspektive und fordert verbindliche Genderkompetenzen im Rahmenlehrplan und in der Lehrkräfteausbildung.
Parlamentarische Initiative: Ermöglichung von Doppelnamen bei der Heirat
Die EKF lehnt die Wiedereinführung von Doppelnamen ab, da sie Geschlechterstereotype verstärkt, und fordert, den Grundsatz beizubehalten, dass der Name unabhängig vom Zivilstand behalten werden kann.
Vorentwurf der WBK-N zur parlamentarischen Initiative «Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung»
Die EKF begrüsst die Verstetigung der Bundesfinanzierung für Kinderbetreuung, fordert Beiträge an Kantone statt eine Subjektfinanzierung sowie verbindliche Vorgaben zu Qualität, Arbeitsbedingungen und Bezahlbarkeit.
Parlamentarische Initiative: Mutterschaftsurlaub für hinterbliebene Väter
Die EKF unterstützt einen bezahlten Urlaub für hinterbliebene Elternteile, lehnt Einschränkungen ab und betont das Kindeswohl, die Gleichstellung sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Elternzeit.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten periodischen Bericht 2021
Die EKF zeigt im CEDAW-Bericht bestehende Gleichstellungsdefizite auf und fordert verbindliche Massnahmen zu politischer Partizipation, Lohngleichheit, Elternzeit, sozialer Sicherheit, Digitalisierung sowie zum Schutz vor Armut.
Revision des Zivilgesetzbuchs: Massnahmen gegen Minderjährigenheiraten
Die EKF begrüsst stärkeren Schutz vor Minderjährigenheiraten, fordert den Verzicht auf Interessenabwägungen, eine verlängerte Ungültigkeitsfrist bis 25 Jahre und einen konsequenten Schutz der Kinderrechte.
Stellungnahme zum Thema Erwerbsarbit: Die Digitaliesierung geschlechtergerecht gestalten
Die EKF fordert eine geschlechtergerechte Digitalisierung mit mehr Frauen in der Informatik, einem gesichertem Zugang zu Weiterbildung, fairen Arbeitsbedingungen, sozial abgesicherter Plattformarbeit und verbindlichen Gleichstellungszielen.
Bundesgesetz über eine Revision des Sexualstrafrechts
Die EKF unterstützt die Revision des Sexualstrafrechts, fordert ein zustimmungsbasiertes Modell, einen stärkeren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, angemessene Strafrahmen und einen konsequenten Opferschutz.
Revision des Zivilgesetzbuchs: Massnahmen gegen Minderjährigenheiraten
Die EKF unterstützt die Revision des Sexualstrafrechts, fordert ein zustimmungsbasiertes Modell, einen stärkeren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, angemessene Strafrahmen und einen konsequenten Opferschutz.
Koalition Kinderbetreuung: Impulse zur Verbesserung der Situation (Covid-Krise)
Die Koalition fordert eine kohärente nationale Familienpolitik mit dauerhafter Bundesfinanzierung, verbindlichen Qualitätsstandards sowie verbesserten Arbeitsbedingungen in der familienergänzenden Kinderbetreuung.
Verordnung über die Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose
Die EKF unterstützt Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose, verlangt diskriminierungsfreie Anspruchsregeln, höhere Vermögensschwellen, den Verzicht auf Integrationsnachweise sowie eine bessere Berücksichtigung von Frauen und Betreuungspflichten.
Verhüllungsinitiative und indirekter Gegenvorschlag
Die EKF lehnt die Verhüllungsinitiative ab. Sie unterstützt den Gegenvorschlag und bedauert den fehlenden Straftatbestand.
Jetzt ist es Zeit für die Elternzeit
Nach Annahme des Vaterschaftsurlaubs fordert eine breite Allianz – darunter EKF und EKFF – die Einführung einer bezahlten Elternzeit, um Kindeswohl, Gleichstellung, Vereinbarkeit und wirtschaftliche Produktivität zu stärken.
Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie
Die EKF kritisiert, dass der Bericht des Bundesrates die Geschlechterfolgen der Covid-19-Krise ausblendet, obwohl Gleichstellungswirkungen zu erläutern sind. Sie fordert eine umfassende Genderanalyse und schreibt, dass sie sich dafür einsetzen werde, dass diese auch tatsächlich durchgeführt werde.
Stimmen zu Corona (3/3)
Die Beiträge bündeln Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zu Care- und Freiwilligenarbeit, häuslicher Gewalt und zur überdurchschnittlichen Betroffenheit von Frauen in der Corona-Krise.
Stimmen zu Corona (2/3)
Die Beiträge vereinen Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zur männlich dominierten Krisenführung, zu Gleichstellungsdefiziten in Bildung, Medien und Arbeitswelt sowie zu Risiken eines gleichstellungspolitischen Backlashs.
Stimmen zu Corona (1/3)
Die Beiträge enthalten Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Care-Arbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse und die Situation von Live-in-Betreuerinnen.
Appell der Koalition für Kinderbetreuung während die Corona-Krise
Die Koalition fordert für den Corona-Ausstieg national einheitliche Regeln: Anspruch auf Betreuung, Corona-Betreuungsurlaub, genügend und sichere Plätze sowie gemeinsame Finanzierung, damit Angebote erhalten, ausgebaut und für Familien bezahlbar bleiben.
Stellungnahme: Kinderbetreuung als zentrales Element der Ausstiegsstrategie
Eine breite Koalition fordert Bund und Kantone auf, Kinderbetreuung als zentralen Bestandteil der Corona-Ausstiegsstrategie zu stärken, Betreuungsplätze zu sichern und Care-Arbeit sowie Gleichstellung nachhaltig abzusichern.
Reform der beruflichen Vorsorge
Die EKF begrüsst Reformschritte, weil Frauen oft nicht oder tief versichert sind. Sie unterstützt den Rentenzuschlag, die Halbierung des Koordinationsabzugs und geglättete Beiträge, fordert Erziehungs- und Betreuungszeiten mitzuzählen, Hinterlassenenrenten einzubeziehen, die Eintrittsschwelle zu prüfen, Teilpensen zu kumulieren, das Splitting zu verbessern, die Kosten zu begrenzen.
Studie zur Aufarbeitung der sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld
Die EKF begrüsst die geplante Studie zur sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld und fordert eine unabhängige Aufarbeitung, die Beteiligung der Betroffenen, Prävention, Transparenz sowie einen öffentlichen Abschlussbericht.
Brief: Sexuelle Ausbeutung im kirchlichen Umfeld
Die EKF begrüsst im Schreiben die geplante Studie zur sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld und fordert unabhängige Aufarbeitung, Beteiligung der Betroffenen sowie strukturelle Reformen zum Schutz von Frauen und Kindern.
Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
Die EKF unterstützt eine nationale Politik der frühen Kindheit als Armutsprävention, zur Förderung der Vereinbarkeit und Chancengleichheit und fordert ausreichende Mittel sowie ein verbindliches Wirkungsmonitoring.
Überbrückungsleistung für ältere Arbeitslose
Die EKF begrüsst Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose, kritisiert jedoch die diskriminierende Ausgestaltung zulasten von Frauen und fordert die Berücksichtigung von Care-Arbeit, tiefere Zugangshürden und die frühere Anspruchsberechtigung.
Stellungnahme der EKF im Vorfeld der CEDAW-Berichterstattung über die Schweiz (auf Englisch)
Die EKF benennt gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zentrale Defizite bei Gleichstellung, politischer Teilhabe, Lohn- und Rentengleichheit, Vereinbarkeit, Armutsbekämpfung und fordert verbindliche gesetzliche Massnahmen.
Indirekter Gegenvorschlag Pflegeinitiative
Die EKF unterstützt den Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative teilweise, kritisiert aber die unzureichende Finanzierung und fordert bessere Arbeitsbedingungen, verbindliche Vorgaben, die Anerkennung der Pflegekompetenzen und nachhaltige Massnahmen gegen den Pflegenotstand.
Indirekter Gegenvorschlag Pflegeinitiative
Die EKF unterstützt den Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative teilweise, kritisiert aber die unzureichende Finanzierung und fordert bessere Arbeitsbedingungen, verbindliche Vorgaben, die Anerkennung der Pflegekompetenzen und nachhaltige Massnahmen gegen den Pflegenotstand.
Ehe für alle
Die EKF unterstützt die Ehe für alle, fordert die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare inklusive Elternschaft, Adoption, Fortpflanzungsmedizin sowie eine geschlechtergerechte Gesetzessprache.
Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative
Die EKF kritisiert den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub als unzureichend und fordert stattdessen eine bezahlte Elternzeit von mindestens 24 Wochen mit verbindlichem Väteranteil.
Indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative Ja zum Verhüllungsverbot
Die EKF lehnt ein allgemeines Gesichtsverhüllungsverbot im öffentlichen Raum ab, befürwortet jedoch gezielte Enthüllungspflichten aus Sicherheitsgründen und ein strafrechtliches Verbot des Zwangs zur Gesichtsverhüllung.
Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister
Die EKF unterstützt die vereinfachte Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister, fordert gleichzeitig echte Selbstbestimmung, den Schutz Minderjähriger, die Anerkennung nicht-binärer Identitäten und den Verzicht auf medizinische Voraussetzungen.
Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung
Die EKF unterstützt das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege, fordert aber längere Betreuungsurlaube, klare individuelle Ansprüche, breitere Entschädigungen und eine verbesserte Anerkennung von Care-Arbeit.
Stabilisierung der AHV
Die EKF lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab, unterstützt die solidarische Zusatzfinanzierung der AHV und fordert wirksame Ausgleichsmassnahmen sowie echte Gleichstellung im Erwerbs- und Vorsorgesystem.
Änderung des Familienzulagengesetzes
Die EKF unterstützt die Änderung des Familienzulagengesetzes, begrüsst den Anspruch arbeitsloser Mütter auf Familienzulagen und fordert höhere Mindestbeträge zur wirksamen Bekämpfung von Familienarmut.
Änderung Bundesgesetzes Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft
Die EKF unterstützt längere Mutterschaftsentschädigung bei Spitalaufenthalt des Neugeborenen, fordert aber breitere Anspruchsberechtigung, weniger Bürokratie und weitergehende Lösungen zu Elternzeit, Erwerbsausfall und Mutterschutz.
Verordnung über die Inkassohilfe bei familienrechtlichen Unterhaltsansprüchen (Inkassohilfeverordnung, InkHV)
Die EKF begrüsst die Inkassohilfeverordnung, fordert jedoch eine stärkere Harmonisierung, ausreichende Alimentenbevorschussung, umfassende Inkassoleistungen, klare Verfahrensrechte und einen wirksamen Schutz unterhaltsberechtigter Personen.
Bundesgesetz über die Unterstützung der nationalen Menschenrechtsinstitution MRIG
Die EKF unterstützt eine nationale Menschenrechtsinstitution, fordert jedoch ein unabhängiges Institut mit starkem Mandat, ausreichender Finanzierung, politischer Unabhängigkeit und enger Zusammenarbeit mit bestehenden Gleichstellungs- und Menschenrechtsgremien.
Änderung der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung
Die EKF unterstützt die Revision der Invalidenversicherung, da sie die diskriminierende gemischte Methode für Teilzeiterwerbstätige beseitigt, fordert jedoch klare Kommunikation und eine angemessene Bewertung von Haus- und Care-Arbeit.
Steuerliche Berücksichtigung der Kinderdrittbetreuungskosten
Die EKF unterstützt höhere Abzüge für Kinderdrittbetreuungskosten, fordert jedoch eine grundsätzliche Steuerreform, ein zivilstandsunabhängiges System und die Anerkennung der Betreuungskosten als berufsbedingte Gewinnungskosten.
Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF empfiehlt die Reform Altersvorsorge 2020 als Kompromiss, kritisiert jedoch die Erhöhung des Frauenrentenalters und fordert weiterhin wirksame Massnahmen gegen Lohndiskriminierung und für eine bessere Vereinbarkeit.
Gleichstellung der Geschlechter und kulturelle und religiöse Praktiken 2017
Die EKF bekräftigt die Unantastbarkeit der Gleichstellungsrechte, lehnt religiös oder kulturell begründete Diskriminierung ab, fordert differenzierte Massnahmen, den Schutz von Frauen und Mädchen sowie eine Integration ohne Stigmatisierung.
Bericht zur 65. Session des CEDAW-Ausschusses
Der Bericht dokumentiert die Beteiligung der EKF an der CEDAW-Session 2016, ihre zentralen Forderungen zur Gleichstellung und die kritische Befragung der Schweiz zu politischen, sozialen und rechtlichen Defiziten.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht der Schweiz (auf Englisch)
Die EKF fordert in ihrer mündlichen Stellungnahme zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht verbindliche Massnahmen für politische Teilhabe, Elternzeit, Frauen in Führungspositionen sowie den Abbau sozialer und familienrechtlicher Diskriminierungen.
Kommentar zur Studie Gender und Medien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015
Die EKF stellt fest: Geschlechterstereotype nehmen ab, Kandidatinnen bleiben jedoch medial deutlich untervertreten, was demokratische Teilhabe hemmt; sie fordert angemessene, mindestens paritätische Medienpräsenz.
Für einen 24-wöchigen Elternurlaub
Die EKF fordert einen 24-wöchigen bezahlten Elternurlaub mit reserviertem Anteil für das zweite Elternteil, um Kinder, Eltern und Gleichstellung zu stärken sowie Fachkräftemangel, Erwerbschancen und faire Arbeitsteilung zu verbessern.
Einführung eines 24-wöchigen Elternurlaubs (Elternzeit)
Die EKF fordert einen gesetzlich geregelten, mindestens 24-wöchigen bezahlten Elternurlaub mit verbindlichem Väteranteil zur Förderung von Gleichstellung, Erwerbstätigkeit von Frauen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Vorentwurf zur Änderung des Bundesgesetzes über die Gleichstellung von Frau und Mann (Gleichstellungsgesetz GlG)
Die EKF unterstützt die Revision des Gleichstellungsgesetzes, fordert gleichzeitig verbindliche Kontrollen, Sanktionen, Massnahmen zur Beseitigung von Lohndiskriminierung, Gleichstellungskompetenz der Prüfstelle sowie mehr Transparenz und Mitwirkung.
Vernehmlassung zum Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention)
Die EKF begrüsst den Beitritt zur Istanbul-Konvention, fordert ausreichend finanzierte Prävention, Schutz- und Unterstützungsangebote, eine bessere Koordination sowie langfristig den Verzicht auf Vorbehalte zugunsten eines stärkeren Opferschutzes.
Bericht an den Ausschuss der UNO zur Beseitung von Diskriminierung
Die EKF bilanziert 2009–2015 Fortschritte (u. a. Strafnorm gegen FGM, Namensrecht, Zwangsheiraten), kritisiert strukturelle Diskriminierung (Lohn, Elternurlaub, Vertretung, Datenlücken) und fordert verbindliche Massnahmen.
Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981
Die EKF begrüsst das Gesetz zur Aufarbeitung fürsorgerischer Zwangsmassnahmen, fordert höhere Entschädigungen, eine umfassende Archivierung, starke Opferrechte, die geschlechtergerechte Aufarbeitung und eine paritätisch besetzte Kommission.
Kritische Zwischenbilanz der EKF zur Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF kritisiert die Reform Altersvorsorge 2020, lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab und begründet dies mit anhaltender struktureller Ungleichheit, Care-Arbeit, Lohndiskriminierung und ungenügender tatsächlicher Gleichstellung.
Änderung de Obligationenrechts (Aktienrecht)
Die EKF fordert verbindliche Geschlechterquoten für Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen, inklusive Sanktionen, Kontrollmechanismen und jährlicher Berichterstattung, da freiwillige Massnahmen unzureichend bleiben und strukturelle Benachteiligungen fortbestehen.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2014: Elternurlaub
Das Heft beleuchtet den Stand der Debatte zum Elternurlaub in der Schweiz, zeigt politische Positionen auf und diskutiert Bedeutung für Gleichstellung sowie Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit.
Argumentarium zur Revision des Kindesunterhaltsrechts
Die EKF kritisiert ungelöste Mankofälle, den fehlenden Mindestunterhalt und die fehlende Bevorschussung, fordert kindgerechte Priorisierung, gerechte Lastenverteilung, gesetzliche Mindestalimente und Reformen im SchKG zur effektiven Sicherung von Kinderrechten.
Gesetzliche Einführung von Geschlechterquoten in der Wirtschaft
Die EKF fordert verbindliche Geschlechterquoten in Verwaltungsräten (40 %) und Geschäftsleitungen (33 %), mit Sanktionen, Kontrollmechanismen und jährlicher Berichterstattung, da freiwillige Massnahmen unzureichend bleiben und strukturelle Benachteiligungen bestehen.
Kurzfassung Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF begrüsst den umfassenden Reformansatz, lehnt die Rentenaltererhöhung und den Witwenrentenabbau ab, verlangt eine stärkere AHV-Finanzierung, fairere BVG-Regelungen für Teilzeit und tiefe Einkommen sowie eine bessere Anerkennung von Care-Arbeit.
Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF lehnt die Rentenaltererhöhung und den Witwenrentenabbau ab, fordert einen gerechten Vorbezug, einen besseren BVG-Schutz für tiefe Einkommen und Teilzeit, eine stärkere AHV, die gerechte Finanzierung sowie Anerkennung von Care-Arbeit und Lohngleichheit.
Teilrevision des Vernehmlassungsgesetzes
Die EKF begrüsst die Reform, fordert aber die gesetzliche Teilnahme ausserparlamentarischer Kommissionen an Vernehmlassungen, da ihr Beratungsauftrag sonst untergraben wird, und unterstützt klare Fristen, Transparenz und öffentliche Ergebnisberichte.
Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen
Die EKF unterstützt das Rehabilitierungsgesetz, fordert die klare Anerkennung des Unrechts, eine umfassende historische Aufarbeitung, Akteneinsicht, mögliche Entschädigungen und besondere Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Betroffenheit administrativ versorgter Frauen.
Paar- und Familienbesteuerung
Die EKF lehnt das Modell «Mehrfachtarif mit alternativer Steuerberechnung» ab, fordert Individualbesteuerung als einzige zivilstandsunabhängige, diskriminierungsfreie Lösung und verlangt Abzüge für Betreuung, Weiterbildung und Wiedereinstieg.
Keine Rückschritte bei der Fristenregelung
Die EKF lehnt die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» ab, da sie Frauenrechte schwächt, Gesundheit gefährdet, diskriminiert, kaum Kosten spart und die bewährte Fristenregelung unnötig infrage stellt.
Kindesunterhalt
Die EKF kritisiert ungelöste Mankofälle, fordert einen Mindestunterhalt und eine obligatorische Bevorschussung, begrüsst den Betreuungsunterhalt und die Inkassohilfe und verlangt kindgerechte, diskriminierungsfreie Regeln sowie eine klare Gesetzgebungskompetenz des Bundes.
Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache
Die EKF lehnt die Initiative als diskriminierend ab: Sie gefährdet Frauenrechte, erschwert sicheren Zugang zu Abbrüchen, entlässt Männer aus Mitverantwortung, spart kaum Kosten und untergräbt die solidarische Krankenversicherung.
Resolution UNO-Konferenz Rio+20
"Die Schweizer Frauenorganisationen fordern weltweit Gleichstellung, Zugang zu Bildung, Gesundheit, Land, IKT und Krediten, Schutz vor Umweltgefahren sowie angemessene Frauenvertretung in Entscheidungen zur nachhaltigen Entwicklung. "
Fachzeitschrift Frauenfragen 2011: Geschlechterrollen im Wandel
Das Heft analysiert bestehende und neue Geschlechterrollen, zeigt deren Wirkung in Familie, Arbeitswelt, Medien und Politik und diskutiert Herausforderungen für Gleichstellung und gesellschaftlichen Wandel.
Positionspapier Elternzeit–Elterngeld
Die EKF fordert eine gesetzlich geregelte, bezahlte Elternzeit von mindestens 24 Wochen mit paritätischem Anspruch, 80 % Lohnersatz, flexibler Bezugsperiode und klarer Gleichstellungswirkung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Verfassungsbasis für eine umfassende Familienpolitik
Die EKF unterstützt eine Verfassungsgrundlage zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, fordert verbindliche Kinderbetreuungsangebote, bundesweite Regeln zur Alimentenbevorschussung und stärkere Anerkennung von Care-Arbeit.
Gleichstellung und religiöse und kulturelle Praktiken 2010
Die EKF bekräftigt die Unantastbarkeit der Gleichstellungsrechte, lehnt religiös oder kulturell begründete Diskriminierung ab, fordert differenzierte Massnahmen, den Schutz von Frauen und Mädchen sowie eine Integration ohne Stigmatisierung.
Stellungnahme der EKF zu Gleichstellung der Geschlechter und zu kulturellen/religiösen Praktiken 2010 (CEDAW) (auf Englisch)
Die EKF betont, dass Gleichstellung nicht relativierbar ist, verurteilt diskriminierende religiöse und kulturelle Praktiken und fordert staatliche Massnahmen zum Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen.
Vorsorgeausgleich bei Scheidung
Die EKF kritisiert den vorgeschlagenen Stichtag und den Ausschluss der während des Verfahrens erworbenen Guthaben, fordert überhälftige Zuweisungen für betreuende Elternteile, besseren Schutz geschiedener Hinterbliebener und Vorsorgelösungen für nichterwerbstätige Geschiedene.
Vorentwurf zur Totalrevision der Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption und zur Verordnung über die Adoption
Die EKF unterstützt die Totalrevision der Pflegekinder- und Adoptionsverordnung teilweise, fordert hohe Qualitätsstandards bei behördlicher Fremdbetreuung und warnt vor Überregulierung freiwilliger Betreuung.
Vorentwurf über die Änderung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
Die EKF befürwortet die Verlängerung und Ausweitung der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung, verlangt einen höheren Verpflichtungskredit, Innovationsförderung und tiefere Zugangshürden.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum dritten periodischen Bericht der Schweiz
Die EKF analysiert anlässlich des dritten CEDAW-Staatenberichts Fortschritte und Defizite der Gleichstellung in der Schweiz und fordert verbindliche institutionelle Strukturen, ausreichende Ressourcen sowie wirksame Massnahmen gegen Diskriminierung und Gewalt an Frauen.
Parlamentarische Initiative: Verbot von sexuellen Verstümmelungen
Die EKF unterstützt das strafrechtliche Verbot weiblicher Genitalverstümmelung, fordert klare Strafnormen ohne Einwilligungsmöglichkeit, verstärkte Prävention, Meldepflichten und umfassenden Opferschutz.
Steuerliche Entlastung von Familien mit Kindern
Die EKF begrüsst steuerliche Entlastungen für Familien, fordert volle Abzugsfähigkeit der effektiven Kinderbetreuungskosten, höhere Abzüge und eine konsequent gleichstellungsorientierte Besteuerung.
Elterliche Sorge: Revision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Art. 220)
Revision des Bundespersonalgesetzes
Die EKF begrüsst den gesetzlichen Elternurlaub, lehnt aber die Revision des Bundespersonalgesetzes insgesamt ab und fordert Beibehaltung von Kündigungsschutz, Treuepflicht und Wiedereinstellungsmöglichkeiten.
Gesetzliche Massnahmen gegen Zwangsheiraten
Die EKF begrüsst Massnahmen gegen Zwangsheiraten, fordert ergänzend eine ausdrückliche strafrechtliche Sanktionierung, um Opfer wirksam zu schützen und Menschenrechtsverletzungen konsequent zu ahnden.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2008: Häusliche Gewalt
Das Heft bietet eine umfassende Analyse häuslicher Gewalt in der Schweiz, bewertet rechtliche Massnahmen und zeigt Handlungsbedarf bei Opferschutz, Prävention und Täterarbeit auf.
