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Arbeit

In der Schweiz verdienen Frauen weniger, arbeiten häufiger Teilzeit und übernehmen mehr unbezahlte Care-Arbeit. Damit echte Gleichstellung gelingt, braucht es faire Löhne, mehr Führungschancen und bessere Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 

Zu den Stellungnahmen der EKF

Frauen bei unterschiedlichen Tätigkeiten im Arbeitskontext. Eine Frau hält eine Rede, eine streicht eine Wand, eine schiebt einen Rollstuhl.

Lohnarbeit

80 % der Frauen im erwerbsfähigen Alter in der Schweiz gehen einer bezahlten Arbeit nach. Das Lohngefälle zwischen den Geschlechtern bleibt gross: Frauen verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als Männer. Diese Lohndifferenz besteht in allen Branchen und auf allen Bildungs- und Anforderungsniveaus.

Care-Arbeit

Rund 75% der Frauen reduzieren ihr Arbeitspensum auf unter 70 Prozent nach der Geburt des ersten Kindes. Frauen mit Kindern unter 15 Jahren in Paarhaushalten leisten zudem durchschnittlich fast 60 Stunden unbezahlte Haus- und Familienarbeit pro Woche, Männer rund 37.

Diese Umstände haben weitreichende Folgen: Wer beruflich kürzertritt oder ganz aussteigt, hat geringere Aufstiegschancen, eine tiefere Altersvorsorge und weniger finanzielle Unabhängigkeit. Zudem führt die Kombination aus Erwerbs- und Care-Arbeit zu einer Mehrfachbelastung.

Weitere Informationen:

Massnahmen für Vereinbarkeit

Geeignete Rahmenbedingungen sind entscheidend, damit sich Beruf und Familie besser vereinbaren lassen – ein zentrales Ziel der Gleichstellungspolitik.