Soziale Sicherheit
Frauen tragen ein deutlich höheres Armutsrisiko. Viele arbeiten Teilzeit oder leisten unbezahlte Care-Arbeit – mit Folgen für ihre soziale Absicherung. Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, Trennung oder Verwitwung können rasch zu finanzieller Not führen.
Soziale Sicherheit wurde als Fokusthema der aktuellen Legislatur definiert. Mehr zu den dazugehörigen Arbeiten.
Zu den Stellungnahmen der EKF

Unzureichende Sozialversicherungen
Die Sozialversicherungen sind weitgehend an eine Erwerbstätigkeit gekoppelt. Da viele Frauen weniger Erwerbseinkommen erzielen und mehr unbezahlte Care-Arbeit leisten, sind sie sozial weniger gut abgesichert – mit direkten Folgen für ihre Rentenansprüche.
Armutsverstärkende Faktoren
Neben bekannten Armutsrisiken wie tiefem Bildungsstand, befristeten Arbeitsverträgen, Teilzeitpensen, Lohnungleichheit oder Kinderzahl kommen zwei weitere Faktoren hinzu: Trennung und Verwitwung.