Aktuell

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EKF Wahlanalyse 2023: Das Abschneiden der Frauen bei den nationalen Wahlen

Mit den Bundesratswahlen am 13. Dezember wurde der Wahlherbst 2023 abgeschlossen. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen
EKF hat die Ergebnisse im Nationalrat, Ständerat und Bundesrat hinsichtlich der Geschlechtervertretung analysiert und legt einen Bericht zur Entwicklung des Frauenanteils seit 1971 vor. Die Bilanz ist durchzogen: Es ging vorwärts im Ständerat, rückwärts im Nationalrat und im Bundesrat blieb es beim Status Quo. Die Frauenanteile sind bei der SP, den Grünen und der GLP am höchsten, bei der SVP am tiefsten.

Die Frauen bei den eidgenössischen Wahlen 2023: Mehr als ein Drittel Frauen in beiden Räten (PDF, 203 kB, 18.12.2023)

Medienmitteilung (PDF, 101 kB, 14.12.2023)

Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: Die EKF richtet sich an die Bischofskonferenz

Am 12. September 2023 wurde die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Pilotstudie der Universität Zürich zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche informiert. Die Ergebnisse sind erschütternd. Die EKF begrüsst die Aufarbeitung sowie den Entscheid, eine weiterführende und umfassende Studie durchzuführen. Gleichwohl reicht das nicht aus. Die EKF fordert die Bischofskonferenz auf, sich beim Heiligen Stuhl für die Verankerung der Menschenrechte im Kirchenrecht einzusetzen.

Brief an die Bischofskonferenz (PDF, 98 kB, 20.12.2023)

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Neues «Frauenfragen» 2023 zu Geld und Geschlecht erschienen

Wer verdient wie viel mit welcher Arbeit? Wie viele Milliardärinnen gibt es in der Schweiz und wer kümmert sich in Partnerschaften ums Geld?  In der neusten Ausgabe der Zeitschrift «Frauenfragen» beleuchtet die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF Rahmenbedingungen, die zu monetärer Ungleichheit zwischen den Geschlechtern führen. 

  • Fachartikel
  • Interviews und Porträts
  • Infografiken

Die Zeitschrift kann kostenfrei heruntergeladen oder bestellt werden.

Als Einstieg ins Thema erklären EKF-Mitglieder im Video, warum es beim Thema Geld dringend eine Geschlechterperspektive braucht.

Flyer (PDF, 5 MB, 23.11.2023)

Medienmitteilung (PDF, 104 kB, 27.11.2023)

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Cesla Amarelle wird neue Präsidentin der EKF

Der Bundesrat hat am 22. November 2023 Cesla Amarelle zur Präsidentin der EKF für die neue Legislatur 2024-2027 gewählt. Die Juristin aus dem Kanton Waadt war von 2011 bis 2017 Teil der sozialdemokratischen Fraktion im Nationalrat. Von 2017 bis 2022 gehörte sie der Regierung des Kantons Waadt an, wo sie dem Bildungs-, Jugend- und Kulturdepartment vorstand.

Sie ist Professorin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Neuchâtel und hat sich auf Menschenrechte, öffentliches Recht und Migrationsrecht spezialisiert.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

BFI Botschaft

Die EKF fordert eine Aufnahme ihrer Empfehlungen in die BFI-Botschaft

Stellungnahme

Im Mai 2023 publizierte die EKF Empfehlungen zur Eliminierung struktureller Diskriminierung im Bildungssystem. Diese sollen in der BFI-Botschaft 2025–2028 aufgenommen werden. Insbesondere Massnahmen, die der Bildung von Geschlechterstereotypen entgegenwirken, müssen gefördert werden. Die Kommission wünscht sich zudem eine stärkere Priorisierung des BFI-Bereichs innerhalb der Bundesaufgaben, unterstützt eine Erhöhung des Finanzrahmens für 2025–2028 und fordert eine stärkere Ausrichtung auf den Aspekt der Chancengerechtigkeit in allen Bildungsbereichen.

Stellungnahme: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025-2028 (BFI-Botschaft 25-28) (PDF, 110 kB, 12.10.2023)

Tatbestand Stalking

Die EKF befürwortet die Ergänzung der StGB-Tatbestände mit Stalking

Stellungnahme

Die EKF spricht sich dafür aus, dass die Tatbestände im Strafgesetzbuch mit Stalking ergänzt werden, denn das geltende Recht wird der Dynamik von Stalking nicht gerecht. Die EKF begrüsst einen eigenständigen Straftatbestand, wie ihn viele europäische Länder kennen und der auch von der Instanbul-Konvention gefordert wird. Eine eigene, spezifische Strafnorm hat aus Sicht der EKF die grösste Wirkung.

Damit Opfer von Stalking schweizweit wirksamen Schutz erfahren, regt die EKF zudem an, Minimalstandards für kantonale Polizei- und Gewaltschutzgesetze zu definieren.

Stellungnahme der EKF StGB-Tatbestände mit Stalking ergänzen (PDF, 107 kB, 11.10.2023)

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«D’elle à elle» – der Generationenpodcast der EKF auf Französisch

Der Generationenpodcast der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen ist auf Französisch zurück! Für die neue Staffel mit dem Titel «D'elle à elle» hat die EKF das generationenübergreifende Format beibehalten und bringt feministische Aktivistinnen zweier Generationen aus der Romandie miteinander ins Gespräch.

Trailer und Episoden «D’elle à elle»

Workshop zu geschlechtergerechter Digitalisierung

Nationale Konferenz Gleichstellungsstrategie 2030

Der 27. Juni 2023 markiert einen wichtigen Schritt hin zur geschlechtergerechten Digitalisierung in der Schweiz. An der Konferenz Gleichstellung 2030 diskutierte die EKF gemeinsam mit Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok (Vorsitzende des dritten Gleichstellungsberichtes der Bundesregierung Deutschland) und Dieter Tschan (Leiter Digitale Transformation der Schweizerischen Bundeskanzlei) über gleichstellungspolitische Herausforderungen im Kontext der Digitalisierung und nächste Schritte in der Schweiz.

Präsentation des Workshops (PDF, 3 MB, 28.06.2023)

Frauenfragen: Digitalisierung und Geschlecht

Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesrepublik Deutschland

Strategie Digitale Schweiz

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Strukturelle Diskriminierung im Bildungssystem beseitigen: Bund, Kantone und Wirtschaft sind gefordert

Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF

Strukturelle Diskriminierung im Bildungssystem und stereotype Rollenbilder behindern die Gleichstellung von Frau und Mann in der Schweiz. Noch immer verdienen junge Frauen beim Berufseinstieg weniger als junge Männer und leisten mehr unbezahlte Care-Arbeit. Auf Basis einer Studie zur Situation von jungen Frauen in der Schweiz hat die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF den Handlungsbedarf im Bildungsbereich formuliert: Bund, Kantone und Wirtschaft sind gefordert.

Empfehlungen der EKF (PDF, 247 kB, 22.05.2023)

Medienmitteilung (PDF, 124 kB, 22.05.2023)

 

Gründung der Schweizerischen Menschenrechtsinstitution (SMRI)

Die EKF ist hocherfreut – es ist ein historischer Schritt: Am 23. Mai wurde die Schweizerische Menschenrechtsinstitution (SMRI) gegründet. Die EKF hat deren Zustandekommen in den letzten 20 Jahren aktiv begleitet und unterstützt, einerseits im Beirat des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte (SKMR) und andererseits in der Arbeitsgruppe, welche die Schlussphase begleitete. Die EKF wünscht der SMRI einen guten Start und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Medienmitteilung der SMRI (PDF, 165 kB, 24.05.2023)

 

Härtefallklausel

Die EKF befürwortet den besseren Schutz für ausländische Opfer häuslicher Gewalt

Die EKF begrüsst die angestrebte Revision von Artikel 50 im Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG), das heisst eine von der Aufenthaltsbewilligung unabhängige Ausdehnung der Härtefallregelung auf alle Ausländerinnen und Ausländer, die häusliche Gewalt erleiden. Da es sich jedoch auch nach der Gesetzesänderung um Ermessensentscheide handelt, regt die EKF an, die Fort- und Weiterbildung von Behörden und Justiz im Bereich «häusliche Gewalt» zu stärken.

Stellungnahme: Härtefallklausel (PDF, 92 kB, 28.03.2023)

Individualbesteuerung

Die EKF unterstützt das Bundesgesetz zur Individualbesteuerung

Neu sollen Steuern unabhängig des Zivilstands auf der Grundlage der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erhoben werden. Die EKF begrüsst das vorgesehene Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, denn dieser Paradigmenwechsel fördert die Erwerbstätigkeit von Frauen, schafft positive Anreize für gleichberechtigte Partnerschaften und entspricht der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung.

Stellungnahme: Individualbesteuerung (PDF, 104 kB, 27.03.2023)

Stellungnahme der EKF an den CEDAW-Ausschuss

Die 83. Sitzung des CEDAW-Ausschusses findet vom 10. bis 28. Oktober 2022 in Genf statt. Das Expertinnenkomitee prüft dabei die Umsetzung der UNO-Frauenrechtskonvention CEDAW in der Schweiz und gibt Empfehlungen ab.

Mündliche Stellungnahme der EKF (PDF, 95 kB, 17.10.2022)

EKF Vollständige Stellungnahme der EKF (PDF, 152 kB, 10.12.2021)

Concluding observations on the sixth periodic report of Switzerland - advance uneditet version 31.10.2022

CEDAW kurz erklärt, Animationsfilm, 2:30 min

NGO-Koordination post Beijing

Mehr zu CEDAW

Verschärfte Geschlechterungleichheiten während der Pandemie

Studie und Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF

Der Höhepunkt der Covid-19-Pandemie ist vorbei, im April wurde die «besondere Lage» aufgehoben. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen, auch aus Geschlechterperspektive. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF hat das Büro BASS beauftragt, die Einschränkungen und Unterstützungsmassnahmen des Bundes einer Geschlechteranalyse zu unterziehen und Empfehlungen formuliert.

Medienmitteilung vom 23.05.2022 (PDF, 273 kB, 17.05.2022)

Empfehlungen der EKF (PDF, 390 kB, 18.05.2022)

Mediendossier (PDF, 973 kB, 18.05.2022)

Studie Büro BASS

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Literaturstudie zur Situation junger Frauen in der Schweiz

Studie der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF

Begleitend zur Ausgabe 2022 der Zeitschrift «Frauenfragen» publizieren wir eine ausführliche Literaturstudie:

Christina Bornatici: La situation des jeunes femmes en Suisse: Revue de la littérature. Bern, EKF, 2022. (PDF, 1 MB, 18.05.2022)

Neben der französischsprachigen Vollversion stehen Kurzfassungen auf Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung.

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