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Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF berät den Bund seit 1976 in Fragen der Gleichstellung. Als unabhängiges, überparteiliches Gremium beobachtet sie Entwicklungen, gibt Empfehlungen ab und vernetzt Akteur*innen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. Mit Analysen, Stellungnahmen und Projekten stärkt sie die Gleichstellung und macht ihr Engagement sichtbar.

Vielfältige Gruppe von Frauen steht gemeinsam vor dem Bundeshaus.

News

Frauen in der Schweiz

Frauen bei unterschiedlichen Tätigkeiten im Arbeitskontext. Eine Frau hält eine Rede, eine streicht eine Wand, eine schiebt einen Rollstuhl.

Arbeit

In der Schweiz verdienen Frauen weniger, arbeiten häufiger Teilzeit und übernehmen mehr unbezahlte Care-Arbeit. Damit echte Gleichstellung gelingt, braucht es faire Löhne, mehr Führungschancen und bessere Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zu den Stellungnahmen der EKF

Junge Frau sitzt auf einem Stuhl und liest ein Buch, umgeben von Bücherstapeln.

Bildung und Wissenschaft

Frauen und Männer sind heute praktisch gleich gut ausgebildet. Dennoch wirken Rollenbilder weiter: Sie beeinflussen die Berufswahl, Löhne, Karrierechancen und die Anerkennung von Frauen in Beruf, Wissenschaft und Forschung.Zu den Stellungnahmen der EKF

Vier Frauen demonstrieren gemeinsam für Frauenrechte.

Frauenrechte

Frauenrechte in der Schweiz sind das Resultat eines jahrzehntelangen Ringens um politische, rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung. Seit 1971 haben Frauen viele Rechte erkämpft – doch bis zur tatsächlichen Gleichstellung bleibt noch viel zu tun.Zu den Stellungnahmen der EKF

Patientin liegt in einem Spitalbett, eine Pflegekraft steht daneben.

Gesundheit

Gesundheit bedeutet körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden. Frauen sollen frei über ihren Körper bestimmen können und Schutz vor Gewalt, Diskriminierung und gesundheitlichen Risiken erfahren – für echte Gleichstellung und Selbstbestimmung.Zu den Stellungnahmen der EKF

Menschen halten gemeinsam ein grosses Sprungtuch.

Soziale Sicherheit

Frauen tragen ein deutlich höheres Armutsrisiko. Viele arbeiten Teilzeit oder leisten unbezahlte Care-Arbeit – mit Folgen für ihre soziale Absicherung. Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, Trennung oder Verwitwung können rasch zu finanzieller Not führen.Soziale Sicherheit wurde als Fokusthema der aktuellen Legislatur definiert. Mehr zu den dazugehörigen Arbeiten.Zu den Stellungnahmen der EKF

Im Fokus

Ein Mann steht auf einer Leiter und pflückt viele Äpfel, eine Frau steht auf dem Boden und kann fast nichts ernten.

Fokus Gender Gap

Internationale Studien zeigen neue Gräben zwischen den Geschlechtern: Obwohl sich die Generation Z als queer und vielfältig versteht, driften ihre politischen Haltungen auseinander. Die EKF untersucht, was dieser Gender Gap für die Gleichstellung bedeutet.Zu den Stellungnahmen der EKF

Künstliche Intelligenz vernetzt Menschen auf digitalen Plattformen.

Fokus Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz verändert unseren Alltag – und birgt Risiken für die Gleichstellung. Algorithmische Systeme können bestehende Ungleichheiten verstärken. Die EKF fordert klare Regeln und eine diskriminierungsfreie, geschlechtergerechte Digitalisierung.Zu den Stellungnahmen der EKF

Menschen halten gemeinsam ein grosses Sprungtuch.

Fokus Soziale Sicherheit

Soziale Sicherheit ist in der Schweiz stark an Erwerbsarbeit gekoppelt. Weil Frauen mehr unbezahlte Care-Arbeit leisten, sind sie im Alter häufiger armutsgefährdet. Die EKF analysiert in der aktuellen Legislatur schwerpunktmässig, wie soziale Sicherheit geschlechtergerecht gestaltet werden kann.Zu den Stellungnahmen der EKFAlles zum Thema Soziale Sicherheit

Aktuelle Stellungnahmen

Gesetze und Verordnungen12. Februar 2026

Neues Gesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (auf Französisch)

Der Vorentwurf zum Plattformgesetz bildet eine solide Grundlage für die Regulierung digitaler Plattformen in der Schweiz, muss jedoch Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung klar integrieren, um die Rechte der Nutzenden wirksamer zu stärken.

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Gesetze und Verordnungen10. Dezember 2025

Stellungnahme zu den Änderungen des Familienzulagengesetzes

Die EKF unterstützt die Erhöhung der Familienzulagen, da sie Armut mindern, insbesondere bei Einelternfamilien, und fordert eine regelmässige Anpassung an die Teuerung zur Stärkung von Familien.

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Broschüren, Publikationen und Flyer10. November 2025

Unterstützung der Präventionskampagne gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt des EBG

Die EKF unterstützt die nationale Präventionskampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt und fordert ausreichende Ressourcen sowie konsequente politische Massnahmen auf allen staatlichen Ebenen.

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Gesetze und Verordnungen16. September 2025

Parlamentarische Initiative zur alternierende Obhut

Die EKF begrüsst die Förderung der alternierenden Obhut ohne Automatismus, betont das Kindeswohl und fordert bessere Rahmenbedingungen statt gesetzlicher Verschärfungen zur Gleichstellung.

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Gesetze und Verordnungen15. August 2025

Stellungnahme zum IAO-Übereinkommen Nr. 190

Die EKF begrüsst die Ratifizierung des ILO-Übereinkommens 190 als klares Bekenntnis gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt und fordert eine konsequente Nulltoleranzpolitik.

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Broschüren, Publikationen und Flyer16. Juni 2025

Familienzeit-Initiative

Die EKF unterstützt das Anliegen der Familienzeitinitiative grundsätzlich, da paritätische Elternzeit Gleichstellung fördert, kritisiert jedoch die kurze Dauer. 

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