Vernehmlassung zum Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen
Die EKF fordert im öffentlichen Beschaffungswesen die verbindliche Kontrolle der Lohngleichheit, wirksame Sanktionen bei Verstössen, klare Zuständigkeiten und einheitliche Informationssysteme für Bund und Kantone.
Parlamentarische Initiative: Name und Bürgerrecht der Ehegatten. Gleichstellung
Die EKF unterstützt eine Namens- und Bürgerrechtsreform, fordert die Beibehaltung der bisherigen Namen bei Eheschliessung, Gleichstellung im Bürgerrecht sowie diskriminierungsfreie Namensregelungen für Kinder.
Systementscheid bei der Ehepaarbesteuerung
Die EKF fordert einen Systementscheid zugunsten der modifizierten Individualbesteuerung, lehnt Splittingmodelle ab und verlangt zivilstandsunabhängige, gleichstellungsfördernde Steuerregelungen.
Neuordnung der ausserparlamentarischen Kommissionen: Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz
Die EKF begrüsst die Neuordnung ausserparlamentarischer Kommissionen, fordert jedoch die gesetzliche Verankerung ihres Mandats, ausreichende Ressourcen, ihre Unabhängigkeit sowie verbindliche geschlechterparitätische Zusammensetzung.
Parlamentarische Initiative: Obligatorische Bedenkfrist
Die EKF unterstützt die Abschaffung der obligatorischen Bedenkfrist nur teilweise und fordert deren Beibehaltung bei unter Druck entstandenen Scheidungsvereinbarungen zum Schutz der Parteien.
Familienergänzende Kinderbetreuung: Programm verbessern stattKredit reduzieren
Die EKF fordert, das Impulsprogramm zur familienergänzenden Kinderbetreuung auszubauen statt zu kürzen, den Kredit wieder auf 200 Mio. zu erhöhen und langfristig eine gesetzliche Grundlage für Betreuungsplätze zu schaffen.
Bundesbeschluss über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
Die EKF fordert den Ausbau familienergänzender Kinderbetreuung, kritisiert ungenügende Finanzierung, verlangt höhere Bundesmittel, nachhaltige Strukturen und eine dauerhafte gesetzliche Verankerung als zentrale Gleichstellungs- und Standortpolitik.
Fakultativprotokoll zum Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
Die EKF unterstützt den Beitritt zum Fakultativprotokoll CEDAW, fordert die rasche Ratifizierung, einen stärkeren innerstaatlichen Menschenrechtsschutz und umfassende Information sowie die Umsetzung der Empfehlungen des CEDAW-Ausschusses.
Vernehmlassung zu den Sofortmassnahmen im Bereich der Ehepaarbesteuerung
Die EKF begrüsst Sofortmassnahmen gegen die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren, fordert jedoch Individualbesteuerung, volle Abzugsfähigkeit der Kinderbetreuungskosten und zivilstandsunabhängige Erwerbsanreize.
Vernehmlassung zur 11. AHV-Revision
Die EKF lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab, fordert echte flexible Rentenmodelle ab 62 Jahren, warnt vor Kostenverlagerungen und kritisiert sozial unausgewogene Sparmassnahmen der 11. AHV-Revision.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2005: Häusliche Gewalt und Migration
Das Heft analysiert häusliche Gewalt im Migrationskontext, zeigt rechtliche und institutionelle Defizite auf und fordert besseren Opferschutz, kultursensible Prävention sowie gesicherten Zugang zu Hilfeangeboten.
Ja zum Erwerbsersatz bei Mutterschaft
Die EKF unterstützt die Revision des Erwerbsersatzgesetzes, die allen erwerbstätigen Müttern 14 Wochen Mutterschaftsersatz garantiert, Diskriminierung abbaut, Familien stärkt und Wirtschaft sowie KMU entlastet.
Parlamentarische Initiativen: Ergänzungsleistungen für Familien. Tessiner Modell
Die EKF begrüsst Ergänzungsleistungen für Familien, befürwortet ein bundesrechtliches Rahmengesetz, fordert die Abstimmung mit Kinderzulagen, einen Abbau von Armutsrisiken und eine gleichstellungsorientierte Familienpolitik.
Parlamentarische Initiative: Schutz vor Gewalt im Familienkreis und in der Partnerschaft
Die EKF begrüsst den neuen Art. 28b ZGB, fordert konsequenten Opferschutz bei häuslicher Gewalt, die Wegweisung der Täter, umfassende Schutzmassnahmen sowie kantonale Interventions- und Fachstellen.
Revision des Waffengesetzes
Die EKF begrüsst die Revision des Waffengesetzes, unterstützt die Registrierung, die Bewilligungspflicht und den Datenaustausch und betont deren Bedeutung für die Gewaltprävention und den Schutz von Frauen und Kindern.
Revision der Berufsbildungsverordnung
Die EKF begrüsst Teile der BBV-Revision, fordert jedoch verbindliche Gleichstellungsziele, eine bessere Anerkennung informeller Kompetenzen, die Durchlässigkeit der Bildungsgänge und eine stärkere Verankerung von Genderaspekten.
Neuregelung des Vernehmlassungsrechts des Bundes
Die EKF begrüsst die Regelung des Vernehmlassungsrechts, fordert jedoch verfassungskonforme Ausweitung, systematische Einbeziehung der Gleichstellungsperspektive und verbindliche Beteiligung von Frauen- und Fachorganisationen.
Vernehmlassung zum Leitbild Langsamverkehr
Die EKF kritisiert das Leitbild Langsamverkehr als unzureichend, fordert die Überarbeitung mit Fokus auf Alltagsmobilität, Sicherheit sowie konsequente Berücksichtigung der Bedürfnisse von Frauen, Kindern und Menschen mit Behinderungen.
Totalrevision des Opferhilfegesetzes
Die EKF begrüsst die Totalrevision des OHG, fordert aber einen stärkeren Opferschutz, ausreichende Entschädigungen ohne Kürzungen, eine bessere Prävention sowie spezifische Regelungen für Opfer häuslicher Gewalt und Menschenhandel.
Entwurf zu einem Embryonenforschungsgesetz
Die EKF lehnt das Embryonenforschungsgesetz ab, fordert ein Moratorium für embryonale Stammzellenforschung, kritisiert die Instrumentalisierung weiblicher Körper und verlangt eine breite öffentliche ethische Debatte.
Vorentwürfe zu einer Schweizerischen Strafprozessordnung und einem Schweizerischen Jugendstrafverfahren
Die EKF begrüsst die Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, fordert jedoch einen deutlich stärkeren Opfer- und Frauenschutz, geschlechtergerechte Verfahren, verbesserte Beteiligungsrechte und den Verzicht auf Vergleiche bei Gewalt- und Sexualdelikten.
Bundesgesetz über die registrierte Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare
Die EKF begrüsst das Gesetz zur registrierten Partnerschaft, fordert jedoch weitergehende Gleichstellung, Abbau diskriminierender Bestimmungen im Ausländer- und Bürgerrecht sowie eine diskriminierungsfreie Terminologie.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2001: Kinderbetreuung
Das Heft zeigt den Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung als zentrale Voraussetzung für Gleichstellung und fordert ausreichende, qualitativ gute und bezahlbare Angebote.
Teilrevision des Asylgesetzes
Die EKF kritisiert die Teilrevision des Asylgesetzes, fordert die konsequente Berücksichtigung frauenspezifischer Verfolgung, einen besseren Schutz besonders verletzlicher Personen und frühere Regularisierung langjähriger Verfahren.
Revision des Obligationenrechts: Mutterschaftsurlaub
Die EKF lehnt die OR-Revision zum Mutterschaftsurlaub ab, fordert eine solidarisch finanzierte Mutterschaftsversicherung mit mindestens 16 Wochen Einkommenssicherung und Einbezug aller Frauen.
Teilrevision des Bundesgesetzes über die politischen Rechte
Die EKF unterstützt die Teilrevision der politischen Rechte, fordert jedoch zusätzlich verbindliche Wahllistenquoten zur nachhaltigen Erhöhung der politischen Beteiligung von Frauen.
Parlamentarische Initiative: Revision von Art. 123 StGB betreffend die Gewalt gegen Frauen als Offizialdelikt und Revision von Art. 189 und 190 StGB betreffend die sexuelle Gewalt in der Ehe als Offizialdelikt
Die EKF begrüsst die Offizialisierung häuslicher Gewalt, sexueller Nötigung und Vergewaltigung, fordert einen erweiterten Opferschutz, längere Verfolgungsfristen nach Trennung sowie eine qualifizierte Ausbildung von Justiz- und Fachpersonen.
Stellungnahme zum Entwurf des ersten und zweiten Berichts der Schweiz über die Umsetzung des CEDAW-Übereinkommens
Die EKF begrüsst den CEDAW-Bericht, kritisiert unzureichende Ressourcen und fordert konkrete Massnahmen zur Gleichstellung, insbesondere gegen Gewalt, Lohndiskriminierung, fehlende Mutterschaftsversicherung und ungleiche politische Partizipation.
Frauenförderung in der allgemeinen Bundesverwaltung
Die EKF fordert eine konsequente Frauenförderung in der Bundesverwaltung, ein verbindliches Gleichstellungs-Controlling, mehr Frauen im Kader, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie ausreichende Ressourcen.
Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer
Die EKF fordert ein Ausländergesetz mit konsequentem Diskriminierungsschutz, Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Risiken, gesichertem Familiennachzug und besseren rechtlichen sowie sozialen Bedingungen für Migrantinnen.
Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen
Die EKF unterstützt den Beitritt der Schweiz zur UNO, da er die Gleichstellung stärkt, internationale Zusammenarbeit fördert und zusätzliche Handlungsmöglichkeiten für die Schweizer Gleichstellungspolitik eröffnet.
Behindertengesetz
Die EKF begrüsst das Behindertengleichstellungsgesetz, fordert jedoch eine stärkere Berücksichtigung der spezifischen Situation von Frauen mit Behinderungen und wirksamere Massnahmen gegen Mehrfachdiskriminierung.
Entwurf zur 4. IV-Revision
Die EKF begrüsst die 4. IV-Revision grundsätzlich, fordert jedoch eine stärkere Berücksichtigung von Frauen, die bessere Anerkennung unbezahlter Arbeit und wirksamere Massnahmen gegen geschlechtsspezifische Benachteiligungen.
Reform der Ehepaar- und Familienbesteuerung
Die EKF fordert die Individualbesteuerung, um die Ehepaar- und Familienbesteuerung geschlechtergerecht zu reformieren, Erwerbsanreize für Frauen zu stärken und strukturelle Benachteiligungen abzubauen.
Botschaft über die 11. AHV-Revision und Botschaft zur Revision des BVG
Die EKF lehnt die 11. AHV-Revision und die 1. BVG-Revision ab, da sie zu Lasten von Frauen gehen, Renten kürzen, unbezahlte Arbeit ignorieren und bestehende Ungleichheiten verschärfen.
Bericht über die rechtliche Situation gleichgeschlechtlicher Paare
Die EKF begrüsst die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare, fordert die Gleichstellung mit Ehepaaren, den Abbau rechtlicher Benachteiligungen und eine institutionelle Absicherung von Partnerschaften unabhängig von sexueller Orientierung.
Bundesgesetz über die Berufsbildung
Die EKF fordert ein geschlechtergerechtes Berufsbildungsgesetz, eine stärkere Förderung von Frauen, bessere Durchlässigkeit, die Anerkennung unbezahlter Kompetenzen sowie verbindliche Massnahmen gegen strukturelle Benachteiligungen in Ausbildung und Weiterbildung.
Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen
Die EKF fordert ein restriktives Gendiagnostikgesetz mit klarem Schutz der Menschenwürde, Verbot diskriminierender Anwendungen, Schutz vor sozialer Selektion sowie besondere Berücksichtigung der Rechte von Frauen.
Teilrevision StGB und MStG betreffend die strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität
Die EKF fordert einen verbesserten Schutz der sexuellen Integrität, geschlechtsneutrale Tatbestände, klare Anerkennung sexueller Gewalt sowie die konsequente Berücksichtigung von Frauen- und Opferperspektiven im Strafrecht.
11. AHV-Revision: Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
Die EKF lehnt sozial unausgewogene Sparmassnahmen ab, warnt vor Benachteiligungen von Frauen und fordert existenzsichernde Renten, die Anerkennung unbezahlter Arbeit sowie eine geschlechtergerechte Ausgestaltung der Revision.
Erste Revision des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
Die EKF kritisiert die strukturelle Benachteiligungen von Frauen im BVG, fordert Verbesserungen für Teilzeitbeschäftigte, tiefere Eintrittsschwellen, eine gerechtere Koordination mit der AHV und die Stärkung der Hinterlassenenleistungen.
Parlamentarische Initiative: Frauenmindestquoten für Nationalratswahlen
Die EKF unterstützt Frauenmindestquoten für die Nationalratswahlen als notwendige Übergangsmassnahme, fordert verbindliche Quoten auf Wahllisten und sieht sie als verfassungskonformes Instrument zur tatsächlichen Gleichstellung in der Politik.
Ausländerregelung (1998/1999) und Teilrevision der Verordnung des Bundesrates über die Begrenzung der Zahl der Ausländer
Die EKF fordert eine geschlechtergerechte Migrationspolitik, kritisiert diskriminierende Regelungen, verlangt einen besseren Schutz migrantischer Frauen und die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen in allen Bestimmungen.
Bundespersonalgesetz
Die EKF begrüsst die Revision grundsätzlich, fordert jedoch verbindliche Gleichstellungsbestimmungen, Lohngleichheit, familienfreundliche Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung sowie wirksame Instrumente gegen Diskriminierung beim Bundespersonal.
Vorentwurf über die Änderung des Zivilgesetzbuches betreffend Familienname der Ehegatten
Die EKF begrüsst die Reform des Familiennamensrechts, verlangt echte Gleichstellung durch freie Namenswahl für Ehegatten und Kinder und lehnt diskriminierende Übergangsregelungen ab.
Vorentwurf über die Änderung des Strafgesetzbuches betreffend Schwangerschaftsabbruch
Die EKF fordert die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, anerkennt ihn als reproduktives Recht der Frau, befürwortet die Fristenregelung ohne Zwangsberatung und verlangt die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung.
4. IVG-Revision
Die EKF fordert den Abbau geschlechtsspezifischer Benachteiligungen in der IV, die Einführung der Mutterschaftsversicherung sowie eine verfassungskonforme Weiterentwicklung der 4. IV-Revision.
Reform der Bundesverfassung
Die EKF fordert die Verankerung tatsächlicher Gleichstellung in der Verfassung, inklusive Förder- und Ausgleichsmassnahmen, Mindestquoten, umfassendem Diskriminierungsschutz sowie geschlechtergerechter Überarbeitung aller Sprachfassungen.
Entwurf des Bundesgesetzes über die Familienzulagen der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates
Die EKF verlangt geschlechtergerechte Familienzulagen, die Kinderkosten realistisch abbilden, Erziehungs- und Betreuungsarbeit berücksichtigen sowie einkommensschwache Familien nachhaltig entlasten.
Vorentwurf zur 6. Revision des Bundesgesetzes über die Erwerbersatzordnung für Dienstleistende in Armee und Zivilschutz
Die EKF unterstützt höhere Kinderzulagen, eine zivilsandsunabhängige Grundentschädigung, faire Anerkennung von Erziehungs- und Betreuungsarbeit und eine Mindestentschädigung von 75 %.
Ausländerregelung (1995/1996) und ordentliche Teilrevision der Verordnung des Bundesrates über die Begrenzung der Zahl der Ausländer
Die EKF kritisiert die geplante Ausländerregelung für ausländische Cabaret-Tänzerinnen und fordert besseren Schutz vor Ausbeutung, klare Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen.
Bundesgesetz über die medizinisch unterstütze Fortpflanzung und eine nationale Ethikkommission
Die EKF warnt vor Risiken neuer Reproduktionstechnologien, fordert den Schutz von Frauen und Kindern, klare ethische Grenzen, ein Verbot sozialer Selektion und eine interdisziplinäre Ethikkommission statt einer rein medizinischen.
Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Mutterschaftsversicherung
Die Kommission begrüsst die Mutterschaftsversicherung, fordert den Einbezug aller Frauen, die Anerkennung von Betreuungsarbeit, längere Schutzfristen, fairere Bemessung und einen anschliessenden Elternurlaub.
Vorentwurf der Expertenkommission zum allgemeinen Teil und zum dritten Buch des Strafgesetzbuches und ui einem Bindesgesetz über die Judendstrafrechtspflege
Die Kommission fordert besseren Schutz vor sexualisierter Gewalt, klare Regeln zur Strafverfolgung, Sensibilisierung für diskriminierende Strukturen und konsequente Gleichbehandlung in Straf- und Jugendstrafverfahren
Fachzeitschrift Frauenfragen 1993: Familienpolitik und -formen
Das Heft analysiert unterschiedliche Modelle der Familienpolitik, hinterfragt Leitbilder von Familie und Erwerbsarbeit und diskutiert deren Auswirkungen auf Gleichstellung und soziale Absicherung.
Zweite Teilrevision der Arbeitslosenversicherung
Die Kommission kritisiert Sparmassnahmen, warnt vor Benachteiligungen von Frauen, fordert fairere Leistungen bei Teilzeit, Mutterschaft und Weiterbildung sowie eine soziale Abfederung für wirtschaftlich Schwächere.
Teilrevision des Arbeitsgesetzes
Die Kommission lehnt Nacht- und Sonntagsarbeit ohne Schutzmassnahmen ab, fordert Gleichstellung im Arbeitsrecht, familienfreundliche Regelungen, Gesundheits- und Sicherheitsstandards.
Ein Leitfaden zur familienexternen Kinderbetreuung
Der Leitfaden zeigt Handlungsoptionen für den Ausbau familienexterner Kinderbetreuung, erläutert Betreuungsformen, Finanzierungsmodelle und politische Forderungen.
Familienexterne Kinderbetreuung Teil 2: Hintergründe
Der zweite Teil der Studie analysiert wissenschaftliche, gesellschaftliche und politische Perspektiven der Kinderbetreuung, betont Chancengleichheit, Kindeswohl und die Notwendigkeit öffentlicher Verantwortung jenseits traditioneller Familienmodelle.
Familienexterne Kinderbetreuung Teil 1: Fakten und Empfehlungen
Die Studie zeigt einen akuten Mangel an bezahlbaren Betreuungsangeboten, grosse regionale Unterschiede und fordert Kinderbetreuung als gesellschaftliche Aufgabe zur Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1992: Neues Eherecht
Das Heft zieht eine kritische Zwischenbilanz zum neuen Eherecht, zeigt Umsetzungsdefizite auf und diskutiert Konsequenzen für Gleichstellung.
Juristische Auswirkungen des neuen Eherechts
Der Bericht analysiert das neue Eherecht, bewertet dessen Auswirkungen auf die Gleichstellung von Ehepartnern und zeigt verbleibende rechtliche und gesellschaftliche Herausforderungen für Frauen auf.
Revision der Krankenversicherung: Freiwillige Taggeldversicherung
Die Kommission unterstützt die obligatorische Krankenpflegeversicherung, kritisiert hohe Prämienbelastungen für Frauen und fordert Mutterschaftsleistungen, einen Elternurlaub sowie eine solidarischere Finanzierung.
Vorentwurf für ein Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann
Die Kommission befürwortet ein umfassendes Gleichstellungsgesetz, fordert klare Regeln gegen Lohndiskriminierung, erleichterte Verfahren, stärkere Rechtsdurchsetzung und ergänzende Massnahmen zur tatsächlichen Chancengleichheit.
Teilrevision des Arbeitsgesetz
Die Kommission kritisiert die Aufhebung des Nachtarbeitsverbots für Frauen, betont gesundheitliche und soziale Risiken, fordert Gleichbehandlung, Schutz bei Teilzeitarbeit sowie gerechte Regelungen für Familien- und Erwerbsarbeit.
Freizügigkeit in der beruflichen Vorsorge
Die Kommission unterstützt bessere Freizügigkeitsregelungen, warnt vor Nachteilen für Teilzeit arbeitende Frauen, fordert Berücksichtigung von Betreuungsarbeit und faire Teilung von Vorsorgeguthaben bei Scheidung.
Schlussbericht "Lohngleichheit für Mann und Frau"
Die Kommission unterstützt Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit, verlangt klare rechtliche Grundlagen, einfachere Verfahren, gezielte Fördermassnahmen und eine systematische Beseitigung struktureller Diskriminierungen.
Vorentwurf Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten gegen Leib und Leben und Konvention der Europarates über die Entschädigung für Opfer von Gewaltverbrechen
Die Kommission begrüsst das Opferhilfegesetz, fordert besseren Schutz betroffener Frauen, klare Informations- und Unterstützungsangebote, bessere Finanzierung sowie stärkere Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Gewaltfolgen.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1987: Revision des Scheidungsrechts
Das Heft analysiert das geltende Scheidungsrecht, zeigt strukturelle Benachteiligungen von Frauen auf und formuliert konkrete Vorschläge für eine gleichstellungsorientierte Revision.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1987: Familienbesteuerung
Das Heft analysiert Modelle der Familienbesteuerung, zeigt Benachteiligungen von Zweitverdienerinnen auf und diskutiert Reformansätze aus gleichstellungspolitischer Sicht.
10. AHV-Revision
Die Kommission verlangt individuelle AHV-Renten, Splitting, Betreuungsgutschriften, gleiches Rentenalter, neue Hinterlassenenregelungen und zivilstandsunabhängige Beiträge, um Geschlechterungleichheiten und veraltete Ehemodelle konsequent zu beseitigen.
Revision des Bundesgesetzes über Erwerb und Verlus des Schweizer Bürgerrechts
Die Kommission fordert geschlechtsneutrale Formulierungen, gleiche Rechte für Schweizerinnen und Schweizer, die Abschaffung diskriminierender Regelungen sowie Anpassungen bei Einbürgerung, Verlust und Erwerb des Bürgerrechts.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1985: Neues Eherecht
Das Heft beleuchtet das neue Eherecht, erläutert zentrale Änderungen zu Partnerschaft, Rollenverteilung, Vermögen und Namen und ordnet diese gleichstellungspolitisch ein.
Initiative "Recht auf Leben"
Die Kommission präsentiert Pro- und Contra-Argumente, analysiert verfassungsrechtliche Fragen und thematisiert Folgen einer expliziten Verankerung des Lebensschutzes von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1983: Namensrecht
Das Heft sich mit der Namensregelung im künftigen Eherecht auseinander.
Mitwirkung der Frau in der Gesamtverteidigung
Die Kommission unterstützt Frauenbeteiligung in der Gesamtverteidigung, fordert Gleichberechtigung, Zugang zu bestimmten Funktionen, klare Ausbildungskonzepte, sozialpolitische Absicherung sowie organisatorische und gesetzliche Anpassungen für freiwillige und obligatorische Dienste.
Botschaft Mutterschaftsversicherung
Die Kommission fordert umfassenden Mutterschutz, Elternurlaub, bessere soziale Absicherung und solidarische Finanzierung; kritisiert unzureichende Leistungen und fehlende Lösungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Gleiche Rechte für Mann und Frau - Ungleichheiten im Bundesrecht
Der Bericht zeigt bestehende rechtliche Ungleichheiten, analysiert Diskriminierungen in Verfassung, Arbeit, Sozialversicherungen und Bildung und schlägt umfassende Gesetzesänderungen zur Gleichstellung vor.
Vorentwurf zum Bundesgesetz über die Arbeitslosenversicherung
Die Kommission kritisiert Benachteiligungen von Frauen, verlangt die Anrechnung von Familienarbeit, eine freiwillige Arbeitslosenversicherung und Leistungen für Wiedereingliederungskurse sowie den Einbezug teilzeitlich Erwerbstätiger trotz Mindestverdienstgrenzen.
Revisionentwurf zum Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb
Die Kommission kritisiert täuschende Werbung, betont diskriminierende Darstellungen von Frauen und fordert klarere Regeln gegen psychische Beeinflussung sowie einen stärkeren Schutz der Konsumentinnen.
Gesamtenergiekonzeption
Die Kommission bewertet die Gesamtenergiekonzeption aus Frauensicht, betont ihre Rolle in Haushalt, Beruf und Konsum und fordert, Energiepolitik stärker an sozialen, wirtschaftlichen und geschlechterrelevanten Auswirkungen auszurichten.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1979: Familienpolitik
Das Heft thematisiert Familienpolitik aus frauenpolitischer Perspektive, analysiert staatliche Berichte kritisch und stellt soziologische sowie internationale Ansätze zur Weiterentwicklung vor.
Totalrevision der Bundesverfassung
Die Kommission befürwortet eine Totalrevision der Bundesverfassung, fordert stärkere Gleichstellung von Frauen, klare Formulierungen ihrer Rechte und Anpassungen in verschiedenen Artikeln zugunsten ihrer rechtlichen und gesellschaftlichen Stellung.
Teilrevision der Krankenversicherung
Die Kommission beurteilt den Vorentwurf zur Teilrevision der Krankenversicherung, erläutert die Auswirkungen für Frauen, bewertet einzelne Artikel und fordert Verbesserungen bei Leistungen, Mutterschaftsschutz und Versicherungsbedingungen.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1979: Arbeitswelt
Die Zeitschrift analysiert die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und legt den Fokus auf die Folgen von Teilzeitanstellungen.
Finanzen
Überprüfung Neuordnung ausserparlamentarische Kommissionen 2025
Die EKF lehnt die vorgeschlagenen Einschränkungen der Kommunikation ausserparlamentarischer Kommissionen sowie beispielsweise die Abschaffung des Schweizer Wissenschaftsrats SWR entschieden ab, da sie Unabhängigkeit, Expertise und demokratische Mitsprache schwächen.
Einführung eines obligatorischen Orientierungstags für Schweizerinnen
Die EKF lehnt obligatorischen Informationstag für Frauen ab, betont bestehende Ungleichheiten, fordert Priorität für Gleichstellungsmassnahmen und kritisiert mangelnde Sicherheit sowie Diskriminierung und Gewalt innerhalb der Armee deutlich heute.
Neues Gesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (auf Französisch)
Der Vorentwurf zum Plattformgesetz bildet eine solide Grundlage für die Regulierung digitaler Plattformen in der Schweiz, muss jedoch Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung klar integrieren, um die Rechte der Nutzenden wirksamer zu stärken.
Stellungnahme zu den Änderungen des Familienzulagengesetzes
Die EKF unterstützt die Erhöhung der Familienzulagen, da sie Armut mindern, insbesondere bei Einelternfamilien, und fordert eine regelmässige Anpassung an die Teuerung zur Stärkung von Familien.
Unterstützung der Präventionskampagne gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt des EBG
Die EKF unterstützt die nationale Präventionskampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt und fordert ausreichende Ressourcen sowie konsequente politische Massnahmen auf allen staatlichen Ebenen.
Parlamentarische Initiative zur alternierende Obhut
Die EKF begrüsst die Förderung der alternierenden Obhut ohne Automatismus, betont das Kindeswohl und fordert bessere Rahmenbedingungen statt gesetzlicher Verschärfungen zur Gleichstellung.
Stellungnahme zum IAO-Übereinkommen Nr. 190
Die EKF begrüsst die Ratifizierung des ILO-Übereinkommens 190 als klares Bekenntnis gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt und fordert eine konsequente Nulltoleranzpolitik.
Familienzeit-Initiative
Die EKF unterstützt das Anliegen der Familienzeitinitiative grundsätzlich, da paritätische Elternzeit Gleichstellung fördert, kritisiert jedoch die kurze Dauer.
Stellungnahme zum Entlastungspaket 27
Die EKF lehnt das Entlastungspaket 2027 ab, da es Frauen überproportional belastet, Gleichstellungsfortschritte gefährdet und ohne ausreichende soziale und geschlechtersensible Folgenabschätzung erfolgt.
Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz (Live-in)
Die EKF unterstützt Sonderbestimmungen für Live-in-Betreuung, fordert aber die Ausdehnung des Arbeitsgesetzes auf alle Haushaltangestellten sowie besseren Schutz vor Ausbeutung und klare Arbeits- und Ruhezeiten.
Parlamentarische Initiative: Armut ist kein Verbrechen
Die EKF begrüsst den Schutz vor Aufenthaltsentzug bei unverschuldetem Sozialhilfebezug, fordert jedoch eine Präzisierung auf «mutwilligen» Missbrauch und die konsequente Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Armutsrisiken.
Vernehmlassung zum Vorentwurf für eine Teilrevision des Opferhilfegesetzes
Die EKF begrüsst die Stärkung der Opferhilfe, fordert schweizweite Mindeststandards, kostenlose rechtsmedizinische Leistungen ohne Strafanzeige und den Ausbau spezialisierter, rund um die Uhr zugänglicher Krisenzentren.
Stellungnahme der EKF zu den Schlussbemerkungen zum sechsten periodischen Bericht der Schweiz zum CEDAW-Übereinkommen 2024 (auf Englisch)
Die EKF fordert im Rahmen von CEDAW zur Umsetzung der Empfehlungen aus den Schlussbemerkungen zum sechsten Staatenbericht verbindliche Massnahmen, insbesondere CEDAW-Schulungen, ausreichende Gleichstellungsstrukturen, einen konsequenten Opferschutz und wirksame Antidiskriminierung.
Kein Verbot von Familiennachzug für vorläufig Aufgenommene
Die EKF und weitere Kommissionen lehnen ein Verbot des Familiennachzugs für vorläufig Aufgenommene ab und betonen Verfassungs-, Völker- und Kinderrechtsverletzungen sowie gravierende Folgen für Kinder und die Integration.
Umsetzung und Finanzierung der Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente
Die EKF begrüsst die Einführung der 13. AHV-Rente, fordert ihre Ausdehnung auf alle Renten der ersten Säule und eine soziale Finanzierung ohne Kürzung des Bundesanteils.
Parlamentarische Initiative WBK-N: Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung
Die EKF begrüsst die Verstetigung der Kinderbetreuungsfinanzierung, lehnt die Subjektfinanzierung ab und fordert dauerhafte Bundesbeiträge an Kantone mit verbindlichen Vorgaben zu Qualität, Arbeitsbedingungen und Bezahlbarkeit.
Beijing +30: Umsetzung der Erklärung und des Aktionsplans von Beijing
Die EKF anerkennt Fortschritte bei «Beijing + 30», kritisiert aber ungenügende Ziele und Ressourcen und fordert verbindliche Massnahmen, Leadership und regelmässige Berichterstattung zur Gleichstellung in allen Lebensbereichen.
Vernehmlassung zur Angleichung der Erwerbsersatzleistungen
Die EKF unterstützt die Angleichung der Erwerbsersatzleistungen, fordert gleiche Höchsttagessätze bei Mutterschaft und Militärdienst sowie eine bessere Absicherung bei Spitalaufenthalten von Mutter oder Kind.
Teilrevision des AHVG: Anpassung der Hinterlassenenrenten
Die EKF begrüsst gleiche Leistungen für Witwen und Witwer. Sie lehnt Rentenabbau sowie die Streichung laufender Renten ab und fordert zivilstandsunabhängige Hinterlassenenrenten, insbesondere die zivilstandsunabhängige Ausrichtung auch der Übergangsrenten, sowie begleitende Wiedereinstiegsmassnahmen.
Verankerung der Menschenrechte im Kirchenrecht
Die EKF fordert die Schweizer Bischofskonferenz auf, Menschenrechte im Kirchenrecht zu verankern, um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt systemisch zu verhindern.
Fachzeitschrift Frauenfragen zu Geld
Die EKF beleuchtet im «Frauenfragen 2023» geschlechtsspezifische Unterschiede bei Einkommen, Vermögen, Finanzkompetenzen und Konsum und zeigt, wie gesellschaftliche Strukturen die monetäre Ungleichheit zwischen Frauen und Männern verstärken.
Fachartikel über die Geschichte der wirtschaftlichen Geschlechterungleichheit in der Schweiz von Sarah Kiani (auf Französisch)
Der Artikel zeigt, wie die fortbestehende geschlechtsspezifische Arbeitsteilung private und berufliche Ungleichheiten verknüpft und trotz Gleichstellungspolitik wirtschaftliche Benachteiligungen von Frauen in der Schweiz reproduziert.
Interview mit Heidi Stutz und Severin Bischof im Frauenfragen 2023: Trennung und Armut
Das Interview mit Heidi Stutz und Severin Bischof vom Büro BASS zeigt: Nach Trennung oder Scheidung geraten Mütter deutlich häufiger in finanzielle Prekarität. Verschärfte Unterhaltsregeln berücksichtigen die soziale Realität ungenügend und verstärken Ungleichheiten.
Infografiken zum Thema Geld im Frauenfragen 2023
Das Dokument beinhaltet alle Infografiken zum Thema Geld aus der Fachzeitschrift Frauenfragen 2023.
Fachartikel von Caroline Henchoz im Frauenfragen 2023: Geld in Paarbeziehungen
Der Artikel der Soziologin Caroline Henchoz zeigt, wie Schweizer Paare ihre Finanzen organisieren und welche Herausforderungen sie dabei haben.
Fachartikel von Monika Bütler im Frauenfragen 2023: Finanzwissen
Der Beitrag zeigt: Frauen verfügen im Durchschnitt über weniger Finanzwissen als Männer. Frühe Finanzbildung und bessere Vorsorgebedingungen fördern Gleichstellung.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2023: Geld
Das Heft analysiert Einkommens- und Vermögensungleichheiten, Finanzkompetenzen, Bewertung von Arbeit sowie Armut und Schulden aus einer Geschlechterperspektive in der Schweiz.
Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI 2025–2028)
Die EKF kritisiert die finanzielle Stagnation der BFI-Botschaft 2025–2028 und fordert höhere Mittel sowie eine konsequente Ausrichtung auf die Chancengerechtigkeit und den Abbau von Geschlechterstereotypen im Bildungssystem.
Parlamentarische Initiative: StGB-Tatbestände mit Stalking ergänzen
Die EKF begrüsst einen eigenen Straftatbestand für Stalking, fordert besseren Opferschutz, Rechtssicherheit sowie schweizweite Mindeststandards für polizeiliche Interventionen.
Änderung der AHV-Verordnung zur Umsetzung von AHV 21
Die EKF fordert bei der Umsetzung von AHV 21 eine Anpassung der Rentenzuschläge für Frauen der Übergangsgeneration an die Lohn- und Preisentwicklung.
Unterstützung von jungen Frauen in der Politik
Die EKF fordert die Parteien auf, gezielt junge Frauen zu fördern, da sie trotz politischem Engagement in kantonalen Parlamenten weiterhin stark untervertreten sind.
Parlamentarische Initiative: Härtefallpraxis nach Artikel 50 AIG bei häuslicher Gewalt
Die EKF begrüsst die Revision von Artikel 50 AIG und fordert einen wirksamen, niederschwelligen Schutz für ausländische Opfer häuslicher Gewalt unabhängig von Aufenthaltsstatus oder Beziehungsform.
Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung
Die EKF befürwortet die Individualbesteuerung als zivilstandsneutrales Modell, lehnt Korrektive für Einverdienerehepaare ab und fordert steuerliche Rahmenbedingungen, die Erwerbstätigkeit und Gleichstellung fördern.
Politisches Mandat und Mutterschaft
Die EKF warnt vor einer Lockerung des Mutterschaftsurlaubs für Parlamentarierinnen, fordert einen Gesundheitsschutz, die zeitliche Befristung und bevorzugt ein Stellvertretungssystem zur Förderung politischer Gleichstellung.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten Staatenbericht der Schweiz 2022
Vor dem Hintergrund des 6. Staatenberichts fordert die EKF im Rahmen von CEDAW eine ausreichend finanzierte nationale Menschenrechtsinstitution, eine geschlechtergerechte Digitalisierung sowie geschlechtersensible Lehren aus der Covid-19-Pandemie.
Totalrevision der Verordnung über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen
Die EKF begrüsst die Revision der Maturitätsverordnung, kritisiert jedoch das Fehlen der Geschlechterperspektive und fordert verbindliche Genderkompetenzen im Rahmenlehrplan und in der Lehrkräfteausbildung.
Parlamentarische Initiative: Ermöglichung von Doppelnamen bei der Heirat
Die EKF lehnt die Wiedereinführung von Doppelnamen ab, da sie Geschlechterstereotype verstärkt, und fordert, den Grundsatz beizubehalten, dass der Name unabhängig vom Zivilstand behalten werden kann.
Vorentwurf der WBK-N zur parlamentarischen Initiative «Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung»
Die EKF begrüsst die Verstetigung der Bundesfinanzierung für Kinderbetreuung, fordert Beiträge an Kantone statt eine Subjektfinanzierung sowie verbindliche Vorgaben zu Qualität, Arbeitsbedingungen und Bezahlbarkeit.
Parlamentarische Initiative: Mutterschaftsurlaub für hinterbliebene Väter
Die EKF unterstützt einen bezahlten Urlaub für hinterbliebene Elternteile, lehnt Einschränkungen ab und betont das Kindeswohl, die Gleichstellung sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Elternzeit.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten periodischen Bericht 2021
Die EKF zeigt im CEDAW-Bericht bestehende Gleichstellungsdefizite auf und fordert verbindliche Massnahmen zu politischer Partizipation, Lohngleichheit, Elternzeit, sozialer Sicherheit, Digitalisierung sowie zum Schutz vor Armut.
Revision des Zivilgesetzbuchs: Massnahmen gegen Minderjährigenheiraten
Die EKF begrüsst stärkeren Schutz vor Minderjährigenheiraten, fordert den Verzicht auf Interessenabwägungen, eine verlängerte Ungültigkeitsfrist bis 25 Jahre und einen konsequenten Schutz der Kinderrechte.
Stellungnahme zum Thema Erwerbsarbit: Die Digitaliesierung geschlechtergerecht gestalten
Die EKF fordert eine geschlechtergerechte Digitalisierung mit mehr Frauen in der Informatik, einem gesichertem Zugang zu Weiterbildung, fairen Arbeitsbedingungen, sozial abgesicherter Plattformarbeit und verbindlichen Gleichstellungszielen.
Bundesgesetz über eine Revision des Sexualstrafrechts
Die EKF unterstützt die Revision des Sexualstrafrechts, fordert ein zustimmungsbasiertes Modell, einen stärkeren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, angemessene Strafrahmen und einen konsequenten Opferschutz.
Revision des Zivilgesetzbuchs: Massnahmen gegen Minderjährigenheiraten
Die EKF unterstützt die Revision des Sexualstrafrechts, fordert ein zustimmungsbasiertes Modell, einen stärkeren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, angemessene Strafrahmen und einen konsequenten Opferschutz.
Koalition Kinderbetreuung: Impulse zur Verbesserung der Situation (Covid-Krise)
Die Koalition fordert eine kohärente nationale Familienpolitik mit dauerhafter Bundesfinanzierung, verbindlichen Qualitätsstandards sowie verbesserten Arbeitsbedingungen in der familienergänzenden Kinderbetreuung.
Verordnung über die Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose
Die EKF unterstützt Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose, verlangt diskriminierungsfreie Anspruchsregeln, höhere Vermögensschwellen, den Verzicht auf Integrationsnachweise sowie eine bessere Berücksichtigung von Frauen und Betreuungspflichten.
Verhüllungsinitiative und indirekter Gegenvorschlag
Die EKF lehnt die Verhüllungsinitiative ab. Sie unterstützt den Gegenvorschlag und bedauert den fehlenden Straftatbestand.
Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie
Die EKF kritisiert, dass der Bericht des Bundesrates die Geschlechterfolgen der Covid-19-Krise ausblendet, obwohl Gleichstellungswirkungen zu erläutern sind. Sie fordert eine umfassende Genderanalyse und schreibt, dass sie sich dafür einsetzen werde, dass diese auch tatsächlich durchgeführt werde.
Stimmen zu Corona (3/3)
Die Beiträge bündeln Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zu Care- und Freiwilligenarbeit, häuslicher Gewalt und zur überdurchschnittlichen Betroffenheit von Frauen in der Corona-Krise.
Stimmen zu Corona (2/3)
Die Beiträge vereinen Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zur männlich dominierten Krisenführung, zu Gleichstellungsdefiziten in Bildung, Medien und Arbeitswelt sowie zu Risiken eines gleichstellungspolitischen Backlashs.
Stimmen zu Corona (1/3)
Die Beiträge enthalten Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Care-Arbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse und die Situation von Live-in-Betreuerinnen.
Appell der Koalition für Kinderbetreuung während die Corona-Krise
Die Koalition fordert für den Corona-Ausstieg national einheitliche Regeln: Anspruch auf Betreuung, Corona-Betreuungsurlaub, genügend und sichere Plätze sowie gemeinsame Finanzierung, damit Angebote erhalten, ausgebaut und für Familien bezahlbar bleiben.
Reform der beruflichen Vorsorge
Die EKF begrüsst Reformschritte, weil Frauen oft nicht oder tief versichert sind. Sie unterstützt den Rentenzuschlag, die Halbierung des Koordinationsabzugs und geglättete Beiträge, fordert Erziehungs- und Betreuungszeiten mitzuzählen, Hinterlassenenrenten einzubeziehen, die Eintrittsschwelle zu prüfen, Teilpensen zu kumulieren, das Splitting zu verbessern, die Kosten zu begrenzen.
Studie zur Aufarbeitung der sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld
Die EKF begrüsst die geplante Studie zur sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld und fordert eine unabhängige Aufarbeitung, die Beteiligung der Betroffenen, Prävention, Transparenz sowie einen öffentlichen Abschlussbericht.
Brief: Sexuelle Ausbeutung im kirchlichen Umfeld
Die EKF begrüsst im Schreiben die geplante Studie zur sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld und fordert unabhängige Aufarbeitung, Beteiligung der Betroffenen sowie strukturelle Reformen zum Schutz von Frauen und Kindern.
Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
Die EKF unterstützt eine nationale Politik der frühen Kindheit als Armutsprävention, zur Förderung der Vereinbarkeit und Chancengleichheit und fordert ausreichende Mittel sowie ein verbindliches Wirkungsmonitoring.
Überbrückungsleistung für ältere Arbeitslose
Die EKF begrüsst Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose, kritisiert jedoch die diskriminierende Ausgestaltung zulasten von Frauen und fordert die Berücksichtigung von Care-Arbeit, tiefere Zugangshürden und die frühere Anspruchsberechtigung.
Stellungnahme der EKF im Vorfeld der CEDAW-Berichterstattung über die Schweiz (auf Englisch)
Die EKF benennt gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zentrale Defizite bei Gleichstellung, politischer Teilhabe, Lohn- und Rentengleichheit, Vereinbarkeit, Armutsbekämpfung und fordert verbindliche gesetzliche Massnahmen.
Indirekter Gegenvorschlag Pflegeinitiative
Die EKF unterstützt den Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative teilweise, kritisiert aber die unzureichende Finanzierung und fordert bessere Arbeitsbedingungen, verbindliche Vorgaben, die Anerkennung der Pflegekompetenzen und nachhaltige Massnahmen gegen den Pflegenotstand.
Indirekter Gegenvorschlag Pflegeinitiative
Die EKF unterstützt den Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative teilweise, kritisiert aber die unzureichende Finanzierung und fordert bessere Arbeitsbedingungen, verbindliche Vorgaben, die Anerkennung der Pflegekompetenzen und nachhaltige Massnahmen gegen den Pflegenotstand.
Ehe für alle
Die EKF unterstützt die Ehe für alle, fordert die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare inklusive Elternschaft, Adoption, Fortpflanzungsmedizin sowie eine geschlechtergerechte Gesetzessprache.
Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative
Die EKF kritisiert den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub als unzureichend und fordert stattdessen eine bezahlte Elternzeit von mindestens 24 Wochen mit verbindlichem Väteranteil.
Indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative Ja zum Verhüllungsverbot
Die EKF lehnt ein allgemeines Gesichtsverhüllungsverbot im öffentlichen Raum ab, befürwortet jedoch gezielte Enthüllungspflichten aus Sicherheitsgründen und ein strafrechtliches Verbot des Zwangs zur Gesichtsverhüllung.
Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister
Die EKF unterstützt die vereinfachte Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister, fordert gleichzeitig echte Selbstbestimmung, den Schutz Minderjähriger, die Anerkennung nicht-binärer Identitäten und den Verzicht auf medizinische Voraussetzungen.
Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung
Die EKF unterstützt das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege, fordert aber längere Betreuungsurlaube, klare individuelle Ansprüche, breitere Entschädigungen und eine verbesserte Anerkennung von Care-Arbeit.
Stabilisierung der AHV
Die EKF lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab, unterstützt die solidarische Zusatzfinanzierung der AHV und fordert wirksame Ausgleichsmassnahmen sowie echte Gleichstellung im Erwerbs- und Vorsorgesystem.
Änderung des Familienzulagengesetzes
Die EKF unterstützt die Änderung des Familienzulagengesetzes, begrüsst den Anspruch arbeitsloser Mütter auf Familienzulagen und fordert höhere Mindestbeträge zur wirksamen Bekämpfung von Familienarmut.
Änderung Bundesgesetzes Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft
Die EKF unterstützt längere Mutterschaftsentschädigung bei Spitalaufenthalt des Neugeborenen, fordert aber breitere Anspruchsberechtigung, weniger Bürokratie und weitergehende Lösungen zu Elternzeit, Erwerbsausfall und Mutterschutz.
Verordnung über die Inkassohilfe bei familienrechtlichen Unterhaltsansprüchen (Inkassohilfeverordnung, InkHV)
Die EKF begrüsst die Inkassohilfeverordnung, fordert jedoch eine stärkere Harmonisierung, ausreichende Alimentenbevorschussung, umfassende Inkassoleistungen, klare Verfahrensrechte und einen wirksamen Schutz unterhaltsberechtigter Personen.
Bundesgesetz über die Unterstützung der nationalen Menschenrechtsinstitution MRIG
Die EKF unterstützt eine nationale Menschenrechtsinstitution, fordert jedoch ein unabhängiges Institut mit starkem Mandat, ausreichender Finanzierung, politischer Unabhängigkeit und enger Zusammenarbeit mit bestehenden Gleichstellungs- und Menschenrechtsgremien.
Änderung der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung
Die EKF unterstützt die Revision der Invalidenversicherung, da sie die diskriminierende gemischte Methode für Teilzeiterwerbstätige beseitigt, fordert jedoch klare Kommunikation und eine angemessene Bewertung von Haus- und Care-Arbeit.
Steuerliche Berücksichtigung der Kinderdrittbetreuungskosten
Die EKF unterstützt höhere Abzüge für Kinderdrittbetreuungskosten, fordert jedoch eine grundsätzliche Steuerreform, ein zivilstandsunabhängiges System und die Anerkennung der Betreuungskosten als berufsbedingte Gewinnungskosten.
Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF empfiehlt die Reform Altersvorsorge 2020 als Kompromiss, kritisiert jedoch die Erhöhung des Frauenrentenalters und fordert weiterhin wirksame Massnahmen gegen Lohndiskriminierung und für eine bessere Vereinbarkeit.
Gleichstellung der Geschlechter und kulturelle und religiöse Praktiken 2017
Die EKF bekräftigt die Unantastbarkeit der Gleichstellungsrechte, lehnt religiös oder kulturell begründete Diskriminierung ab, fordert differenzierte Massnahmen, den Schutz von Frauen und Mädchen sowie eine Integration ohne Stigmatisierung.
Bericht zur 65. Session des CEDAW-Ausschusses
Der Bericht dokumentiert die Beteiligung der EKF an der CEDAW-Session 2016, ihre zentralen Forderungen zur Gleichstellung und die kritische Befragung der Schweiz zu politischen, sozialen und rechtlichen Defiziten.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht der Schweiz (auf Englisch)
Die EKF fordert in ihrer mündlichen Stellungnahme zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht verbindliche Massnahmen für politische Teilhabe, Elternzeit, Frauen in Führungspositionen sowie den Abbau sozialer und familienrechtlicher Diskriminierungen.
Kommentar zur Studie Gender und Medien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015
Die EKF stellt fest: Geschlechterstereotype nehmen ab, Kandidatinnen bleiben jedoch medial deutlich untervertreten, was demokratische Teilhabe hemmt; sie fordert angemessene, mindestens paritätische Medienpräsenz.
Einführung eines 24-wöchigen Elternurlaubs (Elternzeit)
Die EKF fordert einen gesetzlich geregelten, mindestens 24-wöchigen bezahlten Elternurlaub mit verbindlichem Väteranteil zur Förderung von Gleichstellung, Erwerbstätigkeit von Frauen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Vorentwurf zur Änderung des Bundesgesetzes über die Gleichstellung von Frau und Mann (Gleichstellungsgesetz GlG)
Die EKF unterstützt die Revision des Gleichstellungsgesetzes, fordert gleichzeitig verbindliche Kontrollen, Sanktionen, Massnahmen zur Beseitigung von Lohndiskriminierung, Gleichstellungskompetenz der Prüfstelle sowie mehr Transparenz und Mitwirkung.
Vernehmlassung zum Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention)
Die EKF begrüsst den Beitritt zur Istanbul-Konvention, fordert ausreichend finanzierte Prävention, Schutz- und Unterstützungsangebote, eine bessere Koordination sowie langfristig den Verzicht auf Vorbehalte zugunsten eines stärkeren Opferschutzes.
Bericht an den Ausschuss der UNO zur Beseitung von Diskriminierung
Die EKF bilanziert 2009–2015 Fortschritte (u. a. Strafnorm gegen FGM, Namensrecht, Zwangsheiraten), kritisiert strukturelle Diskriminierung (Lohn, Elternurlaub, Vertretung, Datenlücken) und fordert verbindliche Massnahmen.
Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981
Die EKF begrüsst das Gesetz zur Aufarbeitung fürsorgerischer Zwangsmassnahmen, fordert höhere Entschädigungen, eine umfassende Archivierung, starke Opferrechte, die geschlechtergerechte Aufarbeitung und eine paritätisch besetzte Kommission.
Kritische Zwischenbilanz der EKF zur Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF kritisiert die Reform Altersvorsorge 2020, lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab und begründet dies mit anhaltender struktureller Ungleichheit, Care-Arbeit, Lohndiskriminierung und ungenügender tatsächlicher Gleichstellung.
Änderung de Obligationenrechts (Aktienrecht)
Die EKF fordert verbindliche Geschlechterquoten für Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen, inklusive Sanktionen, Kontrollmechanismen und jährlicher Berichterstattung, da freiwillige Massnahmen unzureichend bleiben und strukturelle Benachteiligungen fortbestehen.
Argumentarium zur Revision des Kindesunterhaltsrechts
Die EKF kritisiert ungelöste Mankofälle, den fehlenden Mindestunterhalt und die fehlende Bevorschussung, fordert kindgerechte Priorisierung, gerechte Lastenverteilung, gesetzliche Mindestalimente und Reformen im SchKG zur effektiven Sicherung von Kinderrechten.
Gesetzliche Einführung von Geschlechterquoten in der Wirtschaft
Die EKF fordert verbindliche Geschlechterquoten in Verwaltungsräten (40 %) und Geschäftsleitungen (33 %), mit Sanktionen, Kontrollmechanismen und jährlicher Berichterstattung, da freiwillige Massnahmen unzureichend bleiben und strukturelle Benachteiligungen bestehen.
Kurzfassung Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF begrüsst den umfassenden Reformansatz, lehnt die Rentenaltererhöhung und den Witwenrentenabbau ab, verlangt eine stärkere AHV-Finanzierung, fairere BVG-Regelungen für Teilzeit und tiefe Einkommen sowie eine bessere Anerkennung von Care-Arbeit.
Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF lehnt die Rentenaltererhöhung und den Witwenrentenabbau ab, fordert einen gerechten Vorbezug, einen besseren BVG-Schutz für tiefe Einkommen und Teilzeit, eine stärkere AHV, die gerechte Finanzierung sowie Anerkennung von Care-Arbeit und Lohngleichheit.
Teilrevision des Vernehmlassungsgesetzes
Die EKF begrüsst die Reform, fordert aber die gesetzliche Teilnahme ausserparlamentarischer Kommissionen an Vernehmlassungen, da ihr Beratungsauftrag sonst untergraben wird, und unterstützt klare Fristen, Transparenz und öffentliche Ergebnisberichte.
Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen
Die EKF unterstützt das Rehabilitierungsgesetz, fordert die klare Anerkennung des Unrechts, eine umfassende historische Aufarbeitung, Akteneinsicht, mögliche Entschädigungen und besondere Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Betroffenheit administrativ versorgter Frauen.
Paar- und Familienbesteuerung
Die EKF lehnt das Modell «Mehrfachtarif mit alternativer Steuerberechnung» ab, fordert Individualbesteuerung als einzige zivilstandsunabhängige, diskriminierungsfreie Lösung und verlangt Abzüge für Betreuung, Weiterbildung und Wiedereinstieg.
Kindesunterhalt
Die EKF kritisiert ungelöste Mankofälle, fordert einen Mindestunterhalt und eine obligatorische Bevorschussung, begrüsst den Betreuungsunterhalt und die Inkassohilfe und verlangt kindgerechte, diskriminierungsfreie Regeln sowie eine klare Gesetzgebungskompetenz des Bundes.
Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache
Die EKF lehnt die Initiative als diskriminierend ab: Sie gefährdet Frauenrechte, erschwert sicheren Zugang zu Abbrüchen, entlässt Männer aus Mitverantwortung, spart kaum Kosten und untergräbt die solidarische Krankenversicherung.
Resolution UNO-Konferenz Rio+20
"Die Schweizer Frauenorganisationen fordern weltweit Gleichstellung, Zugang zu Bildung, Gesundheit, Land, IKT und Krediten, Schutz vor Umweltgefahren sowie angemessene Frauenvertretung in Entscheidungen zur nachhaltigen Entwicklung. "
Positionspapier Elternzeit–Elterngeld
Die EKF fordert eine gesetzlich geregelte, bezahlte Elternzeit von mindestens 24 Wochen mit paritätischem Anspruch, 80 % Lohnersatz, flexibler Bezugsperiode und klarer Gleichstellungswirkung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Verfassungsbasis für eine umfassende Familienpolitik
Die EKF unterstützt eine Verfassungsgrundlage zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, fordert verbindliche Kinderbetreuungsangebote, bundesweite Regeln zur Alimentenbevorschussung und stärkere Anerkennung von Care-Arbeit.
Gleichstellung und religiöse und kulturelle Praktiken 2010
Die EKF bekräftigt die Unantastbarkeit der Gleichstellungsrechte, lehnt religiös oder kulturell begründete Diskriminierung ab, fordert differenzierte Massnahmen, den Schutz von Frauen und Mädchen sowie eine Integration ohne Stigmatisierung.
Stellungnahme der EKF zu Gleichstellung der Geschlechter und zu kulturellen/religiösen Praktiken 2010 (CEDAW) (auf Englisch)
Die EKF betont, dass Gleichstellung nicht relativierbar ist, verurteilt diskriminierende religiöse und kulturelle Praktiken und fordert staatliche Massnahmen zum Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen.
Vorsorgeausgleich bei Scheidung
Die EKF kritisiert den vorgeschlagenen Stichtag und den Ausschluss der während des Verfahrens erworbenen Guthaben, fordert überhälftige Zuweisungen für betreuende Elternteile, besseren Schutz geschiedener Hinterbliebener und Vorsorgelösungen für nichterwerbstätige Geschiedene.
Vorentwurf zur Totalrevision der Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption und zur Verordnung über die Adoption
Die EKF unterstützt die Totalrevision der Pflegekinder- und Adoptionsverordnung teilweise, fordert hohe Qualitätsstandards bei behördlicher Fremdbetreuung und warnt vor Überregulierung freiwilliger Betreuung.
Vorentwurf über die Änderung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
Die EKF befürwortet die Verlängerung und Ausweitung der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung, verlangt einen höheren Verpflichtungskredit, Innovationsförderung und tiefere Zugangshürden.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum dritten periodischen Bericht der Schweiz
Die EKF analysiert anlässlich des dritten CEDAW-Staatenberichts Fortschritte und Defizite der Gleichstellung in der Schweiz und fordert verbindliche institutionelle Strukturen, ausreichende Ressourcen sowie wirksame Massnahmen gegen Diskriminierung und Gewalt an Frauen.
Parlamentarische Initiative: Verbot von sexuellen Verstümmelungen
Die EKF unterstützt das strafrechtliche Verbot weiblicher Genitalverstümmelung, fordert klare Strafnormen ohne Einwilligungsmöglichkeit, verstärkte Prävention, Meldepflichten und umfassenden Opferschutz.
Steuerliche Entlastung von Familien mit Kindern
Die EKF begrüsst steuerliche Entlastungen für Familien, fordert volle Abzugsfähigkeit der effektiven Kinderbetreuungskosten, höhere Abzüge und eine konsequent gleichstellungsorientierte Besteuerung.
Elterliche Sorge: Revision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Art. 220)
Revision des Bundespersonalgesetzes
Die EKF begrüsst den gesetzlichen Elternurlaub, lehnt aber die Revision des Bundespersonalgesetzes insgesamt ab und fordert Beibehaltung von Kündigungsschutz, Treuepflicht und Wiedereinstellungsmöglichkeiten.
Gesetzliche Massnahmen gegen Zwangsheiraten
Die EKF begrüsst Massnahmen gegen Zwangsheiraten, fordert ergänzend eine ausdrückliche strafrechtliche Sanktionierung, um Opfer wirksam zu schützen und Menschenrechtsverletzungen konsequent zu ahnden.
Vernehmlassung zum Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen
Die EKF fordert im öffentlichen Beschaffungswesen die verbindliche Kontrolle der Lohngleichheit, wirksame Sanktionen bei Verstössen, klare Zuständigkeiten und einheitliche Informationssysteme für Bund und Kantone.
Parlamentarische Initiative: Name und Bürgerrecht der Ehegatten. Gleichstellung
Die EKF unterstützt eine Namens- und Bürgerrechtsreform, fordert die Beibehaltung der bisherigen Namen bei Eheschliessung, Gleichstellung im Bürgerrecht sowie diskriminierungsfreie Namensregelungen für Kinder.
Systementscheid bei der Ehepaarbesteuerung
Die EKF fordert einen Systementscheid zugunsten der modifizierten Individualbesteuerung, lehnt Splittingmodelle ab und verlangt zivilstandsunabhängige, gleichstellungsfördernde Steuerregelungen.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2007: Nach der Scheidung aufs Sozialamt?
Das Heft analysiert die sozialen und rechtlichen Folgen von Scheidung, zeigt ein erhöhtes Armutsrisiko für Frauen auf und fordert Reformen bei Unterhalt, Vorsorge und Sozialhilferegelungen.
Geschlechtergerechte Aufteilung der wirtschaftlichen Foglen von Trennung und Scheidung
Die Empfehlungen zeigen, dass Trennung und Scheidung Frauen systematisch benachteiligen, und fordern eine gerechtere Aufteilung von Unterhalt, Vorsorge und Sozialhilfefolgen zur Vermeidung weiblicher Armut.
Neuordnung der ausserparlamentarischen Kommissionen: Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz
Die EKF begrüsst die Neuordnung ausserparlamentarischer Kommissionen, fordert jedoch die gesetzliche Verankerung ihres Mandats, ausreichende Ressourcen, ihre Unabhängigkeit sowie verbindliche geschlechterparitätische Zusammensetzung.
Parlamentarische Initiative: Obligatorische Bedenkfrist
Die EKF unterstützt die Abschaffung der obligatorischen Bedenkfrist nur teilweise und fordert deren Beibehaltung bei unter Druck entstandenen Scheidungsvereinbarungen zum Schutz der Parteien.
Nachehelicher Unterhalt, Verwandtenunterstützung, Sozialhilfe
Die Analyse zeigt, dass die bundesgerichtliche Praxis zu Mankofällen geschiedene Frauen benachteiligt, nachehelichen Unterhalt und Vorsorge ungenügend sichert und Reformbedarf bei Unterhalt, Sozialhilfe und Verwandtenunterstützung besteht.
Familienergänzende Kinderbetreuung: Programm verbessern stattKredit reduzieren
Die EKF fordert, das Impulsprogramm zur familienergänzenden Kinderbetreuung auszubauen statt zu kürzen, den Kredit wieder auf 200 Mio. zu erhöhen und langfristig eine gesetzliche Grundlage für Betreuungsplätze zu schaffen.
Bundesbeschluss über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
Die EKF fordert den Ausbau familienergänzender Kinderbetreuung, kritisiert ungenügende Finanzierung, verlangt höhere Bundesmittel, nachhaltige Strukturen und eine dauerhafte gesetzliche Verankerung als zentrale Gleichstellungs- und Standortpolitik.
Fakultativprotokoll zum Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
Die EKF unterstützt den Beitritt zum Fakultativprotokoll CEDAW, fordert die rasche Ratifizierung, einen stärkeren innerstaatlichen Menschenrechtsschutz und umfassende Information sowie die Umsetzung der Empfehlungen des CEDAW-Ausschusses.
Vernehmlassung zu den Sofortmassnahmen im Bereich der Ehepaarbesteuerung
Die EKF begrüsst Sofortmassnahmen gegen die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren, fordert jedoch Individualbesteuerung, volle Abzugsfähigkeit der Kinderbetreuungskosten und zivilstandsunabhängige Erwerbsanreize.
Vernehmlassung zur 11. AHV-Revision
Die EKF lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab, fordert echte flexible Rentenmodelle ab 62 Jahren, warnt vor Kostenverlagerungen und kritisiert sozial unausgewogene Sparmassnahmen der 11. AHV-Revision.
Parlamentarische Initiativen: Ergänzungsleistungen für Familien. Tessiner Modell
Die EKF begrüsst Ergänzungsleistungen für Familien, befürwortet ein bundesrechtliches Rahmengesetz, fordert die Abstimmung mit Kinderzulagen, einen Abbau von Armutsrisiken und eine gleichstellungsorientierte Familienpolitik.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2004: Armut, Frauen bei den Wahlen 2003
Das Heft analysiert weibliche Armut in der Schweiz und zeigt Zusammenhänge mit Erwerbsarbeit, Familienformen und Sozialpolitik auf. Es beleuchtet ausserdem das Wahljahr 2003.
Parlamentarische Initiative: Schutz vor Gewalt im Familienkreis und in der Partnerschaft
Die EKF begrüsst den neuen Art. 28b ZGB, fordert konsequenten Opferschutz bei häuslicher Gewalt, die Wegweisung der Täter, umfassende Schutzmassnahmen sowie kantonale Interventions- und Fachstellen.
Revision des Waffengesetzes
Die EKF begrüsst die Revision des Waffengesetzes, unterstützt die Registrierung, die Bewilligungspflicht und den Datenaustausch und betont deren Bedeutung für die Gewaltprävention und den Schutz von Frauen und Kindern.
Revision der Berufsbildungsverordnung
Die EKF begrüsst Teile der BBV-Revision, fordert jedoch verbindliche Gleichstellungsziele, eine bessere Anerkennung informeller Kompetenzen, die Durchlässigkeit der Bildungsgänge und eine stärkere Verankerung von Genderaspekten.
Neuregelung des Vernehmlassungsrechts des Bundes
Die EKF begrüsst die Regelung des Vernehmlassungsrechts, fordert jedoch verfassungskonforme Ausweitung, systematische Einbeziehung der Gleichstellungsperspektive und verbindliche Beteiligung von Frauen- und Fachorganisationen.
Vernehmlassung zum Leitbild Langsamverkehr
Die EKF kritisiert das Leitbild Langsamverkehr als unzureichend, fordert die Überarbeitung mit Fokus auf Alltagsmobilität, Sicherheit sowie konsequente Berücksichtigung der Bedürfnisse von Frauen, Kindern und Menschen mit Behinderungen.
Totalrevision des Opferhilfegesetzes
Die EKF begrüsst die Totalrevision des OHG, fordert aber einen stärkeren Opferschutz, ausreichende Entschädigungen ohne Kürzungen, eine bessere Prävention sowie spezifische Regelungen für Opfer häuslicher Gewalt und Menschenhandel.
Entwurf zu einem Embryonenforschungsgesetz
Die EKF lehnt das Embryonenforschungsgesetz ab, fordert ein Moratorium für embryonale Stammzellenforschung, kritisiert die Instrumentalisierung weiblicher Körper und verlangt eine breite öffentliche ethische Debatte.
Vorentwürfe zu einer Schweizerischen Strafprozessordnung und einem Schweizerischen Jugendstrafverfahren
Die EKF begrüsst die Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, fordert jedoch einen deutlich stärkeren Opfer- und Frauenschutz, geschlechtergerechte Verfahren, verbesserte Beteiligungsrechte und den Verzicht auf Vergleiche bei Gewalt- und Sexualdelikten.
Bundesgesetz über die registrierte Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare
Die EKF begrüsst das Gesetz zur registrierten Partnerschaft, fordert jedoch weitergehende Gleichstellung, Abbau diskriminierender Bestimmungen im Ausländer- und Bürgerrecht sowie eine diskriminierungsfreie Terminologie.
Teilrevision des Asylgesetzes
Die EKF kritisiert die Teilrevision des Asylgesetzes, fordert die konsequente Berücksichtigung frauenspezifischer Verfolgung, einen besseren Schutz besonders verletzlicher Personen und frühere Regularisierung langjähriger Verfahren.
Revision des Obligationenrechts: Mutterschaftsurlaub
Die EKF lehnt die OR-Revision zum Mutterschaftsurlaub ab, fordert eine solidarisch finanzierte Mutterschaftsversicherung mit mindestens 16 Wochen Einkommenssicherung und Einbezug aller Frauen.
Teilrevision des Bundesgesetzes über die politischen Rechte
Die EKF unterstützt die Teilrevision der politischen Rechte, fordert jedoch zusätzlich verbindliche Wahllistenquoten zur nachhaltigen Erhöhung der politischen Beteiligung von Frauen.
Parlamentarische Initiative: Revision von Art. 123 StGB betreffend die Gewalt gegen Frauen als Offizialdelikt und Revision von Art. 189 und 190 StGB betreffend die sexuelle Gewalt in der Ehe als Offizialdelikt
Die EKF begrüsst die Offizialisierung häuslicher Gewalt, sexueller Nötigung und Vergewaltigung, fordert einen erweiterten Opferschutz, längere Verfolgungsfristen nach Trennung sowie eine qualifizierte Ausbildung von Justiz- und Fachpersonen.
Stellungnahme zum Entwurf des ersten und zweiten Berichts der Schweiz über die Umsetzung des CEDAW-Übereinkommens
Die EKF begrüsst den CEDAW-Bericht, kritisiert unzureichende Ressourcen und fordert konkrete Massnahmen zur Gleichstellung, insbesondere gegen Gewalt, Lohndiskriminierung, fehlende Mutterschaftsversicherung und ungleiche politische Partizipation.
Frauenförderung in der allgemeinen Bundesverwaltung
Die EKF fordert eine konsequente Frauenförderung in der Bundesverwaltung, ein verbindliches Gleichstellungs-Controlling, mehr Frauen im Kader, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie ausreichende Ressourcen.
Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer
Die EKF fordert ein Ausländergesetz mit konsequentem Diskriminierungsschutz, Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Risiken, gesichertem Familiennachzug und besseren rechtlichen sowie sozialen Bedingungen für Migrantinnen.
Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen
Die EKF unterstützt den Beitritt der Schweiz zur UNO, da er die Gleichstellung stärkt, internationale Zusammenarbeit fördert und zusätzliche Handlungsmöglichkeiten für die Schweizer Gleichstellungspolitik eröffnet.
Behindertengesetz
Die EKF begrüsst das Behindertengleichstellungsgesetz, fordert jedoch eine stärkere Berücksichtigung der spezifischen Situation von Frauen mit Behinderungen und wirksamere Massnahmen gegen Mehrfachdiskriminierung.
Entwurf zur 4. IV-Revision
Die EKF begrüsst die 4. IV-Revision grundsätzlich, fordert jedoch eine stärkere Berücksichtigung von Frauen, die bessere Anerkennung unbezahlter Arbeit und wirksamere Massnahmen gegen geschlechtsspezifische Benachteiligungen.
Reform der Ehepaar- und Familienbesteuerung
Die EKF fordert die Individualbesteuerung, um die Ehepaar- und Familienbesteuerung geschlechtergerecht zu reformieren, Erwerbsanreize für Frauen zu stärken und strukturelle Benachteiligungen abzubauen.
Botschaft über die 11. AHV-Revision und Botschaft zur Revision des BVG
Die EKF lehnt die 11. AHV-Revision und die 1. BVG-Revision ab, da sie zu Lasten von Frauen gehen, Renten kürzen, unbezahlte Arbeit ignorieren und bestehende Ungleichheiten verschärfen.
Bericht über die rechtliche Situation gleichgeschlechtlicher Paare
Die EKF begrüsst die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare, fordert die Gleichstellung mit Ehepaaren, den Abbau rechtlicher Benachteiligungen und eine institutionelle Absicherung von Partnerschaften unabhängig von sexueller Orientierung.
Bundesgesetz über die Berufsbildung
Die EKF fordert ein geschlechtergerechtes Berufsbildungsgesetz, eine stärkere Förderung von Frauen, bessere Durchlässigkeit, die Anerkennung unbezahlter Kompetenzen sowie verbindliche Massnahmen gegen strukturelle Benachteiligungen in Ausbildung und Weiterbildung.
Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen
Die EKF fordert ein restriktives Gendiagnostikgesetz mit klarem Schutz der Menschenwürde, Verbot diskriminierender Anwendungen, Schutz vor sozialer Selektion sowie besondere Berücksichtigung der Rechte von Frauen.
Teilrevision StGB und MStG betreffend die strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität
Die EKF fordert einen verbesserten Schutz der sexuellen Integrität, geschlechtsneutrale Tatbestände, klare Anerkennung sexueller Gewalt sowie die konsequente Berücksichtigung von Frauen- und Opferperspektiven im Strafrecht.
11. AHV-Revision: Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
Die EKF lehnt sozial unausgewogene Sparmassnahmen ab, warnt vor Benachteiligungen von Frauen und fordert existenzsichernde Renten, die Anerkennung unbezahlter Arbeit sowie eine geschlechtergerechte Ausgestaltung der Revision.
Erste Revision des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
Die EKF kritisiert die strukturelle Benachteiligungen von Frauen im BVG, fordert Verbesserungen für Teilzeitbeschäftigte, tiefere Eintrittsschwellen, eine gerechtere Koordination mit der AHV und die Stärkung der Hinterlassenenleistungen.
Parlamentarische Initiative: Frauenmindestquoten für Nationalratswahlen
Die EKF unterstützt Frauenmindestquoten für die Nationalratswahlen als notwendige Übergangsmassnahme, fordert verbindliche Quoten auf Wahllisten und sieht sie als verfassungskonformes Instrument zur tatsächlichen Gleichstellung in der Politik.
Ausländerregelung (1998/1999) und Teilrevision der Verordnung des Bundesrates über die Begrenzung der Zahl der Ausländer
Die EKF fordert eine geschlechtergerechte Migrationspolitik, kritisiert diskriminierende Regelungen, verlangt einen besseren Schutz migrantischer Frauen und die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen in allen Bestimmungen.
Bundespersonalgesetz
Die EKF begrüsst die Revision grundsätzlich, fordert jedoch verbindliche Gleichstellungsbestimmungen, Lohngleichheit, familienfreundliche Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung sowie wirksame Instrumente gegen Diskriminierung beim Bundespersonal.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1997: Zivilstandsunabhängigkeit
Das Heft untersucht zivilstandsabhängige Regelungen in Recht, Steuern und Sozialversicherungen und zeigt, wie sie zu Ungleichbehandlungen von Frauen und Männern führen.
Vorentwurf über die Änderung des Zivilgesetzbuches betreffend Familienname der Ehegatten
Die EKF begrüsst die Reform des Familiennamensrechts, verlangt echte Gleichstellung durch freie Namenswahl für Ehegatten und Kinder und lehnt diskriminierende Übergangsregelungen ab.
Vorentwurf über die Änderung des Strafgesetzbuches betreffend Schwangerschaftsabbruch
Die EKF fordert die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, anerkennt ihn als reproduktives Recht der Frau, befürwortet die Fristenregelung ohne Zwangsberatung und verlangt die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung.
4. IVG-Revision
Die EKF fordert den Abbau geschlechtsspezifischer Benachteiligungen in der IV, die Einführung der Mutterschaftsversicherung sowie eine verfassungskonforme Weiterentwicklung der 4. IV-Revision.
Reform der Bundesverfassung
Die EKF fordert die Verankerung tatsächlicher Gleichstellung in der Verfassung, inklusive Förder- und Ausgleichsmassnahmen, Mindestquoten, umfassendem Diskriminierungsschutz sowie geschlechtergerechter Überarbeitung aller Sprachfassungen.
Entwurf des Bundesgesetzes über die Familienzulagen der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates
Die EKF verlangt geschlechtergerechte Familienzulagen, die Kinderkosten realistisch abbilden, Erziehungs- und Betreuungsarbeit berücksichtigen sowie einkommensschwache Familien nachhaltig entlasten.
Vorentwurf zur 6. Revision des Bundesgesetzes über die Erwerbersatzordnung für Dienstleistende in Armee und Zivilschutz
Die EKF unterstützt höhere Kinderzulagen, eine zivilsandsunabhängige Grundentschädigung, faire Anerkennung von Erziehungs- und Betreuungsarbeit und eine Mindestentschädigung von 75 %.
Ausländerregelung (1995/1996) und ordentliche Teilrevision der Verordnung des Bundesrates über die Begrenzung der Zahl der Ausländer
Die EKF kritisiert die geplante Ausländerregelung für ausländische Cabaret-Tänzerinnen und fordert besseren Schutz vor Ausbeutung, klare Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen.
Bundesgesetz über die medizinisch unterstütze Fortpflanzung und eine nationale Ethikkommission
Die EKF warnt vor Risiken neuer Reproduktionstechnologien, fordert den Schutz von Frauen und Kindern, klare ethische Grenzen, ein Verbot sozialer Selektion und eine interdisziplinäre Ethikkommission statt einer rein medizinischen.
Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Mutterschaftsversicherung
Die Kommission begrüsst die Mutterschaftsversicherung, fordert den Einbezug aller Frauen, die Anerkennung von Betreuungsarbeit, längere Schutzfristen, fairere Bemessung und einen anschliessenden Elternurlaub.
Vorentwurf der Expertenkommission zum allgemeinen Teil und zum dritten Buch des Strafgesetzbuches und ui einem Bindesgesetz über die Judendstrafrechtspflege
Die Kommission fordert besseren Schutz vor sexualisierter Gewalt, klare Regeln zur Strafverfolgung, Sensibilisierung für diskriminierende Strukturen und konsequente Gleichbehandlung in Straf- und Jugendstrafverfahren
Zweite Teilrevision der Arbeitslosenversicherung
Die Kommission kritisiert Sparmassnahmen, warnt vor Benachteiligungen von Frauen, fordert fairere Leistungen bei Teilzeit, Mutterschaft und Weiterbildung sowie eine soziale Abfederung für wirtschaftlich Schwächere.
Teilrevision des Arbeitsgesetzes
Die Kommission lehnt Nacht- und Sonntagsarbeit ohne Schutzmassnahmen ab, fordert Gleichstellung im Arbeitsrecht, familienfreundliche Regelungen, Gesundheits- und Sicherheitsstandards.
Ein Leitfaden zur familienexternen Kinderbetreuung
Der Leitfaden zeigt Handlungsoptionen für den Ausbau familienexterner Kinderbetreuung, erläutert Betreuungsformen, Finanzierungsmodelle und politische Forderungen.
Familienexterne Kinderbetreuung Teil 2: Hintergründe
Der zweite Teil der Studie analysiert wissenschaftliche, gesellschaftliche und politische Perspektiven der Kinderbetreuung, betont Chancengleichheit, Kindeswohl und die Notwendigkeit öffentlicher Verantwortung jenseits traditioneller Familienmodelle.
Familienexterne Kinderbetreuung Teil 1: Fakten und Empfehlungen
Die Studie zeigt einen akuten Mangel an bezahlbaren Betreuungsangeboten, grosse regionale Unterschiede und fordert Kinderbetreuung als gesellschaftliche Aufgabe zur Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit.
Revision der Krankenversicherung: Freiwillige Taggeldversicherung
Die Kommission unterstützt die obligatorische Krankenpflegeversicherung, kritisiert hohe Prämienbelastungen für Frauen und fordert Mutterschaftsleistungen, einen Elternurlaub sowie eine solidarischere Finanzierung.
Vorentwurf für ein Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann
Die Kommission befürwortet ein umfassendes Gleichstellungsgesetz, fordert klare Regeln gegen Lohndiskriminierung, erleichterte Verfahren, stärkere Rechtsdurchsetzung und ergänzende Massnahmen zur tatsächlichen Chancengleichheit.
Teilrevision des Arbeitsgesetz
Die Kommission kritisiert die Aufhebung des Nachtarbeitsverbots für Frauen, betont gesundheitliche und soziale Risiken, fordert Gleichbehandlung, Schutz bei Teilzeitarbeit sowie gerechte Regelungen für Familien- und Erwerbsarbeit.
Freizügigkeit in der beruflichen Vorsorge
Die Kommission unterstützt bessere Freizügigkeitsregelungen, warnt vor Nachteilen für Teilzeit arbeitende Frauen, fordert Berücksichtigung von Betreuungsarbeit und faire Teilung von Vorsorgeguthaben bei Scheidung.
Schlussbericht "Lohngleichheit für Mann und Frau"
Die Kommission unterstützt Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit, verlangt klare rechtliche Grundlagen, einfachere Verfahren, gezielte Fördermassnahmen und eine systematische Beseitigung struktureller Diskriminierungen.
Vorentwurf Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten gegen Leib und Leben und Konvention der Europarates über die Entschädigung für Opfer von Gewaltverbrechen
Die Kommission begrüsst das Opferhilfegesetz, fordert besseren Schutz betroffener Frauen, klare Informations- und Unterstützungsangebote, bessere Finanzierung sowie stärkere Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Gewaltfolgen.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1987: Alter
Das Heft thematisiert das Älterwerden von Frauen aus gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Perspektiven.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1987: Familienbesteuerung
Das Heft analysiert Modelle der Familienbesteuerung, zeigt Benachteiligungen von Zweitverdienerinnen auf und diskutiert Reformansätze aus gleichstellungspolitischer Sicht.
10. AHV-Revision
Die Kommission verlangt individuelle AHV-Renten, Splitting, Betreuungsgutschriften, gleiches Rentenalter, neue Hinterlassenenregelungen und zivilstandsunabhängige Beiträge, um Geschlechterungleichheiten und veraltete Ehemodelle konsequent zu beseitigen.
Revision des Bundesgesetzes über Erwerb und Verlus des Schweizer Bürgerrechts
Die Kommission fordert geschlechtsneutrale Formulierungen, gleiche Rechte für Schweizerinnen und Schweizer, die Abschaffung diskriminierender Regelungen sowie Anpassungen bei Einbürgerung, Verlust und Erwerb des Bürgerrechts.
Initiative "Recht auf Leben"
Die Kommission präsentiert Pro- und Contra-Argumente, analysiert verfassungsrechtliche Fragen und thematisiert Folgen einer expliziten Verankerung des Lebensschutzes von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.
Mitwirkung der Frau in der Gesamtverteidigung
Die Kommission unterstützt Frauenbeteiligung in der Gesamtverteidigung, fordert Gleichberechtigung, Zugang zu bestimmten Funktionen, klare Ausbildungskonzepte, sozialpolitische Absicherung sowie organisatorische und gesetzliche Anpassungen für freiwillige und obligatorische Dienste.
Botschaft Mutterschaftsversicherung
Die Kommission fordert umfassenden Mutterschutz, Elternurlaub, bessere soziale Absicherung und solidarische Finanzierung; kritisiert unzureichende Leistungen und fehlende Lösungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Gleiche Rechte für Mann und Frau - Ungleichheiten im Bundesrecht
Der Bericht zeigt bestehende rechtliche Ungleichheiten, analysiert Diskriminierungen in Verfassung, Arbeit, Sozialversicherungen und Bildung und schlägt umfassende Gesetzesänderungen zur Gleichstellung vor.
Vorentwurf zum Bundesgesetz über die Arbeitslosenversicherung
Die Kommission kritisiert Benachteiligungen von Frauen, verlangt die Anrechnung von Familienarbeit, eine freiwillige Arbeitslosenversicherung und Leistungen für Wiedereingliederungskurse sowie den Einbezug teilzeitlich Erwerbstätiger trotz Mindestverdienstgrenzen.
Revisionentwurf zum Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb
Die Kommission kritisiert täuschende Werbung, betont diskriminierende Darstellungen von Frauen und fordert klarere Regeln gegen psychische Beeinflussung sowie einen stärkeren Schutz der Konsumentinnen.
Gesamtenergiekonzeption
Die Kommission bewertet die Gesamtenergiekonzeption aus Frauensicht, betont ihre Rolle in Haushalt, Beruf und Konsum und fordert, Energiepolitik stärker an sozialen, wirtschaftlichen und geschlechterrelevanten Auswirkungen auszurichten.
Totalrevision der Bundesverfassung
Die Kommission befürwortet eine Totalrevision der Bundesverfassung, fordert stärkere Gleichstellung von Frauen, klare Formulierungen ihrer Rechte und Anpassungen in verschiedenen Artikeln zugunsten ihrer rechtlichen und gesellschaftlichen Stellung.
Teilrevision der Krankenversicherung
Die Kommission beurteilt den Vorentwurf zur Teilrevision der Krankenversicherung, erläutert die Auswirkungen für Frauen, bewertet einzelne Artikel und fordert Verbesserungen bei Leistungen, Mutterschaftsschutz und Versicherungsbedingungen.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1978: Wirtschaft
Die Zeitschrift analysiert die Lage der Schweizer Wirtschaft aus frauenpolitischer Perspektive.
Die Folgen der Rezession für die Frau
Der Bericht zeigt, wie die Rezession Frauen stärker trifft: Verlust von Teilzeit- und Heimarbeit, Rückzug aus Erwerbsleben, Ausnutzung durch Arbeitgeber. Er beschreibt indirekte Folgen: finanzielle Belastung, Familienkonflikte, Sparmassnahmen, gefährdete Gleichstellung.
Forschung & Wissenschaft
Überprüfung Neuordnung ausserparlamentarische Kommissionen 2025
Die EKF lehnt die vorgeschlagenen Einschränkungen der Kommunikation ausserparlamentarischer Kommissionen sowie beispielsweise die Abschaffung des Schweizer Wissenschaftsrats SWR entschieden ab, da sie Unabhängigkeit, Expertise und demokratische Mitsprache schwächen.
Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI 2025–2028)
Die EKF kritisiert die finanzielle Stagnation der BFI-Botschaft 2025–2028 und fordert höhere Mittel sowie eine konsequente Ausrichtung auf die Chancengerechtigkeit und den Abbau von Geschlechterstereotypen im Bildungssystem.
Totalrevision der Verordnung über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen
Die EKF begrüsst die Revision der Maturitätsverordnung, kritisiert jedoch das Fehlen der Geschlechterperspektive und fordert verbindliche Genderkompetenzen im Rahmenlehrplan und in der Lehrkräfteausbildung.
Revision der Berufsbildungsverordnung
Die EKF begrüsst Teile der BBV-Revision, fordert jedoch verbindliche Gleichstellungsziele, eine bessere Anerkennung informeller Kompetenzen, die Durchlässigkeit der Bildungsgänge und eine stärkere Verankerung von Genderaspekten.
Bundesgesetz über die Berufsbildung
Die EKF fordert ein geschlechtergerechtes Berufsbildungsgesetz, eine stärkere Förderung von Frauen, bessere Durchlässigkeit, die Anerkennung unbezahlter Kompetenzen sowie verbindliche Massnahmen gegen strukturelle Benachteiligungen in Ausbildung und Weiterbildung.
Frauenrechte & Menschenrechte
Unterstützung der Präventionskampagne gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt des EBG
Die EKF unterstützt die nationale Präventionskampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt und fordert ausreichende Ressourcen sowie konsequente politische Massnahmen auf allen staatlichen Ebenen.
Vernehmlassung zum Vorentwurf für eine Teilrevision des Opferhilfegesetzes
Die EKF begrüsst die Stärkung der Opferhilfe, fordert schweizweite Mindeststandards, kostenlose rechtsmedizinische Leistungen ohne Strafanzeige und den Ausbau spezialisierter, rund um die Uhr zugänglicher Krisenzentren.
Stellungnahme der EKF zu den Schlussbemerkungen zum sechsten periodischen Bericht der Schweiz zum CEDAW-Übereinkommen 2024 (auf Englisch)
Die EKF fordert im Rahmen von CEDAW zur Umsetzung der Empfehlungen aus den Schlussbemerkungen zum sechsten Staatenbericht verbindliche Massnahmen, insbesondere CEDAW-Schulungen, ausreichende Gleichstellungsstrukturen, einen konsequenten Opferschutz und wirksame Antidiskriminierung.
Kein Verbot von Familiennachzug für vorläufig Aufgenommene
Die EKF und weitere Kommissionen lehnen ein Verbot des Familiennachzugs für vorläufig Aufgenommene ab und betonen Verfassungs-, Völker- und Kinderrechtsverletzungen sowie gravierende Folgen für Kinder und die Integration.
Beijing +30: Umsetzung der Erklärung und des Aktionsplans von Beijing
Die EKF anerkennt Fortschritte bei «Beijing + 30», kritisiert aber ungenügende Ziele und Ressourcen und fordert verbindliche Massnahmen, Leadership und regelmässige Berichterstattung zur Gleichstellung in allen Lebensbereichen.
Verankerung der Menschenrechte im Kirchenrecht
Die EKF fordert die Schweizer Bischofskonferenz auf, Menschenrechte im Kirchenrecht zu verankern, um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt systemisch zu verhindern.
Parlamentarische Initiative: StGB-Tatbestände mit Stalking ergänzen
Die EKF begrüsst einen eigenen Straftatbestand für Stalking, fordert besseren Opferschutz, Rechtssicherheit sowie schweizweite Mindeststandards für polizeiliche Interventionen.
Parlamentarische Initiative: Härtefallpraxis nach Artikel 50 AIG bei häuslicher Gewalt
Die EKF begrüsst die Revision von Artikel 50 AIG und fordert einen wirksamen, niederschwelligen Schutz für ausländische Opfer häuslicher Gewalt unabhängig von Aufenthaltsstatus oder Beziehungsform.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten Staatenbericht der Schweiz 2022
Vor dem Hintergrund des 6. Staatenberichts fordert die EKF im Rahmen von CEDAW eine ausreichend finanzierte nationale Menschenrechtsinstitution, eine geschlechtergerechte Digitalisierung sowie geschlechtersensible Lehren aus der Covid-19-Pandemie.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten periodischen Bericht 2021
Die EKF zeigt im CEDAW-Bericht bestehende Gleichstellungsdefizite auf und fordert verbindliche Massnahmen zu politischer Partizipation, Lohngleichheit, Elternzeit, sozialer Sicherheit, Digitalisierung sowie zum Schutz vor Armut.
Bundesgesetz über eine Revision des Sexualstrafrechts
Die EKF unterstützt die Revision des Sexualstrafrechts, fordert ein zustimmungsbasiertes Modell, einen stärkeren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, angemessene Strafrahmen und einen konsequenten Opferschutz.
Revision des Zivilgesetzbuchs: Massnahmen gegen Minderjährigenheiraten
Die EKF unterstützt die Revision des Sexualstrafrechts, fordert ein zustimmungsbasiertes Modell, einen stärkeren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, angemessene Strafrahmen und einen konsequenten Opferschutz.
Studie zur Aufarbeitung der sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld
Die EKF begrüsst die geplante Studie zur sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld und fordert eine unabhängige Aufarbeitung, die Beteiligung der Betroffenen, Prävention, Transparenz sowie einen öffentlichen Abschlussbericht.
Brief: Sexuelle Ausbeutung im kirchlichen Umfeld
Die EKF begrüsst im Schreiben die geplante Studie zur sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld und fordert unabhängige Aufarbeitung, Beteiligung der Betroffenen sowie strukturelle Reformen zum Schutz von Frauen und Kindern.
Stellungnahme der EKF im Vorfeld der CEDAW-Berichterstattung über die Schweiz (auf Englisch)
Die EKF benennt gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zentrale Defizite bei Gleichstellung, politischer Teilhabe, Lohn- und Rentengleichheit, Vereinbarkeit, Armutsbekämpfung und fordert verbindliche gesetzliche Massnahmen.
Ehe für alle
Die EKF unterstützt die Ehe für alle, fordert die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare inklusive Elternschaft, Adoption, Fortpflanzungsmedizin sowie eine geschlechtergerechte Gesetzessprache.
Bundesgesetz über die Unterstützung der nationalen Menschenrechtsinstitution MRIG
Die EKF unterstützt eine nationale Menschenrechtsinstitution, fordert jedoch ein unabhängiges Institut mit starkem Mandat, ausreichender Finanzierung, politischer Unabhängigkeit und enger Zusammenarbeit mit bestehenden Gleichstellungs- und Menschenrechtsgremien.
Bericht zur 65. Session des CEDAW-Ausschusses
Der Bericht dokumentiert die Beteiligung der EKF an der CEDAW-Session 2016, ihre zentralen Forderungen zur Gleichstellung und die kritische Befragung der Schweiz zu politischen, sozialen und rechtlichen Defiziten.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht der Schweiz (auf Englisch)
Die EKF fordert in ihrer mündlichen Stellungnahme zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht verbindliche Massnahmen für politische Teilhabe, Elternzeit, Frauen in Führungspositionen sowie den Abbau sozialer und familienrechtlicher Diskriminierungen.
Vernehmlassung zum Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention)
Die EKF begrüsst den Beitritt zur Istanbul-Konvention, fordert ausreichend finanzierte Prävention, Schutz- und Unterstützungsangebote, eine bessere Koordination sowie langfristig den Verzicht auf Vorbehalte zugunsten eines stärkeren Opferschutzes.
Bericht an den Ausschuss der UNO zur Beseitung von Diskriminierung
Die EKF bilanziert 2009–2015 Fortschritte (u. a. Strafnorm gegen FGM, Namensrecht, Zwangsheiraten), kritisiert strukturelle Diskriminierung (Lohn, Elternurlaub, Vertretung, Datenlücken) und fordert verbindliche Massnahmen.
Resolution UNO-Konferenz Rio+20
"Die Schweizer Frauenorganisationen fordern weltweit Gleichstellung, Zugang zu Bildung, Gesundheit, Land, IKT und Krediten, Schutz vor Umweltgefahren sowie angemessene Frauenvertretung in Entscheidungen zur nachhaltigen Entwicklung. "
Stellungnahme der EKF zu Gleichstellung der Geschlechter und zu kulturellen/religiösen Praktiken 2010 (CEDAW) (auf Englisch)
Die EKF betont, dass Gleichstellung nicht relativierbar ist, verurteilt diskriminierende religiöse und kulturelle Praktiken und fordert staatliche Massnahmen zum Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum dritten periodischen Bericht der Schweiz
Die EKF analysiert anlässlich des dritten CEDAW-Staatenberichts Fortschritte und Defizite der Gleichstellung in der Schweiz und fordert verbindliche institutionelle Strukturen, ausreichende Ressourcen sowie wirksame Massnahmen gegen Diskriminierung und Gewalt an Frauen.
Parlamentarische Initiative: Verbot von sexuellen Verstümmelungen
Die EKF unterstützt das strafrechtliche Verbot weiblicher Genitalverstümmelung, fordert klare Strafnormen ohne Einwilligungsmöglichkeit, verstärkte Prävention, Meldepflichten und umfassenden Opferschutz.
Gesetzliche Massnahmen gegen Zwangsheiraten
Die EKF begrüsst Massnahmen gegen Zwangsheiraten, fordert ergänzend eine ausdrückliche strafrechtliche Sanktionierung, um Opfer wirksam zu schützen und Menschenrechtsverletzungen konsequent zu ahnden.
Fakultativprotokoll zum Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
Die EKF unterstützt den Beitritt zum Fakultativprotokoll CEDAW, fordert die rasche Ratifizierung, einen stärkeren innerstaatlichen Menschenrechtsschutz und umfassende Information sowie die Umsetzung der Empfehlungen des CEDAW-Ausschusses.
Vorentwürfe zu einer Schweizerischen Strafprozessordnung und einem Schweizerischen Jugendstrafverfahren
Die EKF begrüsst die Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, fordert jedoch einen deutlich stärkeren Opfer- und Frauenschutz, geschlechtergerechte Verfahren, verbesserte Beteiligungsrechte und den Verzicht auf Vergleiche bei Gewalt- und Sexualdelikten.
Stellungnahme zum Entwurf des ersten und zweiten Berichts der Schweiz über die Umsetzung des CEDAW-Übereinkommens
Die EKF begrüsst den CEDAW-Bericht, kritisiert unzureichende Ressourcen und fordert konkrete Massnahmen zur Gleichstellung, insbesondere gegen Gewalt, Lohndiskriminierung, fehlende Mutterschaftsversicherung und ungleiche politische Partizipation.
Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen
Die EKF unterstützt den Beitritt der Schweiz zur UNO, da er die Gleichstellung stärkt, internationale Zusammenarbeit fördert und zusätzliche Handlungsmöglichkeiten für die Schweizer Gleichstellungspolitik eröffnet.
Teilrevision StGB und MStG betreffend die strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität
Die EKF fordert einen verbesserten Schutz der sexuellen Integrität, geschlechtsneutrale Tatbestände, klare Anerkennung sexueller Gewalt sowie die konsequente Berücksichtigung von Frauen- und Opferperspektiven im Strafrecht.
Reform der Bundesverfassung
Die EKF fordert die Verankerung tatsächlicher Gleichstellung in der Verfassung, inklusive Förder- und Ausgleichsmassnahmen, Mindestquoten, umfassendem Diskriminierungsschutz sowie geschlechtergerechter Überarbeitung aller Sprachfassungen.
Bundesgesetz über die medizinisch unterstütze Fortpflanzung und eine nationale Ethikkommission
Die EKF warnt vor Risiken neuer Reproduktionstechnologien, fordert den Schutz von Frauen und Kindern, klare ethische Grenzen, ein Verbot sozialer Selektion und eine interdisziplinäre Ethikkommission statt einer rein medizinischen.
Vorentwurf für ein Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann
Die Kommission befürwortet ein umfassendes Gleichstellungsgesetz, fordert klare Regeln gegen Lohndiskriminierung, erleichterte Verfahren, stärkere Rechtsdurchsetzung und ergänzende Massnahmen zur tatsächlichen Chancengleichheit.
Schlussbericht "Lohngleichheit für Mann und Frau"
Die Kommission unterstützt Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit, verlangt klare rechtliche Grundlagen, einfachere Verfahren, gezielte Fördermassnahmen und eine systematische Beseitigung struktureller Diskriminierungen.
Vorentwurf Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten gegen Leib und Leben und Konvention der Europarates über die Entschädigung für Opfer von Gewaltverbrechen
Die Kommission begrüsst das Opferhilfegesetz, fordert besseren Schutz betroffener Frauen, klare Informations- und Unterstützungsangebote, bessere Finanzierung sowie stärkere Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Gewaltfolgen.
Initiative "Recht auf Leben"
Die Kommission präsentiert Pro- und Contra-Argumente, analysiert verfassungsrechtliche Fragen und thematisiert Folgen einer expliziten Verankerung des Lebensschutzes von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.
Gleiche Rechte für Mann und Frau - Ungleichheiten im Bundesrecht
Der Bericht zeigt bestehende rechtliche Ungleichheiten, analysiert Diskriminierungen in Verfassung, Arbeit, Sozialversicherungen und Bildung und schlägt umfassende Gesetzesänderungen zur Gleichstellung vor.
Totalrevision der Bundesverfassung
Die Kommission befürwortet eine Totalrevision der Bundesverfassung, fordert stärkere Gleichstellung von Frauen, klare Formulierungen ihrer Rechte und Anpassungen in verschiedenen Artikeln zugunsten ihrer rechtlichen und gesellschaftlichen Stellung.
Fürsorgerische Zwangsmassnahmen
Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981
Die EKF begrüsst das Gesetz zur Aufarbeitung fürsorgerischer Zwangsmassnahmen, fordert höhere Entschädigungen, eine umfassende Archivierung, starke Opferrechte, die geschlechtergerechte Aufarbeitung und eine paritätisch besetzte Kommission.
Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen
Die EKF unterstützt das Rehabilitierungsgesetz, fordert die klare Anerkennung des Unrechts, eine umfassende historische Aufarbeitung, Akteneinsicht, mögliche Entschädigungen und besondere Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Betroffenheit administrativ versorgter Frauen.
Gesetzliche Massnahmen gegen Zwangsheiraten
Die EKF begrüsst Massnahmen gegen Zwangsheiraten, fordert ergänzend eine ausdrückliche strafrechtliche Sanktionierung, um Opfer wirksam zu schützen und Menschenrechtsverletzungen konsequent zu ahnden.
Geschlechterrolle & Stereotype
Überprüfung Neuordnung ausserparlamentarische Kommissionen 2025
Die EKF lehnt die vorgeschlagenen Einschränkungen der Kommunikation ausserparlamentarischer Kommissionen sowie beispielsweise die Abschaffung des Schweizer Wissenschaftsrats SWR entschieden ab, da sie Unabhängigkeit, Expertise und demokratische Mitsprache schwächen.
Einführung eines obligatorischen Orientierungstags für Schweizerinnen
Die EKF lehnt obligatorischen Informationstag für Frauen ab, betont bestehende Ungleichheiten, fordert Priorität für Gleichstellungsmassnahmen und kritisiert mangelnde Sicherheit sowie Diskriminierung und Gewalt innerhalb der Armee deutlich heute.
Neues Gesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (auf Französisch)
Der Vorentwurf zum Plattformgesetz bildet eine solide Grundlage für die Regulierung digitaler Plattformen in der Schweiz, muss jedoch Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung klar integrieren, um die Rechte der Nutzenden wirksamer zu stärken.
Stellungnahme zu den Änderungen des Familienzulagengesetzes
Die EKF unterstützt die Erhöhung der Familienzulagen, da sie Armut mindern, insbesondere bei Einelternfamilien, und fordert eine regelmässige Anpassung an die Teuerung zur Stärkung von Familien.
Empfehlungen zum Schutz vor algorithmischer Diskriminierung
Die EKF fordert einen umfassenden Schutz vor algorithmischer Diskriminierung, ein allgemeines Antidiskriminierungsgesetz, mehr Transparenz bei KI-Systemen sowie wirksame Aufsicht, Beratung und Sensibilisierung.
Unterstützung der Präventionskampagne gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt des EBG
Die EKF unterstützt die nationale Präventionskampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt und fordert ausreichende Ressourcen sowie konsequente politische Massnahmen auf allen staatlichen Ebenen.
Parlamentarische Initiative zur alternierende Obhut
Die EKF begrüsst die Förderung der alternierenden Obhut ohne Automatismus, betont das Kindeswohl und fordert bessere Rahmenbedingungen statt gesetzlicher Verschärfungen zur Gleichstellung.
Stellungnahme zum IAO-Übereinkommen Nr. 190
Die EKF begrüsst die Ratifizierung des ILO-Übereinkommens 190 als klares Bekenntnis gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt und fordert eine konsequente Nulltoleranzpolitik.
Familienzeit-Initiative
Die EKF unterstützt das Anliegen der Familienzeitinitiative grundsätzlich, da paritätische Elternzeit Gleichstellung fördert, kritisiert jedoch die kurze Dauer.
Stellungnahme zum Entlastungspaket 27
Die EKF lehnt das Entlastungspaket 2027 ab, da es Frauen überproportional belastet, Gleichstellungsfortschritte gefährdet und ohne ausreichende soziale und geschlechtersensible Folgenabschätzung erfolgt.
Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz (Live-in)
Die EKF unterstützt Sonderbestimmungen für Live-in-Betreuung, fordert aber die Ausdehnung des Arbeitsgesetzes auf alle Haushaltangestellten sowie besseren Schutz vor Ausbeutung und klare Arbeits- und Ruhezeiten.
Parlamentarische Initiative: Armut ist kein Verbrechen
Die EKF begrüsst den Schutz vor Aufenthaltsentzug bei unverschuldetem Sozialhilfebezug, fordert jedoch eine Präzisierung auf «mutwilligen» Missbrauch und die konsequente Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Armutsrisiken.
Vernehmlassung zum Vorentwurf für eine Teilrevision des Opferhilfegesetzes
Die EKF begrüsst die Stärkung der Opferhilfe, fordert schweizweite Mindeststandards, kostenlose rechtsmedizinische Leistungen ohne Strafanzeige und den Ausbau spezialisierter, rund um die Uhr zugänglicher Krisenzentren.
Stellungnahme der EKF zu den Schlussbemerkungen zum sechsten periodischen Bericht der Schweiz zum CEDAW-Übereinkommen 2024 (auf Englisch)
Die EKF fordert im Rahmen von CEDAW zur Umsetzung der Empfehlungen aus den Schlussbemerkungen zum sechsten Staatenbericht verbindliche Massnahmen, insbesondere CEDAW-Schulungen, ausreichende Gleichstellungsstrukturen, einen konsequenten Opferschutz und wirksame Antidiskriminierung.
Fachzeitschrift Frauenfragen zu KI, Algorithmen und Geschlecht
Die EKF publiziert eine neue Ausgabe der Fachzeitschrift Frauenfragen zum Thema KI und Algorithmen, beleuchtet Chancen, Risiken und rechtliche Fragen und zeigt anhand konkreter Beispiele deren Bedeutung für die Gleichstellung der Geschlechter.
Kein Verbot von Familiennachzug für vorläufig Aufgenommene
Die EKF und weitere Kommissionen lehnen ein Verbot des Familiennachzugs für vorläufig Aufgenommene ab und betonen Verfassungs-, Völker- und Kinderrechtsverletzungen sowie gravierende Folgen für Kinder und die Integration.
Umsetzung und Finanzierung der Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente
Die EKF begrüsst die Einführung der 13. AHV-Rente, fordert ihre Ausdehnung auf alle Renten der ersten Säule und eine soziale Finanzierung ohne Kürzung des Bundesanteils.
Parlamentarische Initiative WBK-N: Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung
Die EKF begrüsst die Verstetigung der Kinderbetreuungsfinanzierung, lehnt die Subjektfinanzierung ab und fordert dauerhafte Bundesbeiträge an Kantone mit verbindlichen Vorgaben zu Qualität, Arbeitsbedingungen und Bezahlbarkeit.
Beijing +30: Umsetzung der Erklärung und des Aktionsplans von Beijing
Die EKF anerkennt Fortschritte bei «Beijing + 30», kritisiert aber ungenügende Ziele und Ressourcen und fordert verbindliche Massnahmen, Leadership und regelmässige Berichterstattung zur Gleichstellung in allen Lebensbereichen.
Vernehmlassung zur Angleichung der Erwerbsersatzleistungen
Die EKF unterstützt die Angleichung der Erwerbsersatzleistungen, fordert gleiche Höchsttagessätze bei Mutterschaft und Militärdienst sowie eine bessere Absicherung bei Spitalaufenthalten von Mutter oder Kind.
Teilrevision des AHVG: Anpassung der Hinterlassenenrenten
Die EKF begrüsst gleiche Leistungen für Witwen und Witwer. Sie lehnt Rentenabbau sowie die Streichung laufender Renten ab und fordert zivilstandsunabhängige Hinterlassenenrenten, insbesondere die zivilstandsunabhängige Ausrichtung auch der Übergangsrenten, sowie begleitende Wiedereinstiegsmassnahmen.
Verankerung der Menschenrechte im Kirchenrecht
Die EKF fordert die Schweizer Bischofskonferenz auf, Menschenrechte im Kirchenrecht zu verankern, um Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt systemisch zu verhindern.
Fachzeitschrift Frauenfragen zu Geld
Die EKF beleuchtet im «Frauenfragen 2023» geschlechtsspezifische Unterschiede bei Einkommen, Vermögen, Finanzkompetenzen und Konsum und zeigt, wie gesellschaftliche Strukturen die monetäre Ungleichheit zwischen Frauen und Männern verstärken.
Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI 2025–2028)
Die EKF kritisiert die finanzielle Stagnation der BFI-Botschaft 2025–2028 und fordert höhere Mittel sowie eine konsequente Ausrichtung auf die Chancengerechtigkeit und den Abbau von Geschlechterstereotypen im Bildungssystem.
Generationenpodcast der EKF "D'elle à elle"
Die EKF lanciert die französischsprachige Podcast-Staffel «D’elle à elle», in der Aktivistinnen verschiedener Generationen über Feminismus, Antirassismus, Armee, sexuelle Gesundheit, Klima und queere Lebensentwürfe sprechen.
Parlamentarische Initiative: StGB-Tatbestände mit Stalking ergänzen
Die EKF begrüsst einen eigenen Straftatbestand für Stalking, fordert besseren Opferschutz, Rechtssicherheit sowie schweizweite Mindeststandards für polizeiliche Interventionen.
Empfehlungen zur Beseitigung struktureller Diskriminierungen im Bildungssystem
Die EKF zeigt die strukturelle Diskriminierung im Bildungssystem auf und fordert verbindliche Massnahmen gegen Geschlechterstereotype in Schule, Berufsbildung und Weiterbildung sowie deren Verankerung in der Gleichstellungsstrategie 2030.
Änderung der AHV-Verordnung zur Umsetzung von AHV 21
Die EKF fordert bei der Umsetzung von AHV 21 eine Anpassung der Rentenzuschläge für Frauen der Übergangsgeneration an die Lohn- und Preisentwicklung.
Unterstützung von jungen Frauen in der Politik
Die EKF fordert die Parteien auf, gezielt junge Frauen zu fördern, da sie trotz politischem Engagement in kantonalen Parlamenten weiterhin stark untervertreten sind.
Parlamentarische Initiative: Härtefallpraxis nach Artikel 50 AIG bei häuslicher Gewalt
Die EKF begrüsst die Revision von Artikel 50 AIG und fordert einen wirksamen, niederschwelligen Schutz für ausländische Opfer häuslicher Gewalt unabhängig von Aufenthaltsstatus oder Beziehungsform.
Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung
Die EKF befürwortet die Individualbesteuerung als zivilstandsneutrales Modell, lehnt Korrektive für Einverdienerehepaare ab und fordert steuerliche Rahmenbedingungen, die Erwerbstätigkeit und Gleichstellung fördern.
Generationenpodcast der EKF "sie&sie"
Die EKF lanciert den Podcast «sie&sie», in dem junge Aktivistinnen und ältere Feministinnen über Antirassismus, Klima, Queer-Themen, Sexismus und Gewalt diskutieren und feministische Kontinuitäten sichtbar machen.
Politisches Mandat und Mutterschaft
Die EKF warnt vor einer Lockerung des Mutterschaftsurlaubs für Parlamentarierinnen, fordert einen Gesundheitsschutz, die zeitliche Befristung und bevorzugt ein Stellvertretungssystem zur Förderung politischer Gleichstellung.
Bilanz ein Jahr nach der Frauensession
Ein Jahr nach der Frauensession 2021 sind rund die Hälfte der 23 Petitionen erfüllt oder in Umsetzung; die Session stärkte Gleichstellungspolitik, Vernetzung und das politische Engagement vieler Frauen.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten Staatenbericht der Schweiz 2022
Vor dem Hintergrund des 6. Staatenberichts fordert die EKF im Rahmen von CEDAW eine ausreichend finanzierte nationale Menschenrechtsinstitution, eine geschlechtergerechte Digitalisierung sowie geschlechtersensible Lehren aus der Covid-19-Pandemie.
Totalrevision der Verordnung über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen
Die EKF begrüsst die Revision der Maturitätsverordnung, kritisiert jedoch das Fehlen der Geschlechterperspektive und fordert verbindliche Genderkompetenzen im Rahmenlehrplan und in der Lehrkräfteausbildung.
Parlamentarische Initiative: Ermöglichung von Doppelnamen bei der Heirat
Die EKF lehnt die Wiedereinführung von Doppelnamen ab, da sie Geschlechterstereotype verstärkt, und fordert, den Grundsatz beizubehalten, dass der Name unabhängig vom Zivilstand behalten werden kann.
Vorentwurf der WBK-N zur parlamentarischen Initiative «Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung»
Die EKF begrüsst die Verstetigung der Bundesfinanzierung für Kinderbetreuung, fordert Beiträge an Kantone statt eine Subjektfinanzierung sowie verbindliche Vorgaben zu Qualität, Arbeitsbedingungen und Bezahlbarkeit.
Studie: Verschärfte Geschlechterungleichheiten während der Pandemie
Die EKF zeigt: Pandemie-Massnahmen verstärkten Geschlechterungleichheiten, besonders bei Care-Arbeit, Einkommen und Teilzeit. Sie empfiehlt die Erhebung und Auswertung geschlechtsspezifischer Daten, die Einbeziehung von Gleichstellungsexpertinnen und -experten in das Krisenmanagement und eine gezielte Unterstützung der am stärksten gefährdeten Frauengruppen.
Parlamentarische Initiative: Mutterschaftsurlaub für hinterbliebene Väter
Die EKF unterstützt einen bezahlten Urlaub für hinterbliebene Elternteile, lehnt Einschränkungen ab und betont das Kindeswohl, die Gleichstellung sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Elternzeit.
Empfehlungen zu den genderspezifischen Effekte der staatlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Covid-19
Die EKF zeigt, dass Covid-19-Massnahmen Frauen stärker belasteten, und fordert geschlechtergerechte Krisenpolitik, ausgebaute Kinderbetreuung, bessere Datengrundlagen und stärkere Erwerbsintegration von Frauen.
Genderspezifische Effekt der staatlichen Covid-19 Massnahmen
Die Studie analysiert die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Covid-19-Massnahmen und zeigt, wie bestehende Ungleichheiten bei Erwerbsarbeit, Care-Arbeit, Einkommen und sozialer Absicherung verstärkt wurden.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2022: Junge Frauen*
Das Heft portraitiert politisch engagierte junge Frauen. Es enthält eine Literaturstudie zur Lebenssituation junger Frauen in der Schweiz und einen Kommentar der EKF.
Literaturliste: Junge frauen in der Schweiz (auf Französisch)
Diese Literaturstudie analysiert die Situation junger Frauen in der Schweiz hinsichtlich Bildung, Erwerbstätigkeit, Familie, Werte, Gesundheit und erlittener Gewalt eingehend und zeigt trotz der beobachteten Fortschritte das Fortbestehen struktureller Ungleichheiten auf.
Junge Frauen in der Schweiz: Wo stehen sie heute?
Die Kurzfassung zeigt: Junge Frauen sind heute besser ausgebildet und engagiert, erleben jedoch weiterhin strukturelle Ungleichheiten bei Bildung, Arbeit, Einkommen, unbezahlter Arbeit, Gesundheit und gesellschaftlicher Anerkennung.
Genderspezifische Effekte der staatlichen Covid-19 Massnahmen, Zusammenfassung
Die Kurzfassung der Studie zeigt: Covid-19-Massnahmen verstärkten bestehende Geschlechterungleichheiten, besonders bei Care-Arbeit, Teilzeit, Einkommen und sozialer Absicherung; Mütter und prekär beschäftigte Frauen waren überdurchschnittlich betroffen.
Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss zum sechsten periodischen Bericht 2021
Die EKF zeigt im CEDAW-Bericht bestehende Gleichstellungsdefizite auf und fordert verbindliche Massnahmen zu politischer Partizipation, Lohngleichheit, Elternzeit, sozialer Sicherheit, Digitalisierung sowie zum Schutz vor Armut.
Zweite Frauensession schreibt Geschichte
Die historische Frauensession 2021 verabschiedet 23 Petitionen zu Gleichstellung, Care-Arbeit, Gewaltprävention, digitaler Strategie und Eherecht und zeigt eindrucksvoll das politische Engagement und die Vernetzung von 246 Frauen.
Französische Übersetzung des Klassikers "Frauen im Laufgitter"
Die EKF freut sich über die französische Übersetzung von Iris von Rotens «Frauen im Laufgitter», einem radikalen feministischen Klassiker, der patriarchale Strukturen analysiert und bis heute relevante Denkanstösse bietet.
Revision des Zivilgesetzbuchs: Massnahmen gegen Minderjährigenheiraten
Die EKF begrüsst stärkeren Schutz vor Minderjährigenheiraten, fordert den Verzicht auf Interessenabwägungen, eine verlängerte Ungültigkeitsfrist bis 25 Jahre und einen konsequenten Schutz der Kinderrechte.
Stellungnahme zum Thema Erwerbsarbit: Die Digitaliesierung geschlechtergerecht gestalten
Die EKF fordert eine geschlechtergerechte Digitalisierung mit mehr Frauen in der Informatik, einem gesichertem Zugang zu Weiterbildung, fairen Arbeitsbedingungen, sozial abgesicherter Plattformarbeit und verbindlichen Gleichstellungszielen.
Bundesgesetz über eine Revision des Sexualstrafrechts
Die EKF unterstützt die Revision des Sexualstrafrechts, fordert ein zustimmungsbasiertes Modell, einen stärkeren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, angemessene Strafrahmen und einen konsequenten Opferschutz.
Revision des Zivilgesetzbuchs: Massnahmen gegen Minderjährigenheiraten
Die EKF unterstützt die Revision des Sexualstrafrechts, fordert ein zustimmungsbasiertes Modell, einen stärkeren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, angemessene Strafrahmen und einen konsequenten Opferschutz.
Koalition Kinderbetreuung: Impulse zur Verbesserung der Situation (Covid-Krise)
Die Koalition fordert eine kohärente nationale Familienpolitik mit dauerhafter Bundesfinanzierung, verbindlichen Qualitätsstandards sowie verbesserten Arbeitsbedingungen in der familienergänzenden Kinderbetreuung.
Verordnung über die Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose
Die EKF unterstützt Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose, verlangt diskriminierungsfreie Anspruchsregeln, höhere Vermögensschwellen, den Verzicht auf Integrationsnachweise sowie eine bessere Berücksichtigung von Frauen und Betreuungspflichten.
Verhüllungsinitiative und indirekter Gegenvorschlag
Die EKF lehnt die Verhüllungsinitiative ab. Sie unterstützt den Gegenvorschlag und bedauert den fehlenden Straftatbestand.
Kommentar: Es kommt eine starke, politisch aktive Generation
Der Kommentar zeigt: Junge Frauen sind gut ausgebildet und politisch aktiv, bleiben jedoch strukturell benachteiligt; traditionelle Rollen, Lohnungleichheit und Gewalt bestehen fort, zugleich wächst der Einsatz für Gleichstellung deutlich.
Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie
Die EKF kritisiert, dass der Bericht des Bundesrates die Geschlechterfolgen der Covid-19-Krise ausblendet, obwohl Gleichstellungswirkungen zu erläutern sind. Sie fordert eine umfassende Genderanalyse und schreibt, dass sie sich dafür einsetzen werde, dass diese auch tatsächlich durchgeführt werde.
Stimmen zu Corona (3/3)
Die Beiträge bündeln Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zu Care- und Freiwilligenarbeit, häuslicher Gewalt und zur überdurchschnittlichen Betroffenheit von Frauen in der Corona-Krise.
Stimmen zu Corona (2/3)
Die Beiträge vereinen Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zur männlich dominierten Krisenführung, zu Gleichstellungsdefiziten in Bildung, Medien und Arbeitswelt sowie zu Risiken eines gleichstellungspolitischen Backlashs.
Stimmen zu Corona (1/3)
Die Beiträge enthalten Überlegungen einzelner Mitglieder der EKF zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Care-Arbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse und die Situation von Live-in-Betreuerinnen.
Überlegungen zum Coronavirus: Artikelserie der EKF
Die EKF startet eine dreiteilige Artikelserie, in der Mitglieder ihre Beobachtungen aus geschlechtsspezifischer Perspektive zur Corona-Krise teilen und Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Care-Arbeit, Gewalt und gesellschaftliche Ungleichheiten analysieren.
Appell der Koalition für Kinderbetreuung während die Corona-Krise
Die Koalition fordert für den Corona-Ausstieg national einheitliche Regeln: Anspruch auf Betreuung, Corona-Betreuungsurlaub, genügend und sichere Plätze sowie gemeinsame Finanzierung, damit Angebote erhalten, ausgebaut und für Familien bezahlbar bleiben.
Reform der beruflichen Vorsorge
Die EKF begrüsst Reformschritte, weil Frauen oft nicht oder tief versichert sind. Sie unterstützt den Rentenzuschlag, die Halbierung des Koordinationsabzugs und geglättete Beiträge, fordert Erziehungs- und Betreuungszeiten mitzuzählen, Hinterlassenenrenten einzubeziehen, die Eintrittsschwelle zu prüfen, Teilpensen zu kumulieren, das Splitting zu verbessern, die Kosten zu begrenzen.
Studie zur Aufarbeitung der sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld
Die EKF begrüsst die geplante Studie zur sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld und fordert eine unabhängige Aufarbeitung, die Beteiligung der Betroffenen, Prävention, Transparenz sowie einen öffentlichen Abschlussbericht.
Brief: Sexuelle Ausbeutung im kirchlichen Umfeld
Die EKF begrüsst im Schreiben die geplante Studie zur sexuellen Ausbeutung im kirchlichen Umfeld und fordert unabhängige Aufarbeitung, Beteiligung der Betroffenen sowie strukturelle Reformen zum Schutz von Frauen und Kindern.
Chancengerechtigkeit vor dem Kindergartenalter
Die EKF unterstützt eine nationale Politik der frühen Kindheit als Armutsprävention, zur Förderung der Vereinbarkeit und Chancengleichheit und fordert ausreichende Mittel sowie ein verbindliches Wirkungsmonitoring.
Wahlen 2019: Mehr Frauen im Bundeshaus
Die EKF freut sich über den historischen Anstieg des Frauenanteils im Nationalrat auf 42 Prozent und sieht darin einen Erfolg langjähriger überparteilicher Gleichstellungsbemühungen.
Wahlen 2019: So viele Frauenkandidaturen wie noch nie
Eine breite Frauenkoalition ruft dazu auf, mehr Frauen ins Parlament zu wählen. Erstmals kandidieren über 40 % Frauen für den Nationalrat – nun sollen Wähler*innen «halbe-halbe» ermöglichen.
Überbrückungsleistung für ältere Arbeitslose
Die EKF begrüsst Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose, kritisiert jedoch die diskriminierende Ausgestaltung zulasten von Frauen und fordert die Berücksichtigung von Care-Arbeit, tiefere Zugangshürden und die frühere Anspruchsberechtigung.
Stellungnahme der EKF im Vorfeld der CEDAW-Berichterstattung über die Schweiz (auf Englisch)
Die EKF benennt gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zentrale Defizite bei Gleichstellung, politischer Teilhabe, Lohn- und Rentengleichheit, Vereinbarkeit, Armutsbekämpfung und fordert verbindliche gesetzliche Massnahmen.
Indirekter Gegenvorschlag Pflegeinitiative
Die EKF unterstützt den Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative teilweise, kritisiert aber die unzureichende Finanzierung und fordert bessere Arbeitsbedingungen, verbindliche Vorgaben, die Anerkennung der Pflegekompetenzen und nachhaltige Massnahmen gegen den Pflegenotstand.
Indirekter Gegenvorschlag Pflegeinitiative
Die EKF unterstützt den Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative teilweise, kritisiert aber die unzureichende Finanzierung und fordert bessere Arbeitsbedingungen, verbindliche Vorgaben, die Anerkennung der Pflegekompetenzen und nachhaltige Massnahmen gegen den Pflegenotstand.
Ehe für alle
Die EKF unterstützt die Ehe für alle, fordert die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare inklusive Elternschaft, Adoption, Fortpflanzungsmedizin sowie eine geschlechtergerechte Gesetzessprache.
Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative
Die EKF kritisiert den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub als unzureichend und fordert stattdessen eine bezahlte Elternzeit von mindestens 24 Wochen mit verbindlichem Väteranteil.
Indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative Ja zum Verhüllungsverbot
Die EKF lehnt ein allgemeines Gesichtsverhüllungsverbot im öffentlichen Raum ab, befürwortet jedoch gezielte Enthüllungspflichten aus Sicherheitsgründen und ein strafrechtliches Verbot des Zwangs zur Gesichtsverhüllung.
Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister
Die EKF unterstützt die vereinfachte Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister, fordert gleichzeitig echte Selbstbestimmung, den Schutz Minderjähriger, die Anerkennung nicht-binärer Identitäten und den Verzicht auf medizinische Voraussetzungen.
Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung
Die EKF unterstützt das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege, fordert aber längere Betreuungsurlaube, klare individuelle Ansprüche, breitere Entschädigungen und eine verbesserte Anerkennung von Care-Arbeit.
Stabilisierung der AHV
Die EKF lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab, unterstützt die solidarische Zusatzfinanzierung der AHV und fordert wirksame Ausgleichsmassnahmen sowie echte Gleichstellung im Erwerbs- und Vorsorgesystem.
EKF fordert volles Engagement für "halbe-halbe"
Die EKF lanciert den Videospot «halbe-halbe», motiviert Frauen zum politischen Engagement und fordert Parteien auf, bessere Rahmenbedingungen für mehr Kandidatinnen und Geschlechterparität zu schaffen.
Änderung des Familienzulagengesetzes
Die EKF unterstützt die Änderung des Familienzulagengesetzes, begrüsst den Anspruch arbeitsloser Mütter auf Familienzulagen und fordert höhere Mindestbeträge zur wirksamen Bekämpfung von Familienarmut.
Änderung Bundesgesetzes Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft
Die EKF unterstützt längere Mutterschaftsentschädigung bei Spitalaufenthalt des Neugeborenen, fordert aber breitere Anspruchsberechtigung, weniger Bürokratie und weitergehende Lösungen zu Elternzeit, Erwerbsausfall und Mutterschutz.
Verordnung über die Inkassohilfe bei familienrechtlichen Unterhaltsansprüchen (Inkassohilfeverordnung, InkHV)
Die EKF begrüsst die Inkassohilfeverordnung, fordert jedoch eine stärkere Harmonisierung, ausreichende Alimentenbevorschussung, umfassende Inkassoleistungen, klare Verfahrensrechte und einen wirksamen Schutz unterhaltsberechtigter Personen.
Bundesgesetz über die Unterstützung der nationalen Menschenrechtsinstitution MRIG
Die EKF unterstützt eine nationale Menschenrechtsinstitution, fordert jedoch ein unabhängiges Institut mit starkem Mandat, ausreichender Finanzierung, politischer Unabhängigkeit und enger Zusammenarbeit mit bestehenden Gleichstellungs- und Menschenrechtsgremien.
Änderung der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung
Die EKF unterstützt die Revision der Invalidenversicherung, da sie die diskriminierende gemischte Methode für Teilzeiterwerbstätige beseitigt, fordert jedoch klare Kommunikation und eine angemessene Bewertung von Haus- und Care-Arbeit.
Steuerliche Berücksichtigung der Kinderdrittbetreuungskosten
Die EKF unterstützt höhere Abzüge für Kinderdrittbetreuungskosten, fordert jedoch eine grundsätzliche Steuerreform, ein zivilstandsunabhängiges System und die Anerkennung der Betreuungskosten als berufsbedingte Gewinnungskosten.
Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF empfiehlt die Reform Altersvorsorge 2020 als Kompromiss, kritisiert jedoch die Erhöhung des Frauenrentenalters und fordert weiterhin wirksame Massnahmen gegen Lohndiskriminierung und für eine bessere Vereinbarkeit.
Gleichstellung der Geschlechter und kulturelle und religiöse Praktiken 2017
Die EKF bekräftigt die Unantastbarkeit der Gleichstellungsrechte, lehnt religiös oder kulturell begründete Diskriminierung ab, fordert differenzierte Massnahmen, den Schutz von Frauen und Mädchen sowie eine Integration ohne Stigmatisierung.
Bericht zur 65. Session des CEDAW-Ausschusses
Der Bericht dokumentiert die Beteiligung der EKF an der CEDAW-Session 2016, ihre zentralen Forderungen zur Gleichstellung und die kritische Befragung der Schweiz zu politischen, sozialen und rechtlichen Defiziten.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht der Schweiz (auf Englisch)
Die EKF fordert in ihrer mündlichen Stellungnahme zum kombinierten vierten/fünften Staatenbericht verbindliche Massnahmen für politische Teilhabe, Elternzeit, Frauen in Führungspositionen sowie den Abbau sozialer und familienrechtlicher Diskriminierungen.
Kommentar zur Studie Gender und Medien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015
Die EKF stellt fest: Geschlechterstereotype nehmen ab, Kandidatinnen bleiben jedoch medial deutlich untervertreten, was demokratische Teilhabe hemmt; sie fordert angemessene, mindestens paritätische Medienpräsenz.
Für einen 24-wöchigen Elternurlaub
Die EKF fordert einen 24-wöchigen bezahlten Elternurlaub mit reserviertem Anteil für das zweite Elternteil, um Kinder, Eltern und Gleichstellung zu stärken sowie Fachkräftemangel, Erwerbschancen und faire Arbeitsteilung zu verbessern.
Einführung eines 24-wöchigen Elternurlaubs (Elternzeit)
Die EKF fordert einen gesetzlich geregelten, mindestens 24-wöchigen bezahlten Elternurlaub mit verbindlichem Väteranteil zur Förderung von Gleichstellung, Erwerbstätigkeit von Frauen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Vorentwurf zur Änderung des Bundesgesetzes über die Gleichstellung von Frau und Mann (Gleichstellungsgesetz GlG)
Die EKF unterstützt die Revision des Gleichstellungsgesetzes, fordert gleichzeitig verbindliche Kontrollen, Sanktionen, Massnahmen zur Beseitigung von Lohndiskriminierung, Gleichstellungskompetenz der Prüfstelle sowie mehr Transparenz und Mitwirkung.
Vernehmlassung zum Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention)
Die EKF begrüsst den Beitritt zur Istanbul-Konvention, fordert ausreichend finanzierte Prävention, Schutz- und Unterstützungsangebote, eine bessere Koordination sowie langfristig den Verzicht auf Vorbehalte zugunsten eines stärkeren Opferschutzes.
Bericht an den Ausschuss der UNO zur Beseitung von Diskriminierung
Die EKF bilanziert 2009–2015 Fortschritte (u. a. Strafnorm gegen FGM, Namensrecht, Zwangsheiraten), kritisiert strukturelle Diskriminierung (Lohn, Elternurlaub, Vertretung, Datenlücken) und fordert verbindliche Massnahmen.
Bilanz zu 40 Jahre EKF
Zum 40-jährigen Bestehen bilanziert die EKF grosse Fortschritte bei rechtlicher Gleichstellung, sieht jedoch weiterhin strukturelle Benachteiligungen und fordert Elternurlaub, Lohngleichheit, Gleichstellung im Alter und mehr Frauen in Führungspositionen.
Viel Support für „Frauen wählen!“
Die EKF und zahlreiche Frauenorganisationen lancieren «Frauen wählen!», um mehr Frauen ins Parlament zu bringen. Die Testimonials betonen die demokratischen, gerechten und praktischen Vorteile einer stärkeren Vertretung von Frauen.
Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981
Die EKF begrüsst das Gesetz zur Aufarbeitung fürsorgerischer Zwangsmassnahmen, fordert höhere Entschädigungen, eine umfassende Archivierung, starke Opferrechte, die geschlechtergerechte Aufarbeitung und eine paritätisch besetzte Kommission.
EKF und Frauenorganisationen fordern: mehr Frauen ins Parlament!
Die EKF hat in Zusammenarbeit mit einer breiten Koalition von Frauenorganisationen das Projekt «Wählt Frauen!» lanciert, um Frauen und Männer zu motivieren, an die Urnen zu gehen und Frauen zu wählen, um dem Rückgang des Frauenanteils in beiden Kammern des Bundesparlaments entgegenzuwirken.
Kritische Zwischenbilanz der EKF zur Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF kritisiert die Reform Altersvorsorge 2020, lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab und begründet dies mit anhaltender struktureller Ungleichheit, Care-Arbeit, Lohndiskriminierung und ungenügender tatsächlicher Gleichstellung.
Änderung de Obligationenrechts (Aktienrecht)
Die EKF fordert verbindliche Geschlechterquoten für Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen, inklusive Sanktionen, Kontrollmechanismen und jährlicher Berichterstattung, da freiwillige Massnahmen unzureichend bleiben und strukturelle Benachteiligungen fortbestehen.
Argumentarium zur Revision des Kindesunterhaltsrechts
Die EKF kritisiert ungelöste Mankofälle, den fehlenden Mindestunterhalt und die fehlende Bevorschussung, fordert kindgerechte Priorisierung, gerechte Lastenverteilung, gesetzliche Mindestalimente und Reformen im SchKG zur effektiven Sicherung von Kinderrechten.
Gesetzliche Einführung von Geschlechterquoten in der Wirtschaft
Die EKF fordert verbindliche Geschlechterquoten in Verwaltungsräten (40 %) und Geschäftsleitungen (33 %), mit Sanktionen, Kontrollmechanismen und jährlicher Berichterstattung, da freiwillige Massnahmen unzureichend bleiben und strukturelle Benachteiligungen bestehen.
Kurzfassung Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF begrüsst den umfassenden Reformansatz, lehnt die Rentenaltererhöhung und den Witwenrentenabbau ab, verlangt eine stärkere AHV-Finanzierung, fairere BVG-Regelungen für Teilzeit und tiefe Einkommen sowie eine bessere Anerkennung von Care-Arbeit.
Reform der Altersvorsorge 2020
Die EKF lehnt die Rentenaltererhöhung und den Witwenrentenabbau ab, fordert einen gerechten Vorbezug, einen besseren BVG-Schutz für tiefe Einkommen und Teilzeit, eine stärkere AHV, die gerechte Finanzierung sowie Anerkennung von Care-Arbeit und Lohngleichheit.
Frauenquoten in den Führungsetagen der Wirtschaft
Die Studie analysiert rechtliche, wirtschaftliche und internationale Argumente für Frauenquoten in Führungspositionen, stellt fest, dass Frauen trotz der Präsenz von viel mehr gut ausgebildeten Frauen auf dem Arbeitsmarkt unterrepräsentiert sind, und kommt zu dem Schluss, dass gesetzliche Quoten wirksam sind, wenn sie verbindlich sind und wenn diejenigen, die sie nicht einhalten, sanktioniert werden.
Teilrevision des Vernehmlassungsgesetzes
Die EKF begrüsst die Reform, fordert aber die gesetzliche Teilnahme ausserparlamentarischer Kommissionen an Vernehmlassungen, da ihr Beratungsauftrag sonst untergraben wird, und unterstützt klare Fristen, Transparenz und öffentliche Ergebnisberichte.
Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen
Die EKF unterstützt das Rehabilitierungsgesetz, fordert die klare Anerkennung des Unrechts, eine umfassende historische Aufarbeitung, Akteneinsicht, mögliche Entschädigungen und besondere Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Betroffenheit administrativ versorgter Frauen.
Paar- und Familienbesteuerung
Die EKF lehnt das Modell «Mehrfachtarif mit alternativer Steuerberechnung» ab, fordert Individualbesteuerung als einzige zivilstandsunabhängige, diskriminierungsfreie Lösung und verlangt Abzüge für Betreuung, Weiterbildung und Wiedereinstieg.
Kindesunterhalt
Die EKF kritisiert ungelöste Mankofälle, fordert einen Mindestunterhalt und eine obligatorische Bevorschussung, begrüsst den Betreuungsunterhalt und die Inkassohilfe und verlangt kindgerechte, diskriminierungsfreie Regeln sowie eine klare Gesetzgebungskompetenz des Bundes.
Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache
Die EKF lehnt die Initiative als diskriminierend ab: Sie gefährdet Frauenrechte, erschwert sicheren Zugang zu Abbrüchen, entlässt Männer aus Mitverantwortung, spart kaum Kosten und untergräbt die solidarische Krankenversicherung.
Resolution UNO-Konferenz Rio+20
"Die Schweizer Frauenorganisationen fordern weltweit Gleichstellung, Zugang zu Bildung, Gesundheit, Land, IKT und Krediten, Schutz vor Umweltgefahren sowie angemessene Frauenvertretung in Entscheidungen zur nachhaltigen Entwicklung. "
Rio+20: Die Schweizer Frauen solidarisieren sich mit den Frauen in der ganzen Welt.
Schweizer Frauendachverbände, Parlamentarierinnen und die EKF übergeben eine Resolution an Bundesrätin Leuthard für Rio+20 und fordern weltweit gleiche Rechte und Ressourcen für Frauen.
Fachzeitschrift Frauenfragen 2011: Geschlechterrollen im Wandel
Das Heft analysiert bestehende und neue Geschlechterrollen, zeigt deren Wirkung in Familie, Arbeitswelt, Medien und Politik und diskutiert Herausforderungen für Gleichstellung und gesellschaftlichen Wandel.
Positionspapier Elternzeit–Elterngeld
Die EKF fordert eine gesetzlich geregelte, bezahlte Elternzeit von mindestens 24 Wochen mit paritätischem Anspruch, 80 % Lohnersatz, flexibler Bezugsperiode und klarer Gleichstellungswirkung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Verfassungsbasis für eine umfassende Familienpolitik
Die EKF unterstützt eine Verfassungsgrundlage zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, fordert verbindliche Kinderbetreuungsangebote, bundesweite Regeln zur Alimentenbevorschussung und stärkere Anerkennung von Care-Arbeit.
Gleichstellung und religiöse und kulturelle Praktiken 2010
Die EKF bekräftigt die Unantastbarkeit der Gleichstellungsrechte, lehnt religiös oder kulturell begründete Diskriminierung ab, fordert differenzierte Massnahmen, den Schutz von Frauen und Mädchen sowie eine Integration ohne Stigmatisierung.
Stellungnahme der EKF zu Gleichstellung der Geschlechter und zu kulturellen/religiösen Praktiken 2010 (CEDAW) (auf Englisch)
Die EKF betont, dass Gleichstellung nicht relativierbar ist, verurteilt diskriminierende religiöse und kulturelle Praktiken und fordert staatliche Massnahmen zum Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen.
Vorsorgeausgleich bei Scheidung
Die EKF kritisiert den vorgeschlagenen Stichtag und den Ausschluss der während des Verfahrens erworbenen Guthaben, fordert überhälftige Zuweisungen für betreuende Elternteile, besseren Schutz geschiedener Hinterbliebener und Vorsorgelösungen für nichterwerbstätige Geschiedene.
Vorentwurf zur Totalrevision der Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption und zur Verordnung über die Adoption
Die EKF unterstützt die Totalrevision der Pflegekinder- und Adoptionsverordnung teilweise, fordert hohe Qualitätsstandards bei behördlicher Fremdbetreuung und warnt vor Überregulierung freiwilliger Betreuung.
Vorentwurf über die Änderung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
Die EKF befürwortet die Verlängerung und Ausweitung der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung, verlangt einen höheren Verpflichtungskredit, Innovationsförderung und tiefere Zugangshürden.
Stellungnahme der EKF gegenüber dem CEDAW-Ausschuss zum dritten periodischen Bericht der Schweiz
Die EKF analysiert anlässlich des dritten CEDAW-Staatenberichts Fortschritte und Defizite der Gleichstellung in der Schweiz und fordert verbindliche institutionelle Strukturen, ausreichende Ressourcen sowie wirksame Massnahmen gegen Diskriminierung und Gewalt an Frauen.
Parlamentarische Initiative: Verbot von sexuellen Verstümmelungen
Die EKF unterstützt das strafrechtliche Verbot weiblicher Genitalverstümmelung, fordert klare Strafnormen ohne Einwilligungsmöglichkeit, verstärkte Prävention, Meldepflichten und umfassenden Opferschutz.
Steuerliche Entlastung von Familien mit Kindern
Die EKF begrüsst steuerliche Entlastungen für Familien, fordert volle Abzugsfähigkeit der effektiven Kinderbetreuungskosten, höhere Abzüge und eine konsequent gleichstellungsorientierte Besteuerung.
Elterliche Sorge: Revision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Art. 220)
Revision des Bundespersonalgesetzes
Die EKF begrüsst den gesetzlichen Elternurlaub, lehnt aber die Revision des Bundespersonalgesetzes insgesamt ab und fordert Beibehaltung von Kündigungsschutz, Treuepflicht und Wiedereinstellungsmöglichkeiten.
Gesetzliche Massnahmen gegen Zwangsheiraten
Die EKF begrüsst Massnahmen gegen Zwangsheiraten, fordert ergänzend eine ausdrückliche strafrechtliche Sanktionierung, um Opfer wirksam zu schützen und Menschenrechtsverletzungen konsequent zu ahnden.
Vernehmlassung zum Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen
Die EKF fordert im öffentlichen Beschaffungswesen die verbindliche Kontrolle der Lohngleichheit, wirksame Sanktionen bei Verstössen, klare Zuständigkeiten und einheitliche Informationssysteme für Bund und Kantone.
Parlamentarische Initiative: Name und Bürgerrecht der Ehegatten. Gleichstellung
Die EKF unterstützt eine Namens- und Bürgerrechtsreform, fordert die Beibehaltung der bisherigen Namen bei Eheschliessung, Gleichstellung im Bürgerrecht sowie diskriminierungsfreie Namensregelungen für Kinder.
Systementscheid bei der Ehepaarbesteuerung
Die EKF fordert einen Systementscheid zugunsten der modifizierten Individualbesteuerung, lehnt Splittingmodelle ab und verlangt zivilstandsunabhängige, gleichstellungsfördernde Steuerregelungen.
Neuordnung der ausserparlamentarischen Kommissionen: Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz
Die EKF begrüsst die Neuordnung ausserparlamentarischer Kommissionen, fordert jedoch die gesetzliche Verankerung ihres Mandats, ausreichende Ressourcen, ihre Unabhängigkeit sowie verbindliche geschlechterparitätische Zusammensetzung.
Parlamentarische Initiative: Obligatorische Bedenkfrist
Die EKF unterstützt die Abschaffung der obligatorischen Bedenkfrist nur teilweise und fordert deren Beibehaltung bei unter Druck entstandenen Scheidungsvereinbarungen zum Schutz der Parteien.
Forderungen zu 30 Jahre EKF
Zum 30-jährigen Bestehen betont die EKF rechtliche Fortschritte, aber anhaltende Gleichstellungsdefizite, und fordert verstärkte Massnahmen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie eine stärkere Orientierung an Menschenrechtsstandards.
Familienergänzende Kinderbetreuung: Programm verbessern stattKredit reduzieren
Die EKF fordert, das Impulsprogramm zur familienergänzenden Kinderbetreuung auszubauen statt zu kürzen, den Kredit wieder auf 200 Mio. zu erhöhen und langfristig eine gesetzliche Grundlage für Betreuungsplätze zu schaffen.
Bundesbeschluss über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
Die EKF fordert den Ausbau familienergänzender Kinderbetreuung, kritisiert ungenügende Finanzierung, verlangt höhere Bundesmittel, nachhaltige Strukturen und eine dauerhafte gesetzliche Verankerung als zentrale Gleichstellungs- und Standortpolitik.
Fakultativprotokoll zum Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
Die EKF unterstützt den Beitritt zum Fakultativprotokoll CEDAW, fordert die rasche Ratifizierung, einen stärkeren innerstaatlichen Menschenrechtsschutz und umfassende Information sowie die Umsetzung der Empfehlungen des CEDAW-Ausschusses.
Kurzfassung: Mentoring in der Politik
Die Kurzfassung des Evaluationsberichts bestätigt: Das Mentoring «von Frau zu Frau» stärkt nachhaltig Kompetenzen, Netzwerke und politische Partizipation junger Frauen und erweist sich als wirksames, innovatives Förderinstrument.
Mentoring in der Politik
Die Evaluation zeigt: Das Mentoringprogramm «von Frau zu Frau» stärkte Kompetenzen, Netzwerke und politische Partizipation junger Frauen nachhaltig und bewährte sich als wirksames, parteiübergreifendes Förderinstrument.
Bilanz Mentoringprogramm "von Frau zu Frau"
Das Mentoringprojekt «von Frau zu Frau» fördert seit fünf Jahren erfolgreich politisches Engagement junger Frauen; Evaluationsdaten zeigen hohe Zufriedenheit, gestärkte Kompetenzen und nachhaltige Wirkung.
Medienrohstoff Mentoringprogramm "von Frau zu Frau"
Das Mentoringprogramm «von Frau zu Frau» zeigt nach fünf Jahren grosse Wirkung: Junge Frauen stärken politisches Wissen und Engagement, hohe Zufriedenheit und internationale Vorbildfunktion bestätigen den Erfolg.
Vernehmlassung zu den Sofortmassnahmen im Bereich der Ehepaarbesteuerung
Die EKF begrüsst Sofortmassnahmen gegen die steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren, fordert jedoch Individualbesteuerung, volle Abzugsfähigkeit der Kinderbetreuungskosten und zivilstandsunabhängige Erwerbsanreize.
Vernehmlassung zur 11. AHV-Revision
Die EKF lehnt die Erhöhung des Frauenrentenalters ab, fordert echte flexible Rentenmodelle ab 62 Jahren, warnt vor Kostenverlagerungen und kritisiert sozial unausgewogene Sparmassnahmen der 11. AHV-Revision.
Lancierung 5. Mentoringprogramm "von Frau zu Frau"
Das Mentoringprojekt «von Frau zu Frau» startet in die fünfte Runde und bietet 25 jungen Frauen Einblicke in politische Arbeit, Networking und Weiterbildung, um ihren Einstieg in politische Verantwortung zu fördern.
Ja zum Erwerbsersatz bei Mutterschaft
Die EKF unterstützt die Revision des Erwerbsersatzgesetzes, die allen erwerbstätigen Müttern 14 Wochen Mutterschaftsersatz garantiert, Diskriminierung abbaut, Familien stärkt und Wirtschaft sowie KMU entlastet.
Parlamentarische Initiativen: Ergänzungsleistungen für Familien. Tessiner Modell
Die EKF begrüsst Ergänzungsleistungen für Familien, befürwortet ein bundesrechtliches Rahmengesetz, fordert die Abstimmung mit Kinderzulagen, einen Abbau von Armutsrisiken und eine gleichstellungsorientierte Familienpolitik.
Parlamentarische Initiative: Schutz vor Gewalt im Familienkreis und in der Partnerschaft
Die EKF begrüsst den neuen Art. 28b ZGB, fordert konsequenten Opferschutz bei häuslicher Gewalt, die Wegweisung der Täter, umfassende Schutzmassnahmen sowie kantonale Interventions- und Fachstellen.
Revision des Waffengesetzes
Die EKF begrüsst die Revision des Waffengesetzes, unterstützt die Registrierung, die Bewilligungspflicht und den Datenaustausch und betont deren Bedeutung für die Gewaltprävention und den Schutz von Frauen und Kindern.
Erster Preis des Europarats für Mentoring-Projekt «von Frau zu Frau»
Der Europarat zeichnet das Mentoring-Projekt «von Frau zu Frau» aus, das junge Frauen politisch stärkt, Generationendialog fördert und den Frauenanteil in politischen Funktionen erhöht.
Revision der Berufsbildungsverordnung
Die EKF begrüsst Teile der BBV-Revision, fordert jedoch verbindliche Gleichstellungsziele, eine bessere Anerkennung informeller Kompetenzen, die Durchlässigkeit der Bildungsgänge und eine stärkere Verankerung von Genderaspekten.
Neuregelung des Vernehmlassungsrechts des Bundes
Die EKF begrüsst die Regelung des Vernehmlassungsrechts, fordert jedoch verfassungskonforme Ausweitung, systematische Einbeziehung der Gleichstellungsperspektive und verbindliche Beteiligung von Frauen- und Fachorganisationen.
Vernehmlassung zum Leitbild Langsamverkehr
Die EKF kritisiert das Leitbild Langsamverkehr als unzureichend, fordert die Überarbeitung mit Fokus auf Alltagsmobilität, Sicherheit sowie konsequente Berücksichtigung der Bedürfnisse von Frauen, Kindern und Menschen mit Behinderungen.
Totalrevision des Opferhilfegesetzes
Die EKF begrüsst die Totalrevision des OHG, fordert aber einen stärkeren Opferschutz, ausreichende Entschädigungen ohne Kürzungen, eine bessere Prävention sowie spezifische Regelungen für Opfer häuslicher Gewalt und Menschenhandel.
Entwurf zu einem Embryonenforschungsgesetz
Die EKF lehnt das Embryonenforschungsgesetz ab, fordert ein Moratorium für embryonale Stammzellenforschung, kritisiert die Instrumentalisierung weiblicher Körper und verlangt eine breite öffentliche ethische Debatte.
Vorentwürfe zu einer Schweizerischen Strafprozessordnung und einem Schweizerischen Jugendstrafverfahren
Die EKF begrüsst die Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, fordert jedoch einen deutlich stärkeren Opfer- und Frauenschutz, geschlechtergerechte Verfahren, verbesserte Beteiligungsrechte und den Verzicht auf Vergleiche bei Gewalt- und Sexualdelikten.
Bundesgesetz über die registrierte Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare
Die EKF begrüsst das Gesetz zur registrierten Partnerschaft, fordert jedoch weitergehende Gleichstellung, Abbau diskriminierender Bestimmungen im Ausländer- und Bürgerrecht sowie eine diskriminierungsfreie Terminologie.
Teilrevision des Asylgesetzes
Die EKF kritisiert die Teilrevision des Asylgesetzes, fordert die konsequente Berücksichtigung frauenspezifischer Verfolgung, einen besseren Schutz besonders verletzlicher Personen und frühere Regularisierung langjähriger Verfahren.
Revision des Obligationenrechts: Mutterschaftsurlaub
Die EKF lehnt die OR-Revision zum Mutterschaftsurlaub ab, fordert eine solidarisch finanzierte Mutterschaftsversicherung mit mindestens 16 Wochen Einkommenssicherung und Einbezug aller Frauen.
Teilrevision des Bundesgesetzes über die politischen Rechte
Die EKF unterstützt die Teilrevision der politischen Rechte, fordert jedoch zusätzlich verbindliche Wahllistenquoten zur nachhaltigen Erhöhung der politischen Beteiligung von Frauen.
Parlamentarische Initiative: Revision von Art. 123 StGB betreffend die Gewalt gegen Frauen als Offizialdelikt und Revision von Art. 189 und 190 StGB betreffend die sexuelle Gewalt in der Ehe als Offizialdelikt
Die EKF begrüsst die Offizialisierung häuslicher Gewalt, sexueller Nötigung und Vergewaltigung, fordert einen erweiterten Opferschutz, längere Verfolgungsfristen nach Trennung sowie eine qualifizierte Ausbildung von Justiz- und Fachpersonen.
Stellungnahme zum Entwurf des ersten und zweiten Berichts der Schweiz über die Umsetzung des CEDAW-Übereinkommens
Die EKF begrüsst den CEDAW-Bericht, kritisiert unzureichende Ressourcen und fordert konkrete Massnahmen zur Gleichstellung, insbesondere gegen Gewalt, Lohndiskriminierung, fehlende Mutterschaftsversicherung und ungleiche politische Partizipation.
Frauenförderung in der allgemeinen Bundesverwaltung
Die EKF fordert eine konsequente Frauenförderung in der Bundesverwaltung, ein verbindliches Gleichstellungs-Controlling, mehr Frauen im Kader, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie ausreichende Ressourcen.
Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer
Die EKF fordert ein Ausländergesetz mit konsequentem Diskriminierungsschutz, Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Risiken, gesichertem Familiennachzug und besseren rechtlichen sowie sozialen Bedingungen für Migrantinnen.
Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen
Die EKF unterstützt den Beitritt der Schweiz zur UNO, da er die Gleichstellung stärkt, internationale Zusammenarbeit fördert und zusätzliche Handlungsmöglichkeiten für die Schweizer Gleichstellungspolitik eröffnet.
Behindertengesetz
Die EKF begrüsst das Behindertengleichstellungsgesetz, fordert jedoch eine stärkere Berücksichtigung der spezifischen Situation von Frauen mit Behinderungen und wirksamere Massnahmen gegen Mehrfachdiskriminierung.
Entwurf zur 4. IV-Revision
Die EKF begrüsst die 4. IV-Revision grundsätzlich, fordert jedoch eine stärkere Berücksichtigung von Frauen, die bessere Anerkennung unbezahlter Arbeit und wirksamere Massnahmen gegen geschlechtsspezifische Benachteiligungen.
Reform der Ehepaar- und Familienbesteuerung
Die EKF fordert die Individualbesteuerung, um die Ehepaar- und Familienbesteuerung geschlechtergerecht zu reformieren, Erwerbsanreize für Frauen zu stärken und strukturelle Benachteiligungen abzubauen.
Botschaft über die 11. AHV-Revision und Botschaft zur Revision des BVG
Die EKF lehnt die 11. AHV-Revision und die 1. BVG-Revision ab, da sie zu Lasten von Frauen gehen, Renten kürzen, unbezahlte Arbeit ignorieren und bestehende Ungleichheiten verschärfen.
Bericht über die rechtliche Situation gleichgeschlechtlicher Paare
Die EKF begrüsst die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare, fordert die Gleichstellung mit Ehepaaren, den Abbau rechtlicher Benachteiligungen und eine institutionelle Absicherung von Partnerschaften unabhängig von sexueller Orientierung.
Bundesgesetz über die Berufsbildung
Die EKF fordert ein geschlechtergerechtes Berufsbildungsgesetz, eine stärkere Förderung von Frauen, bessere Durchlässigkeit, die Anerkennung unbezahlter Kompetenzen sowie verbindliche Massnahmen gegen strukturelle Benachteiligungen in Ausbildung und Weiterbildung.
Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen
Die EKF fordert ein restriktives Gendiagnostikgesetz mit klarem Schutz der Menschenwürde, Verbot diskriminierender Anwendungen, Schutz vor sozialer Selektion sowie besondere Berücksichtigung der Rechte von Frauen.
Teilrevision StGB und MStG betreffend die strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität
Die EKF fordert einen verbesserten Schutz der sexuellen Integrität, geschlechtsneutrale Tatbestände, klare Anerkennung sexueller Gewalt sowie die konsequente Berücksichtigung von Frauen- und Opferperspektiven im Strafrecht.
11. AHV-Revision: Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
Die EKF lehnt sozial unausgewogene Sparmassnahmen ab, warnt vor Benachteiligungen von Frauen und fordert existenzsichernde Renten, die Anerkennung unbezahlter Arbeit sowie eine geschlechtergerechte Ausgestaltung der Revision.
Erste Revision des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
Die EKF kritisiert die strukturelle Benachteiligungen von Frauen im BVG, fordert Verbesserungen für Teilzeitbeschäftigte, tiefere Eintrittsschwellen, eine gerechtere Koordination mit der AHV und die Stärkung der Hinterlassenenleistungen.
Parlamentarische Initiative: Frauenmindestquoten für Nationalratswahlen
Die EKF unterstützt Frauenmindestquoten für die Nationalratswahlen als notwendige Übergangsmassnahme, fordert verbindliche Quoten auf Wahllisten und sieht sie als verfassungskonformes Instrument zur tatsächlichen Gleichstellung in der Politik.
Ausländerregelung (1998/1999) und Teilrevision der Verordnung des Bundesrates über die Begrenzung der Zahl der Ausländer
Die EKF fordert eine geschlechtergerechte Migrationspolitik, kritisiert diskriminierende Regelungen, verlangt einen besseren Schutz migrantischer Frauen und die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen in allen Bestimmungen.
Bundespersonalgesetz
Die EKF begrüsst die Revision grundsätzlich, fordert jedoch verbindliche Gleichstellungsbestimmungen, Lohngleichheit, familienfreundliche Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung sowie wirksame Instrumente gegen Diskriminierung beim Bundespersonal.
Vorentwurf über die Änderung des Zivilgesetzbuches betreffend Familienname der Ehegatten
Die EKF begrüsst die Reform des Familiennamensrechts, verlangt echte Gleichstellung durch freie Namenswahl für Ehegatten und Kinder und lehnt diskriminierende Übergangsregelungen ab.
Konzepte zur Umverteilung von Arbeit zwischen den Geschlechtern
Die Studie analysiert staatliche Umverteilungsmechanismen und zeigt, dass Steuer-, Sozial- und Abgabensysteme Frauen und Männer unterschiedlich betreffen und bestehende Ungleichheiten teils verstärken.
Vorentwurf über die Änderung des Strafgesetzbuches betreffend Schwangerschaftsabbruch
Die EKF fordert die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, anerkennt ihn als reproduktives Recht der Frau, befürwortet die Fristenregelung ohne Zwangsberatung und verlangt die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung.
4. IVG-Revision
Die EKF fordert den Abbau geschlechtsspezifischer Benachteiligungen in der IV, die Einführung der Mutterschaftsversicherung sowie eine verfassungskonforme Weiterentwicklung der 4. IV-Revision.
Fachzeitschrift Frauenfragen 1996: 20-Jahr-Jubiläum, Männerforschung
Das Heft dokumentiert das 20-Jahre-Jubiläum der EKF. Es beinhaltet ausserdem ein Hearing mit gleichstellungsengagierten Männergruppen sowie Beiträge zur Männerforschung und Gleichstellungspolitik.
Reform der Bundesverfassung
Die EKF fordert die Verankerung tatsächlicher Gleichstellung in der Verfassung, inklusive Förder- und Ausgleichsmassnahmen, Mindestquoten, umfassendem Diskriminierungsschutz sowie geschlechtergerechter Überarbeitung aller Sprachfassungen.
Entwurf des Bundesgesetzes über die Familienzulagen der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates
Die EKF verlangt geschlechtergerechte Familienzulagen, die Kinderkosten realistisch abbilden, Erziehungs- und Betreuungsarbeit berücksichtigen sowie einkommensschwache Familien nachhaltig entlasten.
Vorentwurf zur 6. Revision des Bundesgesetzes über die Erwerbersatzordnung für Dienstleistende in Armee und Zivilschutz
Die EKF unterstützt höhere Kinderzulagen, eine zivilsandsunabhängige Grundentschädigung, faire Anerkennung von Erziehungs- und Betreuungsarbeit und eine Mindestentschädigung von 75 %.
Ausländerregelung (1995/1996) und ordentliche Teilrevision der Verordnung des Bundesrates über die Begrenzung der Zahl der Ausländer
Die EKF kritisiert die geplante Ausländerregelung für ausländische Cabaret-Tänzerinnen und fordert besseren Schutz vor Ausbeutung, klare Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen.
Bundesgesetz über die medizinisch unterstütze Fortpflanzung und eine nationale Ethikkommission
Die EKF warnt vor Risiken neuer Reproduktionstechnologien, fordert den Schutz von Frauen und Kindern, klare ethische Grenzen, ein Verbot sozialer Selektion und eine interdisziplinäre Ethikkommission statt einer rein medizinischen.
Zur Situation der Frauen in der Schweiz
Der Bericht analysiert die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation von Frauen in der Schweiz, zeigt bestehende Ungleichheiten auf und formuliert politischen Handlungsbedarf zur tatsächlichen Gleichstellung.
Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Mutterschaftsversicherung
Die Kommission begrüsst die Mutterschaftsversicherung, fordert den Einbezug aller Frauen, die Anerkennung von Betreuungsarbeit, längere Schutzfristen, fairere Bemessung und einen anschliessenden Elternurlaub.
Vorentwurf der Expertenkommission zum allgemeinen Teil und zum dritten Buch des Strafgesetzbuches und ui einem Bindesgesetz über die Judendstrafrechtspflege
Die Kommission fordert besseren Schutz vor sexualisierter Gewalt, klare Regeln zur Strafverfolgung, Sensibilisierung für diskriminierende Strukturen und konsequente Gleichbehandlung in Straf- und Jugendstrafverfahren
Fachzeitschrift Frauenfragen 1993: Jugendarbeit, feministische Mädchenarbeit, antisexistische Jungenarbeit
Das Heft beleuchtet Konzepte feministischer Mädchenarbeit und antisexistischer Jungenarbeit, diskutiert Erfahrungen aus Praxis und Forschung sowie deren Bedeutung für Gleichstellung.
Zweite Teilrevision der Arbeitslosenversicherung
Die Kommission kritisiert Sparmassnahmen, warnt vor Benachteiligungen von Frauen, fordert fairere Leistungen bei Teilzeit, Mutterschaft und Weiterbildung sowie eine soziale Abfederung für wirtschaftlich Schwächere.
Teilrevision des Arbeitsgesetzes
Die Kommission lehnt Nacht- und Sonntagsarbeit ohne Schutzmassnahmen ab, fordert Gleichstellung im Arbeitsrecht, familienfreundliche Regelungen, Gesundheits- und Sicherheitsstandards.
Familienexterne Kinderbetreuung Teil 2: Hintergründe
Der zweite Teil der Studie analysiert wissenschaftliche, gesellschaftliche und politische Perspektiven der Kinderbetreuung, betont Chancengleichheit, Kindeswohl und die Notwendigkeit öffentlicher Verantwortung jenseits traditioneller Familienmodelle.
Familienexterne Kinderbetreuung Teil 1: Fakten und Empfehlungen
Die Studie zeigt einen akuten Mangel an bezahlbaren Betreuungsangeboten, grosse regionale Unterschiede und fordert Kinderbetreuung als gesellschaftliche Aufgabe zur Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit.
Revision der Krankenversicherung: Freiwillige Taggeldversicherung
Die Kommission unterstützt die obligatorische Krankenpflegeversicherung, kritisiert hohe Prämienbelastungen für Frauen und fordert Mutterschaftsleistungen, einen Elternurlaub sowie eine solidarischere Finanzierung.
Vorentwurf für ein Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann
Die Kommission befürwortet ein umfassendes Gleichstellungsgesetz, fordert klare Regeln gegen Lohndiskriminierung, erleichterte Verfahren, stärkere Rechtsdurchsetzung und ergänzende Massnahmen zur tatsächlichen Chancengleichheit.
Teilrevision des Arbeitsgesetz
Die Kommission kritisiert die Aufhebung des Nachtarbeitsverbots für Frauen, betont gesundheitliche und soziale Risiken, fordert Gleichbehandlung, Schutz bei Teilzeitarbeit sowie gerechte Regelungen für Familien- und Erwerbsarbeit.
Freizügigkeit in der beruflichen Vorsorge
Die Kommission unterstützt bessere Freizügigkeitsregelungen, warnt vor Nachteilen für Teilzeit arbeitende Frauen, fordert Berücksichtigung von Betreuungsarbeit und faire Teilung von Vorsorgeguthaben bei Scheidung.
Schlussbericht "Lohngleichheit für Mann und Frau"
Die Kommission unterstützt Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit, verlangt klare rechtliche Grundlagen, einfachere Verfahren, gezielte Fördermassnahmen und eine systematische Beseitigung struktureller Diskriminierungen.
Vorentwurf Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten gegen Leib und Leben und Konvention der Europarates über die Entschädigung für Opfer von Gewaltverbrechen
Die Kommission begrüsst das Opferhilfegesetz, fordert besseren Schutz betroffener Frauen, klare Informations- und Unterstützungsangebote, bessere Finanzierung sowie stärkere Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Gewaltfolgen.
Strategien von Nairobi (auf Französisch)
Die Auszüge fordern Staaten auf, Gleichstellung strukturell zu verankern, Diskriminierungen abzubauen, Daten zu verbessern und volle gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Teilhabe von Frauen sicherzustellen.
Frauen und Männer: Fakten Perspektiven Utopien
Der Bericht verbindet empirische Befunde zur Stellung der Frau in der Schweiz mit Zukunftsperspektiven und Visionen. Er analysiert Entwicklungen, benennt Handlungsfelder und entwirft gleichstellungspolitische Utopien.
10. AHV-Revision
Die Kommission verlangt individuelle AHV-Renten, Splitting, Betreuungsgutschriften, gleiches Rentenalter, neue Hinterlassenenregelungen und zivilstandsunabhängige Beiträge, um Geschlechterungleichheiten und veraltete Ehemodelle konsequent zu beseitigen.
Revision des Bundesgesetzes über Erwerb und Verlus des Schweizer Bürgerrechts
Die Kommission fordert geschlechtsneutrale Formulierungen, gleiche Rechte für Schweizerinnen und Schweizer, die Abschaffung diskriminierender Regelungen sowie Anpassungen bei Einbürgerung, Verlust und Erwerb des Bürgerrechts.
Initiative "Recht auf Leben"
Die Kommission präsentiert Pro- und Contra-Argumente, analysiert verfassungsrechtliche Fragen und thematisiert Folgen einer expliziten Verankerung des Lebensschutzes von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.
Ausgelaugt bis Zärtlichkeit: Fakten zur Emanzipation von Frau und Mann
Der Bericht beleuchtet Überlastung von Frauen durch Mehrfachrollen, strukturelle Benachteiligungen in Arbeit und Familie sowie gesundheitliche und soziale Folgen. Er fordert politische Massnahmen zur Entlastung und effektiver Gleichstellung.
Mitwirkung der Frau in der Gesamtverteidigung
Die Kommission unterstützt Frauenbeteiligung in der Gesamtverteidigung, fordert Gleichberechtigung, Zugang zu bestimmten Funktionen, klare Ausbildungskonzepte, sozialpolitische Absicherung sowie organisatorische und gesetzliche Anpassungen für freiwillige und obligatorische Dienste.
Botschaft Mutterschaftsversicherung
Die Kommission fordert umfassenden Mutterschutz, Elternurlaub, bessere soziale Absicherung und solidarische Finanzierung; kritisiert unzureichende Leistungen und fehlende Lösungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Gleiche Rechte für Mann und Frau - Ungleichheiten im Bundesrecht
Der Bericht zeigt bestehende rechtliche Ungleichheiten, analysiert Diskriminierungen in Verfassung, Arbeit, Sozialversicherungen und Bildung und schlägt umfassende Gesetzesänderungen zur Gleichstellung vor.
Die Stellung der Frau in der Schweiz: Teil II zu Biographien und Rollennorm
Der Bericht analysiert anhand verschiedener Biographien die Situation der Frauen in der Schweiz, zeigt Fortschritte und bestehende Ungleichheiten auf und formuliert politische, rechtliche und gesellschaftliche Handlungsbedarfe zur Gleichstellung.
Vorentwurf zum Bundesgesetz über die Arbeitslosenversicherung
Die Kommission kritisiert Benachteiligungen von Frauen, verlangt die Anrechnung von Familienarbeit, eine freiwillige Arbeitslosenversicherung und Leistungen für Wiedereingliederungskurse sowie den Einbezug teilzeitlich Erwerbstätiger trotz Mindestverdienstgrenzen.
Revisionentwurf zum Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb
Die Kommission kritisiert täuschende Werbung, betont diskriminierende Darstellungen von Frauen und fordert klarere Regeln gegen psychische Beeinflussung sowie einen stärkeren Schutz der Konsumentinnen.
Gesamtenergiekonzeption
Die Kommission bewertet die Gesamtenergiekonzeption aus Frauensicht, betont ihre Rolle in Haushalt, Beruf und Konsum und fordert, Energiepolitik stärker an sozialen, wirtschaftlichen und geschlechterrelevanten Auswirkungen auszurichten.
Die Stellung der Frau in der Schweiz: Teil I zu Gesellschaft und Wirtschaft
Der Bericht beschreibt umfassend die Stellung der Frau in Bildung, Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben in der Schweiz. Er zeigt Ungleichheiten auf und soll sensibilisieren sowie Grundlagen für Gleichstellungspolitik liefern.
Totalrevision der Bundesverfassung
Die Kommission befürwortet eine Totalrevision der Bundesverfassung, fordert stärkere Gleichstellung von Frauen, klare Formulierungen ihrer Rechte und Anpassungen in verschiedenen Artikeln zugunsten ihrer rechtlichen und gesellschaftlichen Stellung.
Teilrevision der Krankenversicherung
Die Kommission beurteilt den Vorentwurf zur Teilrevision der Krankenversicherung, erläutert die Auswirkungen für Frauen, bewertet einzelne Artikel und fordert Verbesserungen bei Leistungen, Mutterschaftsschutz und Versicherungsbedingungen.