Aktuell

Männer überstimmen Frauen bei der Abstimmung zur AHV 21

Die EKF ist enttäuscht über den Abstimmungsausgang vom Sonntag 25. September 2022. Die Kommission hat sich wiederholt gegen eine Rentenaltererhöhung der Frauen ausgesprochen. Nun zahlen Frauen den Preis für die kurzfristige Stabilisierung der ersten Säule und dies trotz tieferen Löhnen und schlechten Renten.

Die BVG Revision muss diesen Entscheid bestmöglich korrigieren. Am glaubwürdigsten geschieht dies mit dem Sozialpartnerkompromiss, der den Koordinationsabzug halbiert und einen Rentenzuschlag für tiefe Renten garantiert.  

Darüber hinaus braucht es eine verbindliche und wirksame Bekämpfung der Lohnungleichheit, ein Anheben der tiefen Löhne in Berufen mit hohem Frauenanteil sowie Massnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere mit einer Elternzeit.

Stellungnahme der EKF zur AHV 21 (PDF, 495 kB, 29.10.2018)

Stellungnahme der EKF zur BVG 21 (PDF, 373 kB, 24.02.2020)

Die EKF lehnt die Wiedereinführung von Doppelnamen ab

Stellungnahme zur Parlamentarischen Initiative 17.523 "Ermöglichung von Doppelnamen bei der Heirat"

Die EKF lehnt die angestrebte Revision des Namensrechts ab; sie bedeutet aus gleichstellungspolitischer Sicht einen Rückschritt gegenüber dem geltenden Recht. Seit 2013 wirkt sich die Eheschliessung im Prinzip nicht mehr auf die Namen der Eheleute aus. Die Wiedereinführung der Doppelnamen würde dieses Prinzip schwächen.

Stellungnahme zur Parlamentarischen Initiative 17.523 "Ermöglichung von Doppelnamen bei der Heirat" (PDF, 98 kB, 26.09.2022)

Matura ohne Genderkompetenz?

Stellungnahme zur Revision der Maturitätsanerkennungs-Verordnung MAV

Die EKF begrüsst die Revision der MAV grundsätzlich, insbesondere die Stärkung der überfachlichen und der MINT-Kompetenzen sowie den kostenlosen Zugang zur Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung. Gleichzeitig bedauern wir sehr, dass dabei die Genderthematik nicht mitgedacht wurde und im erläuternden Bericht gänzlich fehlt. Auch im Entwurf des Rahmenlehrplans kommt die Dimension Gender kaum vor. Die EKF fordert deshalb, dass im künftigen Rahmenlehrplan Mindestanforderungen im Bereich Gender explizit festgelegt werden. Ohne Genderkompetenz sind die allgemeinen Bildungsziele der Maturität wie etwa die Vorbereitung auf «anspruchsvolle Aufgaben in der Gesellschaft», «geistige Offenheit» oder die «Sensibilität in ethischen Belangen» nicht erreichbar. 

Stellungnahme der EKF zur Totalrevision der Verordnung über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen (PDF, 153 kB, 19.09.2022)

Verschärfte Geschlechterungleichheiten während der Pandemie

Studie und Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF

Der Höhepunkt der Covid-19-Pandemie ist vorbei, im April wurde die «besondere Lage» aufgehoben. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen, auch aus Geschlechterperspektive. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF hat das Büro BASS beauftragt, die Einschränkungen und Unterstützungsmassnahmen des Bundes einer Geschlechteranalyse zu unterziehen und Empfehlungen formuliert.

Medienmitteilung vom 23.05.2022 (PDF, 273 kB, 17.05.2022)

Empfehlungen der EKF (PDF, 390 kB, 18.05.2022)

Mediendossier (PDF, 973 kB, 18.05.2022)

Studie Büro BASS

«Frauenfragen» 2022 : Junge Frauen*

Was beschäftigt junge Frauen* in der Schweiz? Warum sind ihnen Feminismus, Klima, Gewaltbekämpfung, Black Lives Matter, sexuelle
Gesundheit, Queer Rights oder Care wichtig?

• junge Aktivistinnen in Interviews und Porträts
• frische Bilder von Ziska Bachwas und Lea Frei
• Nina Kunz und Elisabeth Joris im Generationengespräch
• Literaturstudie von Christina Bornatici: «Junge Frauen in der Schweiz: Wo stehen sie heute?» (Kurzfassung)

Medienmitteilung vom 7. April 2022 (PDF, 241 kB, 29.03.2022)

Flyer Vernissage (PDF, 2 MB, 28.03.2022)

Cover Vollversion Jeunes femmes 2022.JPG

Literaturstudie zur Situation junger Frauen in der Schweiz

Studie der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF

Begleitend zur Ausgabe 2022 der Zeitschrift "Frauenfragen" publizieren wir eine ausführliche Literaturstudie:
Christina Bornatici: La situation des jeunes femmes en Suisse: Revue de la littérature. Bern, EKF, 2022. (PDF, 1 MB, 18.05.2022)

Neben der französischsprachigen Vollversion stehen Kurzfassungen auf Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung.

Judith Stamm (1934 - 2022), Kämpferin für die Frauenrechte

Sie war eine Pionierin im Kampf für die politische und gesellschaftliche Teilhabe der Frauen in der Schweiz. Die EKF dankt ihrer ehemaligen Präsidentin Judith Stamm  für ihr mutiges und unermüdliches Engagement für Gerechtigkeit.

Lesen Sie das Interview von 2019 mit der alt Nationalratspräsidentin: 
«Ich entschied, den beiden Kronprinzen Konkurrenz zu machen» (PDF, 72 kB, 21.07.2022)

Vernehmlassung der WBK-N zum Vorentwurf im Rahmen der pa. Iv. 21.403 «Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung»

Die EKF begrüsst die vorgesehene Stärkung des Bundesengagements in der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung. Das vorgesehene Bundesgesetz ist ein wichtiger Beitrag an die Vereinbarkeit von Familie- und Beruf, an die Chancengleichheit und an die Gleichstellung der Geschlechter.

Stellungnahme der EKF zum Vorentwurf der WBK-N im Rahmen der pa. Iv. 21.403 «Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung» (PDF, 135 kB, 05.07.2022)

Stellungnahme zu CEDAW: Die EKF benennt den Handlungsbedarf in der Schweiz

Im Hinblick auf den sechsten periodischen Bericht der Schweizer Regierung vom November 2020 hat die EKF ihre Stellungnahme an den Ausschuss der UNO zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau CEDAW eingereicht.

EKF Stellungnahme CEDAW (PDF, 155 kB, 10.12.2021)

CEDAW kurz erklärt, Animationsfilm, 2:30 min

Armut in der Schweiz ist weiblich

Frauen sind in der Schweiz einem höheren Armutsrisiko ausgesetzt. Dieses akzentuiert sich zudem mit steigendem Alter. Der im Dezember 2021 erschienene Sozialalmanach der Caritas Schweiz widmet sich dem Thema. Darin erschienen ist u.a. auch ein Artikel der Geschäftsleiterin der EKF, Bettina Fredrich, über die Ursachen von Frauenarmut. Zudem haben zwei Kommissionsmitglieder der EKF einen Artikel verfasst: Karin Schwiter mit dem Titel "Reiche Länder exportieren ihre Care-Krise" sowie Andrea Gisler über das Rechtssystem, das die Geschlechterungleichheit fortschreibt.

Artikel "Frauenarmut in der reichen Schweiz: Die Ursachen" von Bettina Fredrich (PDF, 100 kB, 08.12.2021)

Artikel "Armut trifft überdurchschnittlich viele Frauen" von Bettina Fredrich (PDF, 1 MB, 20.06.2022)

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Zweite Frauensession in Bern

Anlässlichdes 50-Jahre Jubiläums des Frauenstimm- und -wahlrechts organisierten diverse Frauenverbände - unter anderem die EKF - gemeinsam mit alliance F am 29./30. Oktober 2021 eine Frauensession in Bern. 246 Frauen* aus der ganzen Schweiz berieten während zwei Tagen über 70 Geschäfte und verabschiedeten insgesamt 23 Forderungen. Zum Abschluss wurden die Forderungen dem Ratspräsidium in Form von Petitionen überreicht und werden in der Folge im National- und Ständerat behandelt.

Petitionen der Frauensession 2021 (PDF, 417 kB, 01.11.2021)

Stand Petitionen

Teaser Folien 2020

Materialien zur Geschichte der Gleichstellung

Präsentationen, Postkarten, Online-Lernmodul

Der Blick zurück schärft den Blick nach vorne. 2021 sind es 50 Jahre her, seit Frauen in der Schweiz stimmen und wählen dürfen. Im Hinblick auf dieses Jubiläum publizieren wir attraktive Folienpräsentationen, Postkarten und ein Online-Lernmodul. 

 
Un’ampia coalizione di donne esorta a eleggere donne: Anne Challandes, presidente dell’Unione svizzera delle donne contadine e rurali USDCR; Marina Carobbio, presidente del Consiglio nazionale; Gabriela Allemann, presidente di Donne Evangeliche in Svizzera EFS-FPS; Maya Graf, copresidente di alliance F; Isabelle Moret, vicepresidente del Consiglio nazionale; Simone Curau-Aepli, presidente dell’Unione svizzera delle donne cattoliche SKF; Kathrin Bertschy, copresidente di alliance F; Yvonne Schärli, presidente della CFQF; Béatrice Bürgin, presidente della Società femminile svizzera di utilità pubblica SGF (da sinistra a destra).

Die eidgenössischen Wahlen 2019: Mehr Frauen im Bundeshaus

Analysen

Statistische Abschlussanalyse von Werner Seitz: Die Frauen bei den eidgenössischen Wahlen 2019: Eingrosser Schritt nach vorne - im Bundeshaus (PDF, 3 MB, 22.07.2020) Mit einem Exkurs zu den Frauen bei den Wahlen in die kantonalen Parlamente und Regierungen 2015 / 2019

Erste Analysen der Wahlergebnisse: Mehr Frauen im Bundeshaus (PDF, 72 kB, 21.10.2019) Medienmitteilung vom 21. Oktober 2019

Statistische Analyse der Kandidaturen nach Geschlecht, Kanton und Partei von Werner Seitz: Erstmals über 40 Prozent Frauen auf den Wahllisten (PDF, 1 MB, 26.09.2019) Zusatzmaterial (Bildlegende und Grafiken) (DOCX, 1 MB, 26.09.2019)

Die halbe-halbe Kampagne

Spot: halbe-halbe - Mehr Frauen in die Politik

Mehr Frauen in die Politik: EKF fordert volles Engagement für halbe-halbe (PDF, 170 kB, 08.03.2018) Medienmitteilung vom 8. März 2018

Wahlaufruf der EKF, der Frauendachorganisationen und der Nationalratspräsidentin: So viele Frauenkandidaturen wie noch nie - Zeit für halbe-halbe! (PDF, 408 kB, 26.09.2019)

Zusätzliche Links

Helvetia ruft! die Kampagne von Alliance F und Operation Libero

Politfrauen die Webseite der Parlamentsdienste will Frauen motivieren, sich politisch zu engagieren

ch.ch Wahlen 2019 die offizielle Informationsplattform des Bundes zu den Wahlen 2019

Damenwahl ein Stadtrundgang in Bern zum Thema Frauen und Wahlen

